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Polizei Schwerin bittet um Zeugenhinweise

Die Schweriner Polizei ermittelt wegen gefährlicher Fahrmanöver auf der Wismarschen Straße. Zwei Fußgängerinnen wurden erheblich gefährdet und die Polizei sucht dringend nach Zeugen.

Foto: unsplash

Schwerin (ost)

Die Polizei in Schwerin führt Ermittlungen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr durch und bittet um Zeugenhinweise. Gestern Nacht gegen 23:00 Uhr kam es in der Wismarschen Straße, in der Nähe der Möwenburgstraße, zu riskanten Fahrmanövern, bei denen zwei Fußgängerinnen erheblich gefährdet wurden.

Nach ersten Informationen befanden sich zwei junge Fußgängerinnen auf dem Gehweg, als sie plötzlich einem grauen VW Up ausweichen mussten. Die Fußgängerinnen sollen durch einen Sprung zur Seite eine Kollision verhindert haben. Der Fahrer drehte zudem mehrfach Kreise im Kreuzungsbereich, was die Situation für die Verkehrsteilnehmer vor Ort zusätzlich erschwerte.

Während der ersten Ermittlungen konnte die Polizei einen möglichen Verdächtigen identifizieren. Der Fahrer des VW Up ist wahrscheinlich ein 19-jähriger deutscher Staatsbürger aus Schwerin. Es wird vermutet, dass sich während der Fahrt weitere Personen im VW Up befanden.

Die Polizei bittet die beiden gefährdeten Fußgängerinnen, sich zur weiteren Klärung des Vorfalls zu melden. Außerdem werden weitere Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zur Fahrweise oder den Insassen des PKW geben können, dringend gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 0385/5180-2224 oder über die Onlinewache zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% der Gesamtzahl entspricht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen 49.199 Unfälle waren Sachschadensunfälle, was 88,42% aller Unfälle in der Region waren. In Ortslagen gab es 3.500 Unfälle innerorts (6,29%), 2.320 außerorts (4,17%) und 437 auf Autobahnen (0,79%). Bei den Unfällen gab es insgesamt 57 Tote, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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