Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Parchim: Senior um 38.000 Euro betrogen

Ein älterer Mann wurde Opfer eines Schockanrufs und verlor 38.000 Euro Bargeld nach Anweisungen von Betrügern.

Foto: Depositphotos

Parchim (ost)

Ein älterer Mann in Parchim wurde gestern Nachmittag Opfer eines sogenannten Schockanrufs.

Es wird angenommen, dass der ältere Herr am Nachmittag von einem Mann angerufen wurde, der vorgab, ein Kriminalpolizist aus Parchim zu sein. Unter einem Vorwand sagte der Anrufer, dass das Bargeld des Opfers in einer Wohnung nicht sicher sei und separat verpackt werden müsse.

Kurz darauf meldete sich eine andere Person telefonisch. Diesmal war es eine weibliche Stimme, die dem älteren Mann mitteilte, dass das Bargeld zur Sicherheit in einer Mülltonne vor dem Wohnblock abgelegt werden müsse.

Der Mann folgte den Anweisungen und legte um 17:45 Uhr insgesamt 38.000 Euro Bargeld, das zuvor in seiner Wohnung war, in eine Mülltonne in der Nähe des Treppenhauses. Als er kurz darauf nach dem Geld sah, war es verschwunden. Es gibt bisher keine konkreten Hinweise auf die Täter.

Bereits am Morgen gegen 09:00 Uhr gab es in derselben Straße einen weiteren verdächtigen Anruf, bei dem sich ein Anrufer als Polizeibeamter ausgab. Die Angerufene erkannte den Betrugsversuch und beendete das Gespräch sofort.

Die Polizei bittet Zeugen, die gestern gegen 17:45 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Karl-Liebknecht-Straße beobachtet haben, sich bei der Polizei in Parchim (03871 600-0) zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab 26 Verdächtige, davon 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24