Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Polizei stellt flüchtigen Motorradfahrer in Schwerin

Ein 18-jähriger Motorradfahrer flüchtete vor einer Verkehrskontrolle in Schwerin. Trotz riskanter Flucht wurde er gestoppt und ermittelt wird nun gegen ihn.

Foto: unsplash

Schwerin (ost)

Am Freitagabend gegen 21:15 Uhr ereignete sich eine Verfolgungsjagd in der Innenstadt von Schwerin, nachdem ein 18-jähriger deutscher Motorradfahrer zunächst vor einer Verkehrskontrolle der Polizei geflohen war. Die Flucht war jedoch nicht erfolgreich und er wurde von der Schweriner Polizei gestoppt.

Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Schwerin waren auf Streife in der Knaudtstraße unterwegs und planten eine Verkehrskontrolle bei einem Motorradfahrer, der durch sein schnelles Fahren aufgefallen war.

Er fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit die Werderstraße entlang und ignorierte die Haltesignale der Polizisten. Die Polizei folgte dem flüchtenden Fahrer mit Blaulicht und Signalhorn. Während seiner Flucht benutzte der Fahrer auch Wege, die für Kraftfahrzeuge gesperrt waren, und brachte Passanten in der zu diesem Zeitpunkt noch sehr belebten Innenstadt in Gefahr. Weitere Polizeikräfte konnten das Fahrzeug schließlich in der Friedrichstraße stoppen.

Es stellte sich heraus, dass das Motorrad technisch modifiziert worden war, wodurch die Betriebserlaubnis erlosch und dem Fahrer die Weiterfahrt untersagt wurde. Die Polizei ermittelt nun gegen den jungen Mann.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle in Mecklenburg-Vorpommern. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unter dem Einfluss berauschender Mittel ereigneten sich 334 Unfälle, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen 49.199 Unfälle waren Sachschadensunfälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24