Am Abend des 22.05.2026 ereignete sich in Pasewalk ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten. Ein 72-jähriger Fahrer verursachte die Kollision, die zu schweren und leichten Verletzungen führte.
Pasewalk (LK VG): Verkehrsunfall in Pasewalk

Pasewalk (LK VG) (ost)
Am Abend des 22.05.2026 fand gegen 20:40 Uhr in der Bahnhofstraße in Pasewalk ein schwerer Verkehrsunfall statt, bei dem zwei Personen schwer und drei weitere leicht verletzt wurden.
Nach bisherigen Informationen fuhr ein 72-jähriger deutscher Autofahrer mit einem Honda in Richtung Ueckerstraße auf der Bahnhofstraße. Vor einem Bahnübergang mussten mehrere Fahrzeuge aufgrund des geschlossenen Bahnübergangs anhalten. Aus bisher ungeklärten Gründen fuhr der Honda fast ungebremst auf einen wartenden Mitsubishi auf. Durch die Wucht des Aufpralls kam es zu einer weiteren Kollision mit einem vor ihm stehenden Renault.
Der 72-jährige Unfallverursacher erlitt schwere Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung vor Ort mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Greifswald gebracht. Auch die Beifahrerin des Hondas wurde schwer verletzt und ins Klinikum Pasewalk gebracht. Die Fahrerin des Renault und die Beifahrerin des Mitsubishi erlitten leichte Verletzungen.
Um die genaue Unfallursache zu klären, wurde ein Sachverständiger der DEKRA hinzugezogen. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte ein plötzlich auftretendes gesundheitliches Problem des Unfallverursachers die Ursache gewesen sein.
Während der Unfallaufnahme und der Rettungsmaßnahmen musste die Bahnhofstraße für etwa vier Stunden vollständig gesperrt werden. Neben mehreren Streifenwagen waren Rettungsdienst, Notarzt, Rettungshubschrauber und die Feuerwehr Pasewalk im Einsatz. Alle Beteiligten sind deutsche Staatsbürger.
Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 52.000 Euro geschätzt. Am Honda entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 3.500 innerorts (6,29%), 2.320 außerorts (4,17%) und 437 auf Autobahnen (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







