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Polizei sucht Zeugen für Sachbeschädigungen und Einbrüche in Greifswald

Die Polizei in Greifswald sucht Zeugen für mehrere Straftaten in Gewerbebetrieben, darunter Einbrüche und Sachbeschädigungen. Zeugen sollen sich beim Polizeihauptrevier Greifswald melden.

Foto: Depositphotos

Greifswald (ost)

Die Polizei in Greifswald hat in den letzten Tagen mehrere Straftaten gegen Gewerbebetriebe im Stadtgebiet von Greifswald registriert, darunter drei Fälle von Sachbeschädigung an einem Kiosk am Hauptbahnhof, ein Einbruch in ein Fischgeschäft in der Brüggstraße und ein Einbruchdiebstahl in eine Gaststätte in der Langen Straße.

Vom 5. September bis zum 8. September 2026 wurde ein Kiosk in der Bahnhofstraße am Bahnhofsvorplatz mehrmals von unbekannten Tätern angegriffen.

Am Morgen des 6. September 2026 gegen 04:40 Uhr entdeckte ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes eine eingeschlagene Glasscheibe am Kiosk. Der mögliche Zeitraum für die Tat wird auf den 5. September 2026, 22:30 Uhr, bis zum 6. September 2026, 04:40 Uhr geschätzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 100 Euro.

Am nächsten Tag meldete sich eine Informantin bei der Polizei und berichtete, dass dieselbe vorübergehend reparierte Glasscheibe der Eingangstür erneut beschädigt wurde. Die erneute Beschädigung ereignete sich zwischen dem 6. September 2026, 18:30 Uhr, und dem 7. September 2026, 01:40 Uhr. Der Sachschaden beträgt in diesem Fall etwa 50 Euro.

In der Nacht zum 8. September 2026 wurde ein dritter Angriff auf den Kiosk festgestellt. Gegen 03:00 Uhr bemerkte eine Polizeistreife Beschädigungen an der neu befestigten Spanplatte sowie an zwei weiteren Fensterscheiben des Kiosks. Der Zeitraum für die Tat wird auf den 7. September 2026, 18:30 Uhr, bis zum 8. September 2026, 03:00 Uhr geschätzt. Ob die Täter auch ins Gebäude eingedrungen sind, wird noch ermittelt.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich zwischen dem 8. September 2026, 17:30 Uhr, und dem 9. September 2026, 06:50 Uhr in der Brüggstraße in der Greifswalder Innenstadt. Unbekannte Täter sollen sich gewaltsam Zutritt zu den Innenräumen des Fischgeschäfts verschafft haben. Es gab keinen Diebstahl, aber an der Fenstertür entstand ein Sachschaden von etwa 200 Euro.

Früh am Morgen des 9. September 2026 wurde die Polizei gegen 04:00 Uhr zu einem Einbruchdiebstahl in eine Gaststätte in der Langen Straße gerufen. Auch hier sollen unbekannte Täter gewaltsam eingedrungen sein, den Kassenbereich durchsucht und die Kasse gestohlen haben. An der Glastür entstand ein geschätzter Sachschaden von etwa 250 Euro. Der Diebstahlschaden wird auf ca. 200 Euro geschätzt.

Ein Zeuge wurde durch laute Geräusche auf das Geschehen aufmerksam und gab an, zwei Personen im Bereich der Gaststätte beobachtet zu haben.

Die sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung der Polizei war erfolglos.

Der Kriminaldauerdienst wurde zur Spurensicherung hinzugezogen.

Aufgrund der räumlichen und zeitlichen Nähe prüft die Polizei derzeit, ob es einen Zusammenhang zwischen den Vorfällen gibt.

Die Kriminalpolizei hat in allen Fällen Ermittlungen aufgenommen.

Die Bevölkerung wird um Unterstützung gebeten. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Bereich des Hauptbahnhofs oder der Innenstadt (Brüggstraße, Lange Straße) gemacht haben oder Hinweise zu den beschriebenen Personen geben können, werden gebeten, sich beim Polizeihauptrevier Greifswald unter der Telefonnummer 03834 540 0, bei jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Onlinewache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle gemeldet, wovon 218 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 216 Verdächtige, darunter 190 Männer und 26 Frauen. 30 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 890, wobei nur 213 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 231, davon waren 193 Männer und 38 Frauen. 42 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 805 890
Anzahl der aufgeklärten Fälle 218 213
Anzahl der Verdächtigen 216 231
Anzahl der männlichen Verdächtigen 190 193
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 26 38
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 30 42

Quelle: Bundeskriminalamt

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