Ein 40-jähriger Pole ohne Fahrkarte im ICE bedrohte den Kundenbetreuer und wurde festgenommen.
Pasewalk: ICE-Fahrgast bedroht Kundenbetreuer

Pasewalk (ost)
Am gestrigen Mittag informierte die Notfallleitstelle der DB AG in Berlin die Bundespolizei in Pasewalk darüber, dass sich ein Fahrgast ohne Fahrkarte im ICE 2472 (Berlin-Binz) befand. Der Fahrgast war ein 40-jähriger Pole. Nach einem unplanmäßigen Halt am Bahnhof Pasewalk wurde der Mann von der Weiterfahrt ausgeschlossen und stieg freiwillig aus dem Zug aus. Der Zugbegleiter des ICE gab gegenüber der Bundespolizei an, dass er vom Mann bedroht worden sei. Die Überprüfung der Person ergab 3 Fahndungsnotierungen für Ermittlungen zu Aufenthaltsorten durch 1. die STA Lüneburg wegen Trunkenheit im Verkehr 2. die STA Osnabrück wegen Erschleichens von Leistungen 3. die STA Hamburg wegen Diebstahls und Unterschlagung geringwertiger Sachen Der Pole verhielt sich gegenüber den kontrollierenden Beamten sehr aggressiv, woraufhin er gefesselt und zur weiteren Bearbeitung zur Dienststelle in Pasewalk gebracht wurde.
Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,00 Promille. Die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern wurde über den Vorfall informiert. Aufgrund des Verbrechenstatbestands wurden die Person und der Vorfall an die Kräfte des Polizeihauptreviers Pasewalk übergeben. Der Mann soll heute vor einem Richter am Amtsgericht Pasewalk erscheinen und sich wegen räuberischer Erpressung, Bedrohung und Erschleichens von Leistungen verantworten müssen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Räuberieraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 540 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 657 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 auf 484. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 475 auf 600, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 436 auf 556 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 39 auf 44 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 113 auf 189. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubfällen in Deutschland mit 12.625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 540 | 657 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 484 |
| Anzahl der Verdächtigen | 475 | 600 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 436 | 556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 39 | 44 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 113 | 189 |
Quelle: Bundeskriminalamt








