Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Polizei sucht Zeugen nach Einbruch in Rostocker Innenstadt

In den frühen Morgenstunden des 17.11.2025 versuchten Unbekannte in ein Juweliergeschäft einzubrechen. Die Täter flüchteten, die Polizei sucht dringend nach Zeugen.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

In den frühen Morgenstunden des 17.11.2025 ereignete sich am Neuen Markt in Rostock ein versuchter besonders schwerer Diebstahl in einem Juweliergeschäft.

Um 03:30 Uhr informierte ein Augenzeuge die Polizei darüber, dass zwei bisher unbekannte Personen mit einem Werkzeug auf die Schaufensterscheibe eines Juweliergeschäfts eingeschlagen hatten. Anschließend sollen die Täter in eine unbekannte Richtung geflohen sein.

Die unverzüglich eintreffenden Polizisten stellten vor Ort eine beschädigte Scheibe fest. Ein Eindringen in das Geschäft wurde ausgeschlossen. Die sofort eingeleitete Suche in der Umgebung nach den möglichen Tätern verlief erfolglos.

Der entstandene Schaden wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt.

Der Kriminaldauerdienst wurde hinzugezogen und übernahm die Sicherung von Spuren. In der Nähe konnte ein mögliches Tatwerkzeug sichergestellt werden, das nun forensisch untersucht werden muss.

Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats Rostock zu der Tat und den flüchtigen Tätern sind noch im Gange. Zeugen, die sachdienliche Informationen haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter 0381/4916-1616, bei jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Onlinewache der Polizei Mecklenburg-Vorpommern zu melden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 890 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 218 auf 213 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 216 auf 231, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 190 auf 193 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 26 auf 38 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 30 auf 42. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27.061 Fällen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 805 890
Anzahl der aufgeklärten Fälle 218 213
Anzahl der Verdächtigen 216 231
Anzahl der männlichen Verdächtigen 190 193
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 26 38
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 30 42

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 34, wovon 30 männlich, 4 weiblich und 6 nicht-deutsch waren. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 23, wovon alle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 26, wovon 23 männlich, 3 weiblich und 5 nicht-deutsch waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24