Die Polizei in Parchim warnt vor Schockanrufen, bei denen Rentner zur Zahlung hoher Geldbeträge aufgefordert werden. Es gab bereits mehrere Fälle, bei denen sich die Anrufer als Ärzte oder Polizisten ausgaben.
Parchim: Polizei warnt vor Betrugsversuche

Parchim (ost)
Aufgrund mehrerer Betrugsversuche in Parchim, fordert die Polizei dazu auf, nicht auf die Forderungen der Telefonbetrüger einzugehen und die Telefonate sofort zu beenden.
Am späten Freitagvormittag wurden der Polizei innerhalb kurzer Zeit bisher 3 Fälle aus Parchim gemeldet, bei denen ausschließlich Rentner angerufen wurden. Die Anrufer gaben sich in zwei Fällen als Ärzte aus, die die Opfer zur Zahlung von 97.000 Euro für ein lebenswichtiges Medikament aufforderten. Der Hintergrund war eine schwere Erkrankung ihres Kindes.
In einem weiteren Fall gab sich der Anrufer als Polizist aus und berichtete über einen schweren Verkehrsunfall, bei dem ihr Kind angeblich einen anderen Menschen getötet haben soll. Hier wurden die Opfer aufgefordert, eine Kaution zu zahlen, um die Schuld zu begleichen.
Bislang ist der Polizei kein Fall bekannt, bei dem es zu einer Übergabe von Geld oder Wertsachen an die Täter kam.
Die Polizei warnt vor diesen Betrugsmaschen und empfiehlt, derartige dubiose Anrufe sofort zu beenden und kein Bargeld an Unbekannte zu übergeben. Zudem sollte man niemals Fremde in die eigene Wohnung lassen, von denen man nicht weiß, wer sie sind. Kriminalbeamte können sich jederzeit an der Wohnungstür mit dem Dienstausweis der Polizei oder der Kripo-Marke ordnungsgemäß ausweisen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 23 waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen. In Mecklenburg-Vorpommern wurden im Jahr 2022 36 Fälle aufgeklärt, während es im Jahr 2023 alle 23 waren. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 34 im Jahr 2022 auf 26 im Jahr 2023. Davon waren 30 männliche Verdächtige und 4 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 23 männliche und 3 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 6 im Jahr 2022 auf 5 im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








