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Pasewalk: Schleusungen am Wochenende

Am Wochenende wurden insgesamt neunzehn Personen nach unerlaubter Einreise aus Polen kommend über die Belarus-Route festgestellt. Einige äußerten Schutzersuchen und wurden weitergeleitet, andere erhielten Grenzübertrittsbescheinigungen.

Foto: unsplash

Pasewalk (ost)

Am Samstagmorgen wurden in Hohenfelde und am Kutzowsee (Villaweg) nach einem Hinweis von zwei Informanten insgesamt vierzehn Personen nach unerlaubter Einreise zu Fuß entdeckt. Die Gruppe bestand aus neun männlichen und zwei weiblichen afghanischen Staatsangehörigen, zwei Iranern und einem Inder. Von den Personen konnten neun Reisepässe vorlegen. Es wurde festgestellt, dass die Personen aus Polen kommend über die Belarus-Route geschleust wurden. Mit Ausnahme des Inders stellten alle einen Asylantrag in Deutschland und wurden an die Erstaufnahmeeinrichtung in Stern Buchholz weitergeleitet. Ein Iraner war minderjährig und wurde dem Jugendamt des LK VG übergeben. Der Inder wurde am Sonntag nach Polen abgeschoben.

Am Sonntagmorgen wurden nach einem Hinweis der Notfallleitstelle Berlin im Regionalexpress 5352 aus Polen kommend fünf afghanische Staatsangehörige am Bahnhof Löcknitz festgestellt. Alle Personen reisten ohne Ausweise und somit illegal nach Deutschland. Auch hier ergab die Untersuchung, dass die Belarus-Route als Schleusungsweg genutzt wurde. Bei weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass ein Afghane bereits in Europa registriert war. Auf seinem Handy wurde ein Foto mit einem gültigen französischen Aufenthaltstitel gefunden. Die elektronische Überprüfung bestätigte dies. Alle anderen Personen stellten einen Asylantrag und wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Aushändigung einer Anlaufbescheinigung für die EAE Stern-Buchholz aus der Haft entlassen. Der in Frankreich registrierte Afghane erhielt eine Grenzübertrittsbescheinigung mit einer Frist von 4 Tagen.

Kontakt:

Bundespolizeiinspektion Pasewalk mit Gemeinsamer deutsch-polnischer
Dienststelle Pomellen
Igor Weber
Telefon: 03 83 54 – 34 97 4 – 100
Mobil: 0172-511 0961
E-Mail: igor.weber@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
„Bundespolizei See“, um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:

der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
– die bahnpolizeilichen Aufgaben
– die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.


Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
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www.bundespolizei.de.

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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