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Polizei stoppt Fahrzeug im Bereich Gägelow

Beamte stoppen Pkw mit abgelaufenen Kurzzeitkennzeichen. Fahrer versucht Kontrolle zu entkommen und gefährdet Verkehr.

Foto: Depositphotos

Proseken/ Gägelow (ost)

Am 19.03.2026 gegen 16:40 Uhr entdeckten Polizeibeamte in Proseken einen Pkw mit abgelaufenen Kurzzeitkennzeichen. Die Polizisten planten, das Fahrzeug anzuhalten und zu kontrollieren. Trotz eindeutiger Signale hielt der Fahrer des Fahrzeugs nicht an und versuchte, der Kontrolle zu entkommen.

Später soll der Pkw mit zwei Insassen Proseken und Gägelow mit hoher Geschwindigkeit durchquert haben. Der Fahrer überholte mehrere Fahrzeuge trotz Sperrlinien und an unübersichtlichen Stellen, einschließlich Kurven. Außerdem soll er bei rotem Licht überquert haben, obwohl Gegenverkehr vorhanden war.

Nachdem der Fahrer versucht hatte, sich auf einem Firmengelände zu verstecken, konnten die Beamten das Fahrzeug schließlich stoppen. Der 24-jährige Fahrer und seine 25-jährige Beifahrerin wurden vor Ort festgenommen.

Weitere Untersuchungen ergaben, dass der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Das Fahrzeug war weder zugelassen noch versichert. Die Kennzeichen am Auto gehörten zu einem anderen Fahrzeug.

Gegen den 24-jährigen armenischen Staatsbürger wird nun unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt, und zwar durch das Kriminalkommissariat Wismar.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen verzeichnet, was 0,6% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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