Die Polizei in Rostock ermittelt nach einem schweren Raub an einem 23-jährigen Deutschen. Täter drangen in seine Wohnung ein, setzten Pfefferspray ein und flüchteten mit Wertgegenständen.
Polizei sucht Zeugen nach Raub in Toitenwinkel

Rostock (ost)
Die Polizei in Rostock hat die Untersuchungen wegen des Verdachts auf schweren Raub an einem 23-jährigen Deutschen eingeleitet.
Ersten Informationen zufolge betraten heute Morgen, am 20.03.2025, um 06:00 Uhr mehrere bisher unbekannte Täter durch Klingeln die Wohnung des Opfers. Danach setzten sie Pfefferspray gegen den Mann ein und griffen ihn körperlich an. Die Täter stahlen verschiedene Wertgegenstände aus der Wohnung und flüchteten in unbekannte Richtung. Die Schadenshöhe ist bisher unbekannt.
Die Polizei wurde um 07:00 Uhr über den Vorfall informiert, nachdem sich das Opfer an Familienmitglieder gewandt hatte. Eine sofortige Fahndung nach den mutmaßlichen Tätern war bisher erfolglos. Der Mann erlitt leichte Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
Der Kriminaldauerdienst der Polizeiinspektion Rostock wurde eingeschaltet und sicherte Spuren vor Ort, die nun untersucht werden. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf der Tat und den Hintergründen dauern an.
Personen, die am 20. März 2025 in der Albert-Schweitzer-Straße im Rostocker Stadtteil Toitenwinkel verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich dringend beim Kriminaldauerdienst der Polizeiinspektion Rostock unter der Telefonnummer 0381 1916-1616, bei jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 540 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 657 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 auf 484. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 475 im Jahr 2022 auf 600 im Jahr 2023. Davon waren 436 männlich, 39 weiblich und 113 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 540 | 657 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 484 |
| Anzahl der Verdächtigen | 475 | 600 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 436 | 556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 39 | 44 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 113 | 189 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Im Jahr 2023 sank die Zahl auf 23 Fälle, wobei alle Fälle gelöst wurden. Insgesamt gab es 60 Verdächtige, darunter 53 Männer, 7 Frauen und 11 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








