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Polizei stellt zwei Tatverdächtige nach Einbruch in Gartenlauben in Schwerin auf frischer Tat

In den frühen Morgenstunden wurden zwei Tatverdächtige in einer Kleingartenanlage in Schwerin festgenommen. Die Polizei ermittelt wegen etwa 20 gewaltsam angegriffenen Gartenlauben.

Foto: Depositphotos

Schwerin (ost)

In den frühen Morgenstunden heute ereignete sich in einer Kleingartenanlage in der Wittenburger Straße in Schwerin ein Polizeieinsatz, bei dem zwei Verdächtige auf frischer Tat erwischt wurden.

Der Grund für den Einsatz war die Auslösung eines Einbruchalarms in der Gartenlaube eines 54-jährigen Opfers. Gleichzeitig übermittelten installierte Überwachungskameras Bilder von zwei vermeintlichen Tätern. Der Gartenbesitzer informierte sofort die Polizei.

Mehrere Streifenteams der Polizeiinspektion Schwerin begaben sich daraufhin in die betroffene Kleingartenanlage. Bei einer sofortigen Fußsuche auf dem Gelände konnten die eingesetzten Beamten zwei Verdächtige finden und vorläufig festnehmen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden in der vergangenen Nacht insgesamt etwa 20 Gartenlauben gewaltsam angegriffen. Ob und in welchem Ausmaß Diebesgut erlangt wurde, wird derzeit untersucht.

Die Verdächtigen sind zwei deutsche Schweriner im Alter von 17 und 19 Jahren, die bereits wegen ähnlicher Fälle der Polizei bekannt sind.

Die genaue Höhe des entstandenen Schadens kann derzeit noch nicht vollständig beziffert werden. Das Kriminalkommissariat Schwerin führt weitere Ermittlungen, insbesondere zu möglichen Zusammenhängen der Taten.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle von Einbrüchen registriert, wobei 218 Fälle aufgeklärt werden konnten. Es gab insgesamt 216 Verdächtige, davon waren 190 männlich und 26 weiblich. 30 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 890, wobei nur 213 Fälle aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls auf 231, wobei 193 männlich, 38 weiblich und 42 nicht-deutscher Herkunft waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 805 890
Anzahl der aufgeklärten Fälle 218 213
Anzahl der Verdächtigen 216 231
Anzahl der männlichen Verdächtigen 190 193
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 26 38
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 30 42

Quelle: Bundeskriminalamt

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