Die Bundespolizei verhinderte zwei Schleusungen von Migranten. In einem Wald wurden 10 Personen ohne Papiere festgenommen. Ein Schleuser wurde mit verbotenen Schmerzmitteln erwischt.
Pasewalk / Linken /Hohenfelde: Schleusungen von Migranten unterbunden

Pasewalk / Linken /Hohenfelde (ost)
Die Bundespolizei vereitelte zwei Schleusungen
Am 22.06.2026 gegen 10:00 Uhr erhielt die BPOLI Pasewalk einen Tipp von einem Jäger über eine Gruppe von 10 bis 15 Personen in einem Waldstück in der Nähe von Hohenfelde. Als die Personen den Jäger bemerkten, versteckten sie sich im Wald. Durch eigene Kräfte konnten insgesamt 10 Personen im Waldgebiet gefunden werden. Eine Suche nach weiteren Personen mit einem Polizeihubschrauber, Diensthundeführern und anderen Einsatzkräften verlief ergebnislos. Die festgenommenen pakistanischen Staatsangehörigen im Alter von 19 bis 34 Jahren hatten keine gültigen Aufenthaltsdokumente. Nur zwei konnten sich mit einem pakistanischen Personalausweis und einem abgelaufenen belarussischen Visum in einem pakistanischen Reisepass ausweisen. Während der Befragungen wurde angegeben, dass die Reiseroute Russland-Belarus-Lettland-Polen-Deutschland war, es wurde jedoch kein Asylantrag gestellt. Acht der Pakistani wurden am 23.06.2026 um 15:40 Uhr nach Polen abgeschoben, die anderen beiden wurden in die Erstaufnahmeeinrichtung Stern Buchholz gebracht.
Schon am 21.06.2026 gegen 10:45 Uhr wurde ein Aserbaidschaner am Grenzübergang Linken kontrolliert, nachdem er zuvor aus Polen eingereist war. Der 28-Jährige wies sich mit einem gültigen aserbaidschanischen Reisepass und einem gültigen polnischen Aufenthaltstitel aus. Die Überprüfung ergab keine Fahndungstreffer. Bei der Durchsuchung seines Autos wurden Wasserflaschen, Pappbecher und Gepäck für mehrere Tage gefunden. Er gab an, dass er für 10 Tage nach Hamburg zu einem Freund reisen wollte. Nach Abschluss der Maßnahmen durfte er weiterreisen. Der Verdacht, dass er als Abholer nach einer erfolgreichen Schleusung tätig sein könnte, bestätigte sich zwei Stunden später. Um 13:00 Uhr wurde er in Höhe des Gewerbegebiets Klarsee festgestellt, als er aus Linken kam. Bei einer erneuten Kontrolle wurden ein 34-jähriger Aserbaidschaner und ein 29-jähriger Usbeke im Auto gefunden. Beide hatten gültige Reisepässe, aber abgelaufene polnische Aufenthaltstitel. Bei der Durchsuchung des Gepäcks fanden die Beamten zwei Ampullen eines verbotenen Schmerzmittels, dessen Einfuhr nicht erlaubt ist und somit gegen das AntiDopG verstößt.
Nach der Anzeigenaufnahme wurden alle drei am 22.06.2026 um 16:30 Uhr zurückgeschoben.
Quelle: Presseportal








