Die Kriminalpolizei untersucht eine körperliche Auseinandersetzung in der Nähe der Seebrücke. Der 20-jährige Geschädigte wurde von einer vierköpfigen Personengruppe angegriffen und verletzt.
Polizei ermittelt nach Auseinandersetzung in Boltenhagen

Boltenhagen (LK NWM) (ost)
Nach Berichten über eine körperliche Auseinandersetzung in der Nähe der Seebrücke in Boltenhagen, hat die Kriminalpolizei mit den Ermittlungen begonnen.
Es wird angenommen, dass der 20-jährige spätere Geschädigte gegen 00:30 Uhr auf eine Gruppe von vier Personen traf. Es scheint, dass die Beteiligten einander bekannt waren. Es wird berichtet, dass mehrere Personen den Geschädigten angegriffen haben. Dabei erlitt er Verletzungen im Gesicht und wurde vor Ort von Rettungskräften behandelt.
Die Polizei konnte die Gruppe nicht mehr in der Nähe antreffen.
Der Geschädigte behauptet, dass ihm während des Vorfalls eine Umhängetasche gestohlen wurde. Außerdem bemerkte er das Fehlen seines Handys.
Der Kriminaldauerdienst wurde zur Spurensicherung hinzugezogen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts auf Raub.
Zeugen, die in der Nacht zum 27. Mai 2026 in der Nähe der Seebrücke etwas beobachtet haben oder Informationen zur Gruppe haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Grevesmühlen unter der Telefonnummer 03881 720-0 oder bei einer anderen Polizeidienststelle zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, davon 30 männliche und 4 weibliche Verdächtige. 6 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 23, wobei alle Fälle aufgeklärt wurden. Es gab 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








