Polizei sucht Zeugenhinweise nach Einbrüchen in Wittenburg und Pampow am Montagmorgen. Täter versuchten erfolglos, einen Tresor zu öffnen und entwendeten einen in Pampow.
Pampow: Telefongeschäfte eingebrochen

Wittenburg/Pampow (ost)
Nach dem Einbruch in zwei Telefongeschäfte in Wittenburg und Pampow am frühen Montagmorgen, bittet die Polizei um Mithilfe aus der Bevölkerung.
Laut den bisherigen Informationen drangen bisher unbekannte Täter gegen 03:55 Uhr in das Telefongeschäft im Bürgermeister-Ahrens-Ring in Wittenburg ein, nachdem sie zuerst die Eingangstür aufgebrochen hatten. Danach versuchten sie erfolglos, einen Tresor gewaltsam zu öffnen. Ob Smartphones oder andere Gegenstände gestohlen wurden, wird derzeit noch ermittelt.
Nur etwa 20 Minuten später, um 04:15 Uhr, brachen die Täter in ein weiteres Telefongeschäft in der Ahornstraße in Pampow ein. Dort gelang es ihnen, einen Tresor zu stehlen und in ein vor dem Laden geparktes Fluchtfahrzeug zu laden.
An beiden Tatorten wurde ein schwarzer Kombi gesehen. Außerdem konnten mindestens drei maskierte Männer in Verbindung mit den Einbrüchen beobachtet werden. Die Polizei geht derzeit von einem Zusammenhang der Taten aus.
Die Kriminalpolizei hat umfangreiche Spuren an beiden Tatorten gesichert, die nun forensisch untersucht werden. In beiden Fällen wird wegen des Verdachts des schweren Diebstahls ermittelt. Der entstandene Gesamtschaden kann derzeit noch nicht genau beziffert werden.
Die Polizei bittet weitere Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben oder sonstige Informationen zu den Einbrüchen haben, sich bei der Polizei in Hagenow (Tel. 03883 6310) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 890 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 218 auf 213 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 216 auf 231, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 190 auf 193 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 26 auf 38 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 30 auf 42. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27.061 die meisten Einbruchsfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 805 | 890 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 218 | 213 |
| Anzahl der Verdächtigen | 216 | 231 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 190 | 193 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 26 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 30 | 42 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wobei 36 Fälle gelöst wurden. Im Jahr 2023 wurden nur noch 23 Fälle gemeldet, von denen alle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 34 im Jahr 2022 auf 26 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








