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Paulsstadt: Einbrecher auf frischer Tat überrascht

Ein mutmaßlicher Einbrecher wurde gestern Nachmittag von einer Zeugin erwischt und flüchtete unerkannt. Die Polizei sucht nach weiteren Zeugen.

Foto: Depositphotos

Schwerin (ost)

Am gestrigen Tag wurde ein Verdächtiger beim Einbruch erwischt, konnte jedoch entkommen, ohne erkannt zu werden. Die Polizei sucht nun nach weiteren Zeugen.

Um 15:45 Uhr hörte eine Zeugin seltsame Geräusche im Flur eines Wohn- und Praxisgebäudes in der Lübecker Straße in der Schweriner Paulsstadt. Als sie nachschaute, sah sie einen Mann, der am Inventar des Hausflures herumhantierte. Als er die Zeugin sah, verschwand der Verdächtige sofort vom Tatort. Der Täter brach gewaltsam in mehrere Kellerabteile und Praxisräume ein und durchsuchte sie. Er verließ den Ort des Geschehens laut ersten Untersuchungen ohne Beute.

Die Beschreibung des Verdächtigen lautet wie folgt: – Circa 185 cm groß – Schlank – Dunkelbraunes, kurzes, leicht gewelltes Haar – Drei-Tage-Bart – Dunkel gekleidet – Trug einen Rucksack

An der Tatstelle sammelte die Polizei Spuren und ermittelt nun wegen eines besonders schweren Diebstahls.

Die Polizei bittet um Informationen: Wer hat jemanden entsprechend dieser Beschreibung in der Nähe des Tatorts gesehen oder kann Informationen zum Vorfall geben? Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0385/5180-2224 oder über die Onlinewache zu melden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, wobei 218 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 216, darunter 190 männliche und 26 weibliche Verdächtige. 30 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbruchsfälle auf 890, wobei jedoch nur 213 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 231, wobei 193 männliche und 38 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. 42 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 805 890
Anzahl der aufgeklärten Fälle 218 213
Anzahl der Verdächtigen 216 231
Anzahl der männlichen Verdächtigen 190 193
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 26 38
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 30 42

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2022 und 2023 leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab 26 Verdächtige, davon 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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