Ein 22-jähriger Deutscher wurde nach Einbrüchen in Pasewalk festgenommen. Ein 24-jähriger Tatverdächtiger wurde dagegen nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Pasewalk: 22-Jähriger nach Einbrüchen in Haft

Pasewalk/ Greifswald (ost)
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, dem 15. Juli 2026, entdeckten Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Pasewalk gegen 00:10 Uhr einen Einbruch in ein Autohaus in der Bahnhofstraße in Pasewalk. Die Beamten waren zuvor mit der Sicherung eines Brandobjekts in der Bahnhofstraße beschäftigt, als sie einen Alarm hörten.
Anschließend wurde ein weiterer Streifenwagen in die Nähe geschickt, um die Ursache des Alarms zu überprüfen. Es dauerte nicht lange, bis das Autohaus in der Bahnhofstraße als Auslöser des Alarms identifiziert wurde. Zu diesem Zeitpunkt war bereits ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes vor Ort.
Es stellte sich heraus, dass unbekannte Täter gewaltsam in das Autohaus eingedrungen waren. Die Täter waren bereits geflohen, weshalb zusätzliche Kräfte zur Fahndung nach ihnen hinzugezogen wurden.
Beamte der Gemeinsamen Diensteinheit entdeckten kurz darauf eine Person in der Nähe des Tatorts und führten eine Kontrolle durch. Zunächst wurden die Personalien des 24-jährigen Deutschen festgestellt. Bei der Durchsuchung seines mitgeführten Rucksacks wurde potenzielles Diebesgut gefunden. Daraufhin wurde der junge Mann vorläufig festgenommen.
Fast zeitgleich wurde ein zweiter Verdächtiger identifiziert. Es handelte sich um einen 22-jährigen Deutschen, der auch im Verdacht steht, für mehrere Einbrüche in Greifswald verantwortlich zu sein. Bei ihm wurde Diebesgut gefunden, was zu seiner vorläufigen Festnahme führte.
Während der 24-jährige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen wurde, wurde der 22-jährige einer Haftprüfung unterzogen. Das Amtsgericht Greifswald erließ einen Untersuchungshaftbefehl gegen den jungen Mann.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 890 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging von 218 auf 213 zurück, während die Anzahl der Verdächtigen von 216 auf 231 stieg. Davon waren 190 männliche Verdächtige und 26 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, im Jahr 2023 stieg die Anzahl der weiblichen Verdächtigen auf 38. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 30 auf 42. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 805 | 890 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 218 | 213 |
| Anzahl der Verdächtigen | 216 | 231 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 190 | 193 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 26 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 30 | 42 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Morde auf 23 Fälle, wobei alle Fälle aufgeklärt wurden. Es gab 26 Verdächtige, davon 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








