Kriminalpolizei untersucht gefährliche Körperverletzung und Bedrohung nach Streit zwischen mehreren Personen in Rostock.
Polizei ermittelt nach Auseinandersetzung in Lütten Klein

Rostock (ost)
Nach einem physischen Kampf zwischen mehreren Personen in der Nacht von Samstag auf Sonntag in Lütten Klein hat die Kriminalpolizei Rostock die Untersuchungen wegen des Verdachts der gegenseitigen Körperverletzung sowie der Bedrohung aufgenommen.
Laut bisherigen Informationen ereignete sich am Sonntag, dem 26. Juli 2026, gegen 03:00 Uhr in der St.-Petersburger-Straße in der Nähe der Warnowallee zunächst eine verbale Auseinandersetzung zwischen zwei 22-jährigen deutschen Männern und zwei weiteren deutschen Männern im Alter von 31 und 39 Jahren. Der Streit eskalierte dann zu einem gegenseitigen körperlichen Kampf. Dabei soll eine der beteiligten Personen auch einen bisher unbekannten Gegenstand benutzt haben.
Augenzeugen alarmierten die Polizei. Die Beamten trafen beide Gruppen noch in der Nähe an und identifizierten sie.
Drei der Beteiligten wurden verletzt und mussten ärztlich behandelt werden. Da alle vier Personen betrunken waren, wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Rostock Blutproben entnommen.
Die Hintergründe und der genaue Verlauf des Kampfes sind derzeit noch unklar und werden weiterhin untersucht. Ein möglicher Tatgegenstand konnte trotz des Einsatzes eines Polizeidiensthundes bisher nicht gefunden werden.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 männliche und 4 weibliche Verdächtige sowie 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 23, wobei alle Fälle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, davon 23 männliche, 3 weibliche und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








