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Penzlin: Waffenfund nach Verkehrskontrolle

Polizei findet diverse Waffen bei Personenkontrolle nach Verkehrskontrolle auf B 192. Fahrer unter Drogeneinfluss gestoppt.

Foto: Depositphotos

Penzlin (ost)

Am Samstag, den 03. Januar 2026, hat eine Streife der Polizei die B 192 von Penzlin in Richtung Waren befahren. In einem Kurvenbereich bemerkten sie einen Pkw mit eingeschaltetem Warnblinklicht am Straßenrand.

Die Polizisten blieben hinter dem Fahrzeug stehen, um nachzusehen, was los war. Zu diesem Zeitpunkt standen vier junge Männer im Alter von 15, 17, 18 und 19 Jahren neben dem Auto. Auf Nachfrage erklärten sie den Beamten, dass es dem 15-Jährigen aufgrund von Alkoholkonsum nicht gut ging und sie deshalb angehalten hatten.

Während die Polizisten neben dem Fahrzeug standen und mit den Personen sprachen, entdeckten sie einen Teleskopschlagstock auf der Rücksitzbank des Pkw. Daraufhin durchsuchten sie das Auto nach weiteren Waffen und wurden fündig. Im Inneren des Autos fanden sie unter anderem eine Machete, Pfefferspray, einen Wurfstern, einen Schlagring und einen Elektroschocker. Außerdem wurden die Personen durchsucht, was dazu führte, dass bei dem 17-Jährigen ein Springmesser gefunden wurde.

Nach dem Auffinden wurden die Waffen sichergestellt.

Aber das war noch nicht alles: Vor Ort stellte sich heraus, dass der 18-jährige Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand und trotzdem zuvor das Fahrzeug gefahren war. Dem jungen Mann wurde die Weiterfahrt untersagt und die Fahrzeugschlüssel aus Gründen der Gefahrenabwehr sichergestellt.

Die beiden Jugendlichen und die beiden Männer erhalten nun jeweils eine Anzeige wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Waffengesetz. Der Fahrer des Pkw muss außerdem mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Alkohol- und Cannabisverbot für Fahranfänger rechnen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zeigen einen leichten Rückgang zwischen 2022 und 2023. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 7758 auf 7575. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 6598 auf 6573 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 5585 höher war als die der weiblichen Verdächtigen (988) und der nicht-deutschen Verdächtigen (875). Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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