Ein Motorradfahrer wurde bei einer Geschwindigkeitsmessung mit überhöhter Geschwindigkeit erwischt und versuchte vor der Polizei zu flüchten, was zu einem Unfall führte.
Penzlin: Motorradfahrer sorgt für Polizeieinsatz

Neubrandenburg (ost)
Während einer allgemeinen Geschwindigkeitskontrolle im Bereich des Verdirings an der Bundesstraße 192 fiel gestern gegen 13:30 Uhr ein Motorradfahrer den Polizeibeamten auf, der mit stark überhöhter Geschwindigkeit von Penzlin in Richtung Innenstadt unterwegs war.
Die Polizisten stiegen in ihr Fahrzeug und begannen, den Motorradfahrer zu verfolgen, wobei sie mit Blaulicht und Sirene auf sich aufmerksam machten. Der Fahrer des Motorrads versuchte, sich vor der Polizei zu verstecken, indem er zwischen anderen Fahrzeugen hin und her fuhr, bis er an der Ampelkreuzung Rostocker Straße / Brodaer Straße anhalten musste. Dort wurde er von den Polizisten gestoppt.
Ein Beamter forderte den Mann lautstark auf, den Motor seines Motorrads abzustellen und das Fahrzeug auf den Gehweg zu schieben. Anstatt den Anweisungen zu folgen, gab der Mann Gas und versuchte zu fliehen. Ein Polizist versuchte, ihn aufzuhalten, aber der Fahrer stürzte schließlich mit seinem Motorrad.
Der Mann zeigte sich bei den weiteren polizeilichen Maßnahmen uneinsichtig und weigerte sich zunächst, seine Identität preiszugeben. Da er über Schmerzen im Fuß nach dem Sturz klagte, wurde ein Rettungswagen gerufen. Allerdings lehnte der Mann eine Behandlung vor Ort ab.
Gegen den 69-jährigen Deutschen wird nun unter anderem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 49.199 Fällen, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








