Ein 34jähriger Pole wurde auf der Autobahn kontrolliert und musste hohe Geldstrafen zahlen. Er wurde auch wegen Drogenbesitz angezeigt.
Pasewalk / Pomellen: Hohe Geldstrafe und Strafanzeige wegen mitgeführter Drogen

Pasewalk / Pomellen (ost)
Ein 34-jähriger Mann aus Polen, der gestern um 06:40 Uhr als Fahrer eines Autos mit polnischer Zulassung auf der Bundesautobahn 11 aus Polen kommend kontrolliert wurde, musste viel Geld bezahlen, um eine 45-tägige Ersatzfreiheitsstrafe zu vermeiden. Bei der Überprüfung der Person wurde festgestellt, dass die Staatsanwaltschaft München eine Ausschreibung zur Strafvollstreckung wegen Verstoß gegen das Anti-Doping-Gesetz vorliegt. Der 34-Jährige musste eine Geldstrafe von 2700,00 Euro sowie Kosten in Höhe von 428,58 Euro zahlen. Offensichtlich hatte er nicht viel aus der verhängten Strafe gelernt, denn bei der Durchsuchung seiner Person und seiner Sachen wurde Kokain in seiner Umhängetasche gefunden, das in Folie eingewickelt war. Er wird sich daher wegen Verstoß gegen das BtMG verantworten müssen, wie in den entsprechenden Strafanzeigen festgehalten. Nach Zahlung der Geldstrafe und Kosten wurde die Person um 09:30 Uhr freigelassen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 nur noch 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 7758 auf 7575. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 6598 auf 6573, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 5585 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 988. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 713 auf 875. Im Vergleich dazu gab es in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 73917 aufgezeichnete Fälle von Drogen, was die höchste Anzahl in Deutschland war.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt








