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Pasewalk: Haftbefehle nach körperlicher Auseinandersetzung

Am Samstag kam es zu einem Polizeieinsatz in Pasewalk. Drei Tatverdächtige verfolgten einen 24-Jährigen und drangen in dessen Wohnung ein. Zwei syrische Täter wurden festgenommen und Haftbefehl erlassen.

Foto: Depositphotos

Pasewalk (ost)

Schon am Mittag des vergangenen Samstags, dem 11. April 2026, gab es einen Einsatz der Polizei in der Robert-Koch-Straße in Pasewalk.

Nach bisherigen Informationen wurde ein 24-jähriger Deutscher von drei Verdächtigen verfolgt. Später flüchtete er zu einem Bekannten, der 25 Jahre alt ist. Als der Bekannte dem 24-Jährigen die Tür öffnete, betraten auch die Verdächtigen, die sich dicht hinter dem 24-Jährigen befanden, die Wohnung.

Daraufhin kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem 24-jährigen, dem 25-jährigen und einem 26-jährigen sowie einem 37-jährigen syrischen Verdächtigen. Der 24-jährige Geschädigte wurde dabei leicht verletzt.

Der dritte Verdächtige, ein 19-jähriger Deutscher, verließ die Wohnung zu Beginn des Streits und ging zu einem Fahrzeug, das vor dem Gebäude geparkt war. Nach der Tat flüchteten die drei Verdächtigen jedoch mit dem Auto in Richtung Stettiner Straße.

Später konnten sie jedoch festgenommen werden. Gegen die beiden syrischen Täter wurde vom Amtsgericht Pasewalk Haftbefehl erlassen.

Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts auf gefährliche Körperverletzung, Nötigung und Freiheitsberaubung.

Die genauen Umstände, die zur Tat geführt haben, sind bisher noch unklar. Weitere Informationen können derzeit nicht mitgeteilt werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 23, von denen alle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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