Eine 43-jährige Autofahrerin entzog sich einer Verkehrskontrolle und verursachte einen Unfall auf der B104 bei Strasburg. Der Sachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.
Pasewalk: Verkehrskontrolle ignoriert, Verkehrsunfall verursacht

Strasburg (ost)
Heute Morgen (24.07.2026) ereignete sich gegen 07:15 Uhr auf der B104 bei Strasburg ein Verkehrsunfall, nachdem eine Autofahrerin einer Polizeikontrolle entkommen war.
Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Pasewalk planten gegen 07:10 Uhr, eine 43-jährige Deutsche mit ihrem BMW einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Die Fahrerin war bereits am 21.07.2026 in einen Verkehrsunfall verwickelt (siehe Pressemitteilung unter https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108747/6318989), woraufhin ihr Führerschein eingezogen und ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet wurde. Die Fahrerin missachtete jedoch die Anhaltesignale und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Pasewalk.
Auf einer langen Geraden in der Nähe von Linchenshöh (in der Nähe der Motocross-Bahn) überholte die 43-jährige Fahrerin zunächst ein vor ihr fahrendes Fahrzeug. Im anschließenden Kurvenbereich verlor sie die Kontrolle über ihr Auto, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Schutzplanke. Beim Zurückkehren auf die Straße kollidierte der BMW mit dem VW einer 22-jährigen Fahrerin, die ebenfalls in Richtung Pasewalk unterwegs war.
Der BMW drehte sich infolge des Unfalls und kam mit der linken Fahrzeugseite von der Straße ab, beschädigte dabei 16 Meter der Leitplanke, bevor das Auto schließlich auf der B104 zum Stillstand kam.
Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Der BMW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die B104 war für Bergungsarbeiten und die Unfallaufnahme von ca. 07:30 Uhr bis 09:20 Uhr voll gesperrt.
Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest bei der 43-jährigen Fahrerin war negativ. Ein anschließender Drogenschnelltest auf dem Polizeihauptrevier reagierte jedoch positiv auf Opiate, weshalb eine Blutprobe angeordnet und durchgeführt wurde.
Gegen die 43-jährige Fahrerin wird nun wegen des Verdachts auf ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen, der Gefährdung des Straßenverkehrs und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle sind. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








