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Penzlin/Neuendorf: Zeugenaufruf nach Wohnungseinbruchsdiebstahl

Die Polizei in Neubrandenburg sucht Zeugen für zwei Einbrüche in Einfamilienhäusern. Unbekannte Täter haben Bargeld und Bankkarten entwendet, während der Tatzeitraum auf Mittwoch bis Donnerstag geschätzt wird.

Foto: Depositphotos

Penzlin/Neuendorf (ost)

Am Nachmittag des 24.10.2024 wurden in Neubrandenburg innerhalb kurzer Zeit zwei Einbrüche in Einfamilienhäuser gemeldet.

Zuerst informierte ein 53-jähriger Bewohner aus Penzlin die Polizei. Unbekannte Täter betraten am Donnerstag zwischen 06:00 und 16:00 Uhr gewaltsam das Haus in der Straße Am Sandberg durch die Terrassentür. Im Haus gab es nur geringfügige Veränderungen. Auf den ersten Blick wurden keine Gegenstände gestohlen, was zu einem Schaden von 1.000 Euro am Fenster führte.

Kurz darauf meldete sich ein älteres Ehepaar aus Neuendorf, das bei seiner Rückkehr aus dem Urlaub feststellen musste, dass in ihr Haus im Quittenweg eingebrochen worden war. Unbekannte Täter gelangten durch das gewaltsame Öffnen eines Fensters in das Einfamilienhaus. An den Fenstern vor Ort wurden Hebelspuren festgestellt. Im Haus waren viele Schränke und Schubladen geöffnet und durchsucht. Bargeld und mehrere Bankkarten wurden gestohlen. Da eine Nachbarin der Familie am 23.10.2024 keine Anzeichen eines Einbruchs festgestellt hatte, wird der Zeitraum auf Mittwoch bis Donnerstag geschätzt.

Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg war vor Ort, um weitere Spuren zu suchen.

Zum aktuellen Zeitpunkt der Ermittlungen kann nicht gesagt werden, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen gibt.

Es werden dringend Zeugen für die Einbrüche gesucht. Wenn Sie sachdienliche Hinweise zu den Vorfällen in Penzlin oder Neuendorf bei Neubrandenburg haben, wenden Sie sich bitte an die Polizei in Neubrandenburg unter 0395-5582-5224.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2021 und 2022 gesunken. Im Jahr 2021 wurden 927 Fälle registriert, wovon 314 gelöst wurden. Es gab insgesamt 280 Verdächtige, darunter 241 Männer, 39 Frauen und 36 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle gemeldet, wovon 218 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 216, darunter 190 Männer, 26 Frauen und 30 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 23.528 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 927 805
Anzahl der aufgeklärten Fälle 314 218
Anzahl der Verdächtigen 280 216
Anzahl der männlichen Verdächtigen 241 190
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 39 26
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 36 30

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2021 und 2022 deutlich an. Im Jahr 2021 wurden 19 Fälle registriert, von denen alle gelöst wurden. Es gab insgesamt 21 Verdächtige, darunter 18 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2022 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 39, von denen 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 19 39
Anzahl der aufgeklärten Fälle 19 36
Anzahl der Verdächtigen 21 34
Anzahl der männlichen Verdächtigen 18 30
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3 4
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 5 6

Quelle: Bundeskriminalamt

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