Die Polizei bittet um Hinweise zu einer Raubstraftat in der Schweriner Altstadt. Ein 45-jähriger Mann wurde angegriffen und ausgeraubt, Zeugen werden gebeten, sich zu melden.
Polizei sucht Zeugen nach Raub in Schwerin

Schwerin (ost)
Die Polizei sucht nach Informationen zu einem Raubüberfall, der am Mittwochmorgen, den 01.01.2025, gegen 07:30 Uhr, in der Altstadt von Schwerin stattgefunden haben soll. Es wird berichtet, dass der 45-jährige Deutsche kurz nach Verlassen einer Bar in der Wittenburger Straße von mehreren unbekannten Angreifern mit Schlägen und Tritten attackiert wurde, was zu Prellungen im Gesicht und am Oberkörper führte. Es wird auch behauptet, dass dem Schweriner bei dem Vorfall die Geldbörse gestohlen wurde.
Informationen und Beobachtungen, die mit dem Vorfall in Verbindung stehen könnten, können telefonisch bei der Polizei unter 0385/5180-2224 oder -1560 oder über die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de gemeldet werden. Insbesondere wird nach einem Paar mittleren Alters gesucht, das als Zeuge hinzukam, wodurch die Täter letztendlich vom Opfer abließen und flohen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 540 Fälle registriert, wobei 380 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 475, wovon 436 männlich und 39 weiblich waren. 113 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 657, wobei 484 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 600, wovon 556 männlich und 44 weiblich waren. 189 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12.625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 540 | 657 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 484 |
| Anzahl der Verdächtigen | 475 | 600 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 436 | 556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 39 | 44 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 113 | 189 |
Quelle: Bundeskriminalamt








