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Parchim/Rastow/Stolpe: Wildunfälle mit Wolf auf Autobahnen

Zwei Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang innerhalb weniger Tage: Autofahrer und LKW-Fahrer kollidieren mit Wölfen, Sachschäden entstehen.

Foto: unsplash

Parchim/Rastow/Stolpe (ost)

Innerhalb weniger Tage gab es zwei Verkehrsunfälle auf den Autobahnen 14 und 24, bei denen jeweils ein Wolf von einem Fahrzeug getroffen wurde. Am Mittwochabend kollidierte ein 42-jähriger Autofahrer auf der BAB 24 in der Nähe der Anschlussstelle Parchim mit einem Wolf, der daraufhin starb. Das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Außerdem musste die Straße aufgrund von ausgelaufenen Betriebsstoffen von einer Spezialfirma gereinigt werden. Der entstandene Sachschaden belief sich auf etwa 5.000 Euro.

In der Nacht zum 13. Februar wurde ein Wolf von einem LKW auf der BAB 14 in der Nähe von Rastow erfasst. Auch hier starb das Tier an der Unfallstelle. Am Lastwagen des 67-jährigen Fahrers entstand ein Sachschaden von etwa 2.500 Euro. Bei beiden Unfällen wurde niemand verletzt. Die Kadaver der Wölfe wurden geborgen und das zuständige Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie wurde informiert.

Kontakt:

Polizeiinspektion Ludwigslust
Pressestelle
Felix Zgonine
Telefon: 03874/411 305
E-Mail: pressestelle-pi.ludwigslust@polizei.mv-regierung.de
Internet: http://www.polizei.mvnet.de
Twitter: @PolizeiLWL
Facebook: Polizei Westmecklenburg

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Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.233 Fälle aus, was 2,3% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 288 Fällen registriert, was 0,54% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 87,97% (47.066 Fälle). Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 19.742 Fälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Fälle (4,82%). Insgesamt gab es 83 Getötete, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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