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Pasewalk: Diebstahl von Altarteppichen und Schokolade aus Kirche

Ein Mann wurde gestellt, nachdem er Altarteppiche im Wert von 4.000 Euro gestohlen und sich dann mit Schokolade und Nüssen im Wert von 17 Euro entfernt hatte.

Foto: Depositphotos

Pasewalk (ost)

Schon am Freitag, dem 07. November 2025, wurde die Polizei nach Pasewalk zur Kirche gerufen. Es wurde gemeldet, dass an der Kirche eine unbekannte Person festgenommen wurde, die vier Paramente (Altarteppiche) im Gesamtwert von etwa 4.000 Euro gestohlen und sich dann umgebracht haben soll.

Der lokale Pfarrer bat den Mann, mit ihm zu kommen, was er auch tat. Danach drohte er jedoch mit physischer Gewalt und verschwand in eine unbekannte Richtung.

Bei der Nahbereichsfahndung wurde ein 54-jähriger Mann aus dem Libanon entdeckt, auf den die vorherige Beschreibung zutraf. Bei der Klärung des Sachverhalts wurde weiteres Diebesgut (Schokolade und Nüsse im Wert von 17 Euro – ebenfalls Eigentum der Kirche) gefunden.

Gegen den 54-jährigen Mann wird nun wegen des Verdachts des Diebstahls, des räuberischen Diebstahls und der Nötigung ermittelt.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 540 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 657 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 auf 484. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 475 auf 600, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 436 auf 556 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 39 auf 44 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 113 auf 189. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 12625 Raubüberfälle verzeichnet, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 540 657
Anzahl der aufgeklärten Fälle 380 484
Anzahl der Verdächtigen 475 600
Anzahl der männlichen Verdächtigen 436 556
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 39 44
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 113 189

Quelle: Bundeskriminalamt

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