Fahrzeugführer versucht Kontrolle zu entziehen, Fahrer unter Alkoholeinfluss, Mitfahrer mit Betäubungsmitteln erwischt.
Polizei stellt alkoholisierten Fahrzeugführer in Rostock

Rostock (ost)
In den frühen Morgenstunden des vergangenen Ostersonntags, 05. April, entdeckten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Rostock gegen 02:20 Uhr im Bereich der Gartenstadt ein Auto mit drei Insassen, das einer Verkehrskontrolle unterzogen werden sollte.
Der Fahrer des Fahrzeugs ignorierte zunächst die Anhaltesignale und versuchte, der Kontrolle zu entkommen. Das Auto konnte kurz darauf im Bereich der Satower Straße von den Beamten gestoppt werden. Kurz nach dem Stoppen versuchte ein Mitfahrer zu Fuß zu fliehen. Allerdings wurde dieser nach etwa zehn Metern von den Beamten gestoppt.
Bei der folgenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der 20-jährige deutsche Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,95 Promille. Gegen den Fahrer wurde ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Bei dem 34-jährigen aserbaidschanischen Mitfahrer wurden im Zuge der weiteren polizeilichen Maßnahmen Substanzen gefunden, die nach ersten Erkenntnissen Betäubungsmittel sein könnten. Diese wurden beschlagnahmt. Ein Ermittlungsverfahren wurde eröffnet.
Zusätzlich fanden die Beamten bei der Durchsuchung des Fahrzeugs einen Schlagring. Der verbotene Gegenstand wurde ebenfalls sichergestellt.
Die weiteren Ermittlungen werden vom Kriminalkommissariat Rostock durchgeführt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, von denen 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6598, wobei 5556 männliche und 1042 weibliche Verdächtige waren. 713 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle von Drogenkriminalität gemeldet, wobei 7575 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 6573, wobei 5585 männliche und 988 weibliche Verdächtige beteiligt waren. 875 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen verzeichnet, was 0,6% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








