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Pasewalk: Ohne Fahrschein im Zug, Mann leistet Widerstand gegen Polizei

Ein Mann ohne Fahrschein im Regionalexpress weigerte sich, den Zug zu verlassen und leistete Widerstand gegen die Beamten. Er wurde schließlich aus dem Zug gebracht und muss sich nun wegen mehrerer Vergehen verantworten.

Foto: unsplash

Pasewalk (ost)

Am gestrigen Abend, informierte der Zugführer des RE 33588 (Route Berlin-Stralsund) die Leitstelle der Bundespolizei in Pasewalk darüber, dass sich ein Mann ohne gültigen Fahrschein im Zug befindet. Bei der Ankunft am Bahnhof Pasewalk wurde der 40-jährige Deutsche von der Einsatztruppe festgestellt. Trotz Aufforderung der Beamten, den Zug zu verlassen, leistete der Mann Widerstand, unter anderem durch Gewaltandrohung und aktives Blockieren der Maßnahmen. Durch den Einsatz von physischer Gewalt wurde die Person schließlich aus dem Zug entfernt.

Nach der Kontrolle übergab der Mann schließlich seinen Personalausweis. Laut seinen Angaben ist er obdachlos. Die Überprüfung ergab eine Fahndung zur Feststellung des Aufenthaltsortes durch die Bundespolizei in Rostock wegen Hausfriedensbruch. Recherchen ergaben, dass der Mann am selben Tag bereits von der BPOLI Angermünde wegen Schwarzfahrens angezeigt wurde. Während der Kontrolle am Bahnhof Pasewalk klagte die Person über gesundheitliche Beschwerden. Ein Rettungswagen wurde gerufen und auf Wunsch des Mannes wurde er zur weiteren Untersuchung in die Asklepios Klinik Pasewalk gebracht.

Der Mann wird nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Schwarzfahren angeklagt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% der Gesamtzahl entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Tote, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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