Gestern verursachte ein 14-jähriger Deutscher einen Zusammenstoß zwischen einem RB und einem Moped, als er das Moped über die Gleise schob und den herannahenden Zug übersah.
Pasewalk / Grambow: 14-jähriger verursacht Zusammenstoß zwischen RB und Moped

Pasewalk / Grambow (ost)
Am gestrigen Tag um etwa 19:40 Uhr erhielt die Bundespolizei Pasewalk eine Mitteilung über eine mögliche Kollision zwischen dem RE 5364 und einem Moped in der Gegend von Grambow. Nach Rücksprache mit der Notfallleitstelle Berlin wurde der Vorfall bestätigt.
Vor Ort ergab sich folgende Situation. Ein 14-jähriger deutscher Staatsbürger versuchte, ein Simson-Moped in der Gegend von Grambow (Eisenbahnstrecke Stettin-Pasewalk) an einer nicht erlaubten Stelle über die Gleise zu schieben und übersah den herannahenden Zug RE 5364. Als er die Gefahr erkannte, ließ er das Moped auf die Gleise fallen und stürzte dabei einen Abhang hinunter. Das Moped wurde durch eine Notbremsung des Zuges ungefähr 250m mitgeschleift, bevor dieser zum Stillstand kam. Die Person blieb bei ihrem Sturz unverletzt. Der Zugführer war sichtlich mitgenommen von der Situation, so dass ein Ersatzzugführer angefordert wurde. Gemäß der Notfallleitstelle dauerte die Streckensperrung von 19:27 Uhr bis 21:30 Uhr. Dadurch kam es zu einer Verspätung von 168 Minuten bei 2 Zügen.
Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen.
Die Bundespolizei warnt davor, die Bahnanlagen zu betreten und insbesondere Gegenstände auf die Gleise zu legen. Dies ist kein „Dumme-Jungen-Streich“, sondern kann zu einer Entgleisung eines Zuges führen oder Reisende durch Notbremsungen im Zug verletzen. Gefährliche Eingriffe in den Bahnverkehr können mit Freiheitsstrafen von 6 Monaten bis zu 10 Jahren geahndet werden.
Quelle: Presseportal








