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Polizei stellt Diebestrio, Beamte des Polizeihauptrevieres Greifswald entdecken verdächtige Bewegungen in offener Garage bei Streifenfahrt. Trio wegen Diebstahlsdelikten bekannt.

Die Polizisten forderten die Personen auf, aus der Garage zu kommen. Nach Durchsuchung der Garage wurden gestohlene Geräte aus zurückliegenden Einbrüchen gefunden.

Foto: Depositphotos

Greifswald (ost)

Vor einer Woche (21.11.25) haben Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Greifswald bei einer Streifenfahrt kurz nach Mitternacht eine offene Garage in einem Garagenkomplex im Stadtteil Eldena entdeckt. Die Beamten bemerkten Licht in der Garage und sahen Bewegungen. Als sie sich der Garage näherten, wurde plötzlich die Tür verschlossen, was verdächtig war.

Die Polizisten aus Greifswald sprachen die Personen in der Garage an und forderten sie auf, herauszukommen. Erst nach mehrmaliger Aufforderung kamen die Personen heraus, obwohl die Beamten von Anfang an deutlich als Polizeibeamte zu erkennen waren.

In der Garage wurden zwei Frauen und ein Mann im Alter von 22, 33 und 30 Jahren angetroffen. Es stellte sich heraus, dass das Trio aus Greifswald bereits wegen verschiedener Diebstähle polizeibekannt war. Bei der Durchsuchung der Personen wurden neben Werkzeugen auch mögliche Betäubungsmittel gefunden. Aufgrund der Situation und fehlender Nachweise für das Werkzeug ordnete die Staatsanwaltschaft Stralsund die Durchsuchung der Garage an, die vom 30-jährigen Beschuldigten genutzt wurde.

Bei der Durchsuchung der Garage wurden verschiedene Geräte, darunter Gartenwerkzeuge, gefunden. Die Seriennummern zeigten, dass sie bei einem früheren Diebstahl gestohlen wurden und zur Fahndung ausgeschrieben waren. Die Tatverdächtigen konnten keinen Eigentumsnachweis für die Werkzeuge vorlegen oder erklären, woher sie stammten.

Nach der Durchsuchung wurden die drei Beschuldigten auf Anweisung der Staatsanwaltschaft vorläufig festgenommen und von der Kriminalpolizei vernommen. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass einige der Gegenstände aus einem Garteneinbruch vom 20.11.2025 in Greifswald stammten. Sie konnten den Besitzern zurückgegeben werden, die über den schnellen Erfolg der Polizei erfreut waren.

Die Kriminalpolizei in Greifswald durchsuchte auch am 21.11.2025 die Wohnungen der Beschuldigten. Dabei wurde weiteres Diebesgut gefunden, darunter Elektrogeräte wie eine Kaffeemaschine, die aus einem Einbruch in einen Jugendclub in Voddow vom 16.10.2025 stammten.

Nach Abschluss aller Maßnahmen wurden die Festnahmen der drei deutschen Beschuldigten auf richterliche Anordnung aufgehoben. Sie müssen sich nun vor Gericht wegen Einbruchdiebstahls verantworten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6598, darunter 5556 männliche und 1042 weibliche Verdächtige. 713 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, von denen 7575 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 6573, wobei 5585 männlich und 988 weiblich waren. 875 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73917 Drogenfälle registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

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