Zwei Männer, 50 und 28 Jahre alt, wurden festgenommen und in die JVA Neustrelitz gebracht. Einer wegen Steuerhinterziehung, der andere wegen Betrugs.
Pasewalk / Pomellen: Haftbefehle wegen Steuerhinterziehung und Betrug vollstreckt

Pasewalk / Pomellen (ost)
Während der Kontrolle eines Linienbusses am 08.06.2026 um 15:40 Uhr wurde ein 50-jähriger Mann entdeckt, der vom Amtsgericht Tiergarten zur Festnahme/Strafvollstreckung wegen Steuerhinterziehung gesucht wurde. Nach der Überprüfung stellte sich heraus, dass er 443 Tage Haft durch die Zahlung von 30124,- Euro plus 223,15 Euro Kosten hätte vermeiden können. Leider gelang es ihm nicht und so wurde er um 20:40 Uhr in die JVA Neustrelitz gebracht.
Bei der Durchsuchung wurden außerdem 2,8 g Cannabisblüten in einer Tasche sowie 3 g Kokain in mehreren Tüten gefunden, weshalb er demnächst wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz angeklagt werden muss. Der Fall wurde an den Zoll übergeben.
Ein 28-jähriger Deutscher, der als Passagier eines Reisebusses gegen 19:45 Uhr kontrolliert wurde, war ebenfalls zur Festnahme/Strafvollstreckung durch die Staatsanwaltschaft Berlin wegen Betrugs ausgeschrieben. Da er die Geldstrafe von 800,00 Euro plus 89,50 Euro Verfahrenskosten sowie eine Reststrafe von 80,00 Euro nicht bezahlen konnte, wurde er zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 40 Tagen in die JVA Neustrelitz gebracht.
Zusätzlich ergab die Überprüfung noch drei weitere Ausschreibungen zur Aufenthaltsermittlung wegen Betrugs durch die STA Berlin sowie die STA Frankfurt/Oder und zur Strafvollstreckung/Vermögensabschöpfung durch die STA Berlin.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 6598, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 7972, wobei 7575 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6573, davon waren 5585 Männer, 988 Frauen und 875 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt








