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Pasewalk (LK VG): Verkehrsunfall mit drei PKW und Verletzten

Am Ortsausgang Pasewalk kam es zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Die Personen wurden leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Foto: Depositphotos

Pasewalk (LK VG) (ost)

Am 16. Februar 2024 gegen 17:10 Uhr gab es einen schweren Verkehrsunfall am Ortsausgang von Pasewalk. Ein 59-jähriger Fahrer eines Dacia fuhr auf der B104 von Pasewalk in Richtung Löcknitz und wollte kurz nach Pasewalk links in den Stiftshofer Weg abbiegen. Er musste an der Einmündung warten, da ihm entgegenkommende Fahrzeuge entgegenkamen. Die 24-jährige Fahrerin eines VW Passat, die hinter ihm fuhr, bemerkte zu spät, dass er angehalten hatte, und fuhr auf den Dacia auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Dacia in den Gegenverkehr geschoben, wo er mit einem entgegenkommenden Skoda zusammenstieß. Hinter dem Skoda befanden sich ein 20-jähriger Fahrer und seine 28-jährige Partnerin, die sofort Hilfe leisteten. Der 20-Jährige zog den 58-jährigen Skoda-Fahrer aus seinem Auto, da es bereits zu brennen begann, und übergab ihn an eine zufällig anwesende Streife der Bundespolizei. Anschließend zog er die 24-jährige Passat-Fahrerin aus ihrem Auto, da es zu rauchen begann. Die Beamten der Bundespolizei löschten die Autos, während die freiwillige Feuerwehr aus Pasewalk weitere Sicherungsmaßnahmen an den Fahrzeugen durchführte. Alle drei Fahrer kommen aus der Region. Sie wurden von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht und gelten derzeit als leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 25.000 Euro, die nicht mehr fahrbereiten Autos wurden von Abschleppdiensten geborgen. Gegen die 24-jährige Passat-Fahrerin wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet. Die B104 war für etwa 2 Stunden voll gesperrt, während die Polizei Pasewalk bei der Sicherung der Unfallstelle und den Verkehrsmaßnahmen von zwei Streifen der Bundespolizei unterstützt wurde.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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