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Polizei ermittelt nach Körperverletzungen in Hagenow

Das Altstadt- und Schützenfest in Hagenow verlief weitgehend störungsfrei. Dennoch gab es mehrere polizeiliche Einsätze wegen Körperverletzungen.

Foto: Depositphotos

Hagenow (ost)

Das Festival in der Altstadt von Hagenow am vergangenen Wochenende verlief aus Sicht der Polizei größtenteils ohne Zwischenfälle. Trotzdem gab es vereinzelte polizeiliche Einsätze, darunter wegen Körperverletzung. Es wird berichtet, dass eine 23-jährige Frau in der Nacht von Freitag auf Samstag von zwei Angreiferinnen geschlagen und getreten wurde. Die Frau erlitt Gesichtsverletzungen und wurde zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Sowohl das Opfer als auch die 29- und 35-jährigen Verdächtigen waren betrunken und kannten sich. Ebenfalls sollen in derselben Nacht vier junge Männer von einer größeren Gruppe mit Schlägen und Tritten angegriffen worden sein. Ein 17-jähriges Opfer musste mit Kopf- und Gesichtsverletzungen im Krankenhaus behandelt werden. Die Täter konnten bisher unerkannt entkommen. Die Polizei prüft auch, ob sie für eine Bedrohung mit einem Messer gegen einen 24-jährigen Mann verantwortlich sind. Berichten zufolge wurde das Opfer von drei Männern mit einem Messer bedroht. Der 24-Jährige blieb unverletzt.

Am Samstagabend hat ein 19-jähriger Mann einen 17-Jährigen zu Boden gerissen und mit Schlägen und Tritten verletzt. Der Angriff soll aufgrund einer persönlichen Beziehung zwischen den Beteiligten stattgefunden haben. Der 17-Jährige wurde leicht verletzt. Die Polizei in Hagenow hat in allen Fällen Anzeige wegen einfacher oder gefährlicher Körperverletzung erstattet bzw. ermittelt in einem Fall wegen Bedrohung. Alle Beteiligten besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2021 und 2022 deutlich an. Im Jahr 2021 wurden 19 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 39 Fälle waren. Insgesamt konnten 36 Fälle gelöst werden, und es gab 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 19 39
Anzahl der aufgeklärten Fälle 19 36
Anzahl der Verdächtigen 21 34
Anzahl der männlichen Verdächtigen 18 30
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3 4
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 5 6

Quelle: Bundeskriminalamt

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