Unbekannte entwenden Ortseingangsschilder und flüchten vor Polizei, Ermittlungen laufen. Mögliche Hinweise an Polizei melden.
Ortseingangsschilder gestohlen in Lambrechtshagen

Lambrechtshagen/Landkreis Rostock (ost)
In der Nacht von Samstag auf Sonntag entdeckte eine Streife der Polizei gegen 3 Uhr zwischen den Ortschaften Sievershagen und Lambrechtshagen mehrere entfernte und dann umgekehrt wieder aufgestellte Leitpfosten am Straßenrand.
Kurz darauf bemerkten die Polizisten zwei Männer, die von der Lambrechtshäger Straße in die Dorfstraße in Richtung Lambrechtshagen liefen. Sie trugen offensichtlich Ortseingangsschilder bei sich.
Als die Polizeibeamten die Männer sahen, flüchteten sie und verschwanden über einen Fußweg in Richtung eines Kleingartenvereins. Trotz einer sofortigen Suche konnten sie nicht gefunden werden.
Auf dem vermuteten Fluchtweg fanden die Beamten drei Ortseingangsschilder sowie einen Fanschal des F.C. Hansa Rostock und nahmen diese Gegenstände in Sicherheit. Es stellte sich heraus, dass die Schilder zuvor gestohlen worden waren. Betroffen waren die Ortseingangsschilder der benachbarten Ortschaften Sievershagen, Lambrechtshagen und Vorweden-Mönkweden.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Diebstahls aufgenommen. Aufgrund der Dunkelheit konnten die beiden Verdächtigen nicht genauer beschrieben werden. Einer der Männer trug möglicherweise eine Brille. Die Zuordnung des Fanschals zu den Flüchtigen ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.
Hinweise zu den beiden unbekannten Personen oder zur Tat nimmt die Polizei in Bad Doberan unter der Rufnummer 038203 – 560 entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








