Geladenes Fahrzeug überschlägt sich mehrfach. Ein 53-jähriger Beifahrer wurde leicht verletzt. Sachschaden: 26.500 Euro.
Pasewalk: Autobahn 11 voll gesperrt nach Unfall

Pasewalk (ost)
In der vergangenen Nacht ereignete sich um 23:00 Uhr auf der Bundesautobahn 11 bei Nadrensee in Richtung Polen ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Transporter, der einen Pkw auf einem Anhänger geladen hatte. Bei dem Unfall wurde der 53-jährige Beifahrer im Auto leicht verletzt. Darüber hinaus wurde das transportierte Fahrzeug nach dem Zusammenstoß vom Anhänger geschleudert und mehrmals überschlagen.
Der Unfallhergang zeigt, dass der 58-jährige Fahrer des Transporters VW die rechte Fahrspur der Autobahn befuhr. Aus bisher ungeklärter Ursache fuhr ihm der 48-jährige Fahrer des Kia hinter ihm auf. Durch den Zusammenstoß verlor der Fahrer des Transporters die Kontrolle über sein Gespann, kam nach links ab und prallte gegen die Mittelleitplanke. Dabei löste sich der Anhänger vom Zugfahrzeug und der transportierte Pkw wurde durch die Luft geschleudert, überschlug sich mehrmals und prallte schließlich gegen eine Leitplanke. Der Unfall verursachte einen Sachschaden von 26.500 Euro.
Die Bundesautobahn 11 war für etwa fünf Stunden voll gesperrt, um den Unfall aufzunehmen, die Bergung durchzuführen und die Straße zu reinigen. Die Polizei ermittelt nun gegen den 48-jährigen Fahrer des Kia wegen fahrlässiger Körperverletzung im Zusammenhang mit dem Verkehrsunfall.
Während des entstandenen Staus stellte die Bundespolizei außerdem eine Trunkenheitsfahrt fest. Der 45-jährige Fahrer eines Mercedes-Benz versuchte, die Rettungsgasse zu nutzen und fuhr hindurch. Das Fahrzeug wurde von Beamten der Bundespolizei gestoppt und kontrolliert. Bei der Kontrolle konnten die Beamten Alkoholgeruch sowohl beim Fahrer als auch beim Beifahrer feststellen. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,98 Promille. Daraufhin wurden Beamte des Polizeihauptreviers Pasewalk hinzugezogen, um eine Blutprobe des 45-Jährigen zu entnehmen. Die Fahrzeugschlüssel wurden von den Beamten sichergestellt. Die Polizei ermittelt nun wegen Trunkenheit im Verkehr.
Alle Beteiligten sind polnische Staatsbürger.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon haben 4.880 Unfälle zu Personenschäden geführt, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.228 Unfälle aus, was 2,21% aller Unfälle sind. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Tote, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







