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Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 04.03.2026 aus Mecklenburg-Vorpommern

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern vom 04.03.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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04.03.2026 – 22:38

POL-HRO: 54-jährige Pkw-Fahrerin touchiert mehrere Fahrzeuge in Wismar und entfernt sich unerlaubt

Wismar (ost)

Am Mittwochabend hat eine 54-jährige Autofahrerin in der Straße "Am Salzhaff" in Wismar drei Fahrzeuge berührt und ist dann unerlaubt von der Unfallstelle weggefahren. Um 19 Uhr fuhr die Ford-Fahrerin die Straße Am Salzhaff in Wismar weiter in Richtung An der Koggenoor. Dort stieß die 54-Jährige mit ihrem Auto gegen zwei geparkte Autos und zusätzlich gegen ein Motorrad. Danach parkte die Fahrerin ihr Auto etwas weiter entfernt. Ein Zeuge, der den Vorfall beobachtet hatte, informierte dann die Polizei und hinderte die 54-Jährige daran, weiterzufahren. Bei der Überprüfung der Fahrtüchtigkeit der 54-Jährigen wurde ein Atemalkoholwert von 2,80 Promille festgestellt. Anschließend wurden eine Blutprobe entnommen, die Autoschlüssel sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt. Gegen die Fahrerin wurden Anzeigen unter anderem wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und der Trunkenheitsfahrt eingeleitet. Der Gesamtschaden wird auf 3.000 Euro geschätzt. Die Führerscheinstelle wurde über den Vorfall informiert.

André Falke

Erster Polizeihauptkommissar, Polizeiführer vom Dienst

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Einsatzleitstelle Polizeipräsidium Rostock


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04.03.2026 – 15:51

POL-NB: Rücknahme der Öffentlichkeitsfahndung nach 48-Jährigem

Stralsund/Samtens (ost)

Der 48-jährige Mann aus Samtens, der seit dem 01. März 2026 als vermisst galt, wurde heute sicher gefunden. Die Suche der Polizei wurde beendet. Die Polizei dankt der Bevölkerung und den Medien für ihre Hilfe. Es wird darum gebeten, das Bild und alle persönlichen Daten zu löschen.

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Für Medienvertreter:
Jennifer Sänger
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04.03.2026 – 15:08

IM-MV: Bauminister: Tag der Städtebauförderung für Leistungsschau der Städte nutzen

Schwerin (ost)

Landesbauminister Christian Pegel ruft die Kommunen der Städtebauförderung dazu auf, am 9. Mai öffentlichkeitswirksam zu zeigen, wie sehr die Zentren und Stadtteile mit Hilfe der Förderprogramme an Attraktivität gewonnen haben.

"Die Erfolgsgeschichte der Städtebauförderung währt nun schon 35 Jahre. In Mecklenburg-Vorpommern haben Bund, Land und Kommunen in dieser Zeit weit über drei Milliarden Euro aus den verschiedenen Programmen investiert. Unsere Städte sind schöner denn je, für Mecklenburger und Vorpommern lebenswert und für Gäste anziehend", so der Minister.

Der diesjährige Tag der Städtebauförderung wird am 9. Mai 2026 unter dem Motto "Lebendige Orte, starke Gemeinschaften" gefeiert. Kommunen, die teilnehmen möchten, finden auf der Website des Tags der Städtebauförderung Anregungen für Veranstaltungsformate, Kommunikationsmaterialien und Beispiele aus anderen Kommunen. Zur Online-Anmeldung geht es hier: https://www.tag-der-staedtebaufoerderung.de/login

Hintergrund

Im Jahr 2026 stellt der Bund erstmals 1 Milliarde Euro bereit, die von den Ländern und Kommunen kofinanziert werden. 46 Prozent der Städtebauförderung fließen in ländliche und 54 Prozent in städtische Räume. Bundesweit wurden bisher rund 12.500 Gesamtmaßnahmen in 4.000 Kommunen gefördert. 1 Euro Städtebauförderung generiert durchschnittlich fast 7 Euro private oder öffentliche Bauinvestitionen.

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Ministerium für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern
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04.03.2026 – 14:34

POL-NB: Selten berauscht unterwegs: Ergebnisse der Auftaktveranstaltung "Fahren.Ankommen.LEBEN!" im Monat März

Neubrandenburg/Rostock (ost)

Dieser Monat sehen die Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock verstärkt Verkehrsteilnehmer im gesamten Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen der Verkehrskampagne "Fahren.Ankommen.LEBEN!" auf das Fahren unter Alkohol-, Drogen- und Medikamenteneinfluss.

Zum Start wurden in beiden Präsidien landesweit an 55 Kontrollstellen am gestrigen Dienstag (03.03.2026) insgesamt über 1.500 Fahrzeuge überprüft.

Die gute Nachricht: Nur bei drei Verkehrsteilnehmern wurde ein unzulässiger Alkoholwert festgestellt. In 12 Fällen stellten die über 70 im Einsatz befindlichen Beamten das Fahren unter Drogeneinfluss fest, hauptsächlich bei Autofahrern. Ein Alkohol- und vier Drogenverstöße wurden jedoch bei Fahrern von E-Scootern festgestellt.

Der höchste gemessene Alkoholwert wurde bei einem polnischen Autofahrer festgestellt, der im Bereich des Polizeihauptreviers Pasewalk unterwegs war. Bei ihm wurde ein Wert von 1,09 Promille gemessen. Bei einer Überprüfung des Alkoholwerts in seiner Atemluft wurde ein steigender Wert festgestellt, der die absolute Fahruntüchtigkeit erreichte. Eine darauf folgende Blutentnahme soll nun den tatsächlichen Promillewert zum Tatzeitpunkt ergeben. Gegen den Fahrer wurde eine Strafanzeige gemäß § 316 StGB (Trunkenheit im Verkehr) erstattet.

Betrachtet man jedoch die zusätzlich festgestellten Geschwindigkeitsverstöße, ergab sich ein anderes Bild. In über 300 Fällen waren Verkehrsteilnehmer gestern zu schnell unterwegs. Zusätzlich gab es fast 40 Verstöße wegen der Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt.

In den kommenden Wochen wird die Polizei weiterhin verstärkt in Bezug auf die genannten Schwerpunkte kontrollieren.

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Für Medienvertreter:
Caroline Kohl
Polizeipräsidium Neubrandenburg
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Polizeipräsidium Neubrandenburg
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04.03.2026 – 14:30

FW Wathlingen: Spannender Vormittag bei der Feuerwehr Großmoor - Kindergarten "Moorwichtel" zu Gast

Großmoor (ost)

Schon früh am Morgen war viel los auf dem Gelände der Feuerwehr Großmoor: Die Kinder aus dem nahegelegenen Kindergarten "Moorwichtel" besuchten die Feuerwehr und hatten einen interessanten Vormittag rund um das Thema Brandschutz.

Ortsbrandmeister Timm Conrad und die stellvertretende Ortsbrandmeisterin Antje Schworm empfingen die jungen Besucher und beantworteten geduldig die vielen Fragen der Kinder. Sie erklärten verständlich und altersgerecht, wie Brände entstehen, was im Notfall zu tun ist und warum Rauchmelder so wichtig sind. Das Ziel der Brandschutzerziehung war es, Wissen zu vermitteln und eventuelle Ängste vor der Feuerwehr abzubauen.

Die Vorführung der persönlichen Schutzausrüstung sorgte für großes Staunen: Schritt für Schritt zeigte Timm Conrad, wie ein Feuerwehrmann im Einsatz komplett ausgerüstet wird - vom Helm bis zum Atemschutzgerät. So konnten die Kinder verstehen, dass hinter der ungewohnten Kleidung immer noch ein vertrauter Helfer steckt.

Anschließend durften die Kinder die Feuerwehrfahrzeuge aus der Nähe betrachten, sich auf den Fahrersitz setzen und verschiedene Geräte und Schläuche inspizieren. Dadurch erhielten sie einen lebendigen Eindruck von der Vielseitigkeit der Feuerwehrarbeit.

Der Besuch war ein voller Erfolg für alle Beteiligten. Während die Kinder viele neue Eindrücke mit nach Hause nahmen, freuten sich die Feuerwehrmitglieder über das große Interesse und die Begeisterung der kleinen Gäste. Der gemeinsame Vormittag wird sicherlich noch lange in guter Erinnerung bleiben. Text: Timm Conrad, Ortsfeuerwehr Großmoor

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Feuerwehr Samtgemeinde Wathlingen
Dominik Völz
Telefon: 01514/2111515
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04.03.2026 – 14:18

POL-HRO: Mann entdeckt gestohlenen Satz Räder in Bützow - Fahrzeug sichergestellt

Bützow (ost)

Gestern hat sich ein 42-jähriger Geschädigter bei der Polizei gemeldet und angegeben, dass er seine am 7. Februar 2026 in Techentin als gestohlen gemeldeten Räder an einem Auto in Bützow wiedererkannt hat. Es handelt sich um einen Komplettsatz im Wert von etwa 10.000 Euro, der zuvor von unbekannten Tätern vom Auto des Geschädigten abmontiert wurde.

Der Mann konnte die gestohlenen Räder anhand individueller Merkmale zweifelsfrei als sein Eigentum identifizieren. Die Polizeibeamten, die alarmiert wurden, konnten die Angaben des Geschädigten vor Ort bestätigen.

Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen wurde der 21-jährige deutsche Fahrzeughalter als möglicher Tatverdächtiger ermittelt. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen des Verdachts des Diebstahls ermittelt. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Rostock wurde das gesamte Fahrzeug sichergestellt.

Die weiteren Ermittlungen werden vom zuständigen Kriminalkommissariat durchgeführt und dauern an.

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Polizeipräsidium Rostock
Newsroom
Katja Weizel
Telefon: 0381 4916-3041
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04.03.2026 – 13:46

POL-HRO: Tachoeinheit aus PKW gestohlen

Ganzlin b. Plau (ost)

In Ganzlin bei Plau am See wurde in der Nacht zum Mittwoch eine Tachoeinheit aus einem Auto gestohlen, die Täter sind unbekannt. Nach den bisherigen Informationen wurde der betroffene VW Caddy (Baujahr 2017) am Abend zuvor vor dem Grundstück des Besitzers in der Schulstraße abgestellt. Gegen 03:00 Uhr sollen die Täter auf bisher unbekannte Weise Zugang zum Inneren des Fahrzeugs erhalten haben. Danach wurde die Tachoeinheit des Autos anscheinend professionell demontiert und gestohlen. Der entstandene Diebstahlschaden beläuft sich auf etwa 450 Euro. Das Fahrzeug verfügt nicht über ein Keyless-Go-System. Die Polizei in Plau ermittelt wegen eines besonders schweren Diebstahls und nimmt Informationen zum Vorfall entgegen (Tel.: 038735 8370).

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Polizeipräsidium Rostock
Felix Zgonine
Telefon: 03874 411-305
E-Mail: pressestelle-pp.rostock@polizei.mv-regierung.de
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04.03.2026 – 12:52

POL-HRO: Mehrere Brände beschäftigen Polizei

Hagenow/Warlitz/Neustadt-Glewe (ost)

Am gestrigen Tag ereigneten sich innerhalb weniger Stunden drei Brände, die den Einsatz von Polizei und Feuerwehr erforderten.

Ein Feuer auf einer Grünfläche in Warlitz führte dazu, dass die Polizei am Dienstagnachmittag gerufen wurde. Ein Brauchtumsfeuer geriet kurz nach 15:20 Uhr außer Kontrolle und setzte etwa 400 m² Rasen in Brand. Die Feuerwehren aus Pritzier und Warlitz-Goldenitz konnten den Brand löschen.

Nur kurze Zeit später, gegen 16:00 Uhr, musste die Polizei zu einem Gartenlaubenbrand in Hagenow ausrücken. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Raum einer massiven Gartenlaube in der Kleingartenanlage brannte. Auch hier gelang es der Feuerwehr, das Feuer schnell unter Kontrolle zu bringen und zu löschen. Der Schaden wird auf etwa 1000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat vor Ort Spuren gesichert und ermittelt wegen vorsätzlicher Brandstiftung.

In Neustadt-Glewe war wahrscheinlich eine Gruppe Jugendlicher für den Polizeieinsatz an der Elde verantwortlich, bei dem eine Schilffläche Feuer fing. Ersten Erkenntnissen zufolge sollen Sträucher angezündet worden sein, wodurch eine Fläche von 10m x 5m brannte. Die Polizei konnte die Jugendlichen nicht mehr finden und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Die Ermittlungen zu dem Vorfall, der sich gegen 17:10 Uhr ereignete, dauern an.

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Polizeipräsidium Rostock
Christin Höfler
Telefon: 03874 411-304
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04.03.2026 – 12:11

IM-MV: Presseeinladung: Minister Pegel besucht Greifswalder Hospiz

Schwerin (ost)

Am Freitag wird der Minister für Inneres des Landes, Christian Pegel, das Hospiz in Greifswald besuchen, das von der Universitätsmedizin Greifswald betrieben wird, und die neue Küche der Einrichtung besichtigen. Die Finanzierung dieser wurde durch Spenden am Greifswalder Benefiztag ermöglicht, der im letzten Jahr zum zweiten Mal stattfand. Der Minister war Schirmherr der Veranstaltung, die am 1. Mai stattfand.

Journalisten sind herzlich eingeladen, an diesem Termin teilzunehmen.

Datum: Freitag, 6. März 2026, 13.30 Uhr

Ort: Greifswalder Hospiz, Ellernholzstrasse 1-2, 17489 Greifswald

Insgesamt wurden beim 2. Greifswalder Benefiztag 18.000 Euro für das Greifswalder Hospiz und die Stiftung Deutsche Krebshilfe gesammelt.

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Ministerium für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern
Telefon: 0385/58812003
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04.03.2026 – 11:00

POL-NB: Streitigkeiten eskalieren und Mann wird ins Gesicht geschlagen

Greifswald (ost)

Am 03.03.2026, gegen 16 Uhr, ereignete sich am Platz vor dem Bahnhof in Greifswald ein Zwischenfall, bei dem ein 20-jähriger Deutscher einem 60-jährigen Serben ins Gesicht schlug.

Der Konflikt begann angeblich, als der 60-Jährige mit seiner Ehefrau spazieren ging und der 20-Jährige mit seinem Fahrrad so nah an dem Paar vorbeifuhr, dass sie fast getroffen wurden. Als der ältere Mann den Radfahrer daraufhin ansprach, reagierte dieser anscheinend verbal aggressiv, was zu einem verbalen Schlagabtausch führte. Danach beleidigte der 20-Jährige den älteren Mann, schlug ihm ins Gesicht und entfernte sich dann vom Tatort. Der 60-Jährige wurde leicht verletzt, benötigte jedoch keine ärztliche Behandlung.

Die eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers Greifswald konnten den 20-Jährigen kurz darauf im nahegelegenen Einkaufszentrum ausfindig machen. Gegen ihn wird nun wegen Körperverletzung und Beleidigung ermittelt. Es wird auch geprüft, ob der Vorfall möglicherweise politisch motiviert war aufgrund der Herkunft des Opfers.

Weitere Informationen können nicht bereitgestellt werden.

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Für Medienvertreter:
Ben Tuschy
Polizeipräsidium Neubrandenburg
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Polizeipräsidium Neubrandenburg
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04.03.2026 – 09:45

POL-HRO: Schweriner Polizei ermittelt nach Raubstraftaten und bittet um Zeugenhinweise

Schwerin (ost)

Nach zwei Überfällen gestern Morgen im Stadtgebiet von Schwerin hat das Kriminalkommissariat die Untersuchungen aufgenommen und bittet um Unterstützung von der Bevölkerung.

Nach bisherigen Informationen wurden um 06:20 Uhr zwei Männer im Alter von 33 und 37 Jahren im Waldgebiet zwischen Hamburger Allee und Mueßer Straße von drei bisher unbekannten Verdächtigen angesprochen und zur Herausgabe von Wertsachen aufgefordert. Um ihre Forderung zu unterstreichen, griffen die Täter den 37-jährigen Geschädigten aus Königs Wusterhausen an und verletzten ihn leicht. Danach ließen die Verdächtigen von den Männern ab und flüchteten ohne Beute in Richtung des angrenzenden Waldgebiets. Zwei der drei Täter waren maskiert.

Circa anderthalb Stunden später, gegen 07:50 Uhr, ereignete sich im Schlossgarten im Bereich Schleifenmühlenweg/Lennéstraße ein weiterer Überfall. Dort wurde ein 17-jähriger Schweriner von zwei unbekannten, maskierten Männern unter Gewaltandrohung zur Herausgabe von Wertsachen aufgefordert. Nachdem die Täter das Portemonnaie des Jugendlichen erbeutet hatten, flüchteten sie in Richtung Platz der Jugend.

In beiden Fällen wurden Strafanzeigen erstattet und Untersuchungen eingeleitet. Mögliche Zusammenhänge werden geprüft. Die drei Geschädigten besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit.

Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen zu den Vorfällen oder möglichen Verdächtigen haben, sich bei der Polizei in Schwerin unter der Telefonnummer 0385/5180-2224, per E-Mail an kk.schwerin@polmv.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

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04.03.2026 – 09:05

IM-MV: Neues Personalvertretungsgesetz stärkt Beteiligung und Mitbestimmung

Schwerin (ost)

Das Kabinett hat den Gesetzentwurf zur umfassenden Novellierung des Personalvertretungsgesetzes beschlossen. Nach mehr als 30 Jahren soll das seit 1993 geltende Gesetz grundlegend modernisiert und an aktuelle rechtliche, gesellschaftliche und arbeitsorganisatorische Entwicklungen angepasst werden.

"Mit der Novellierung des Personalvertretungsgesetzes schaffen wir ein zeitgemäßes und praxistaugliches Regelwerk für die Mitbestimmung im öffentlichen Dienst. Die Arbeitswelt hat sich in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend verändert - darauf geben wir jetzt eine klare und zukunftsfähige Antwort", erklärt Innenminister Christian Pegel.

Hintergrund der Reform sind unter anderem die Umsetzung höchstrichterlicher Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zur personalvertretungsrechtlichen Mitbestimmung sowie veränderte Arbeitsbedingungen durch flexible Arbeitszeiten, neue Arbeitsformen und die zunehmende Digitalisierung. Auch die bessere Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege sowie die Stärkung von Gleichstellungsfragen standen im Fokus der Überarbeitung.

Der Gesetzentwurf baut auf der Koalitionsvereinbarung der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern und einem Eckpunktepapier auf und zielt darauf ab, die Mitbestimmung im öffentlichen Dienst zeitgemäß weiterzuentwickeln. Künftig werden die Regelungen zur Mitbestimmung übersichtlicher und klarer gefasst. Personalräte sollen sich grundsätzlich mit allen innerdienstlichen Angelegenheiten befassen können - so, wie es in anderen norddeutschen Ländern bereits üblich ist. Zugleich wird die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Dienststellen und Personalräten gestärkt und eine ressortübergreifende Mitbestimmung eingeführt, damit Beschäftigteninteressen auch über Ressortgrenzen hinweg besser berücksichtigt werden können. Dies können Fälle sein wie die Einführung einer elektronischen Akte in der gesamten Landesregierung, so dass nicht mehr in jedem Ministerium einzeln mit dem Personalrat verhandeln muss, Gleiches gilt für landesregierungsweit beabsichtigte Arbeitszeitregelungen oder Home-Office-Regelungen.

Darüber hinaus treibt der Gesetzentwurf die Digitalisierung der Personalratsarbeit voran und stärkt gezielt die Beteiligung junger Beschäftigter. Erstmals werden eigene Beteiligungsgremien für Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare sowie für Verwaltungsdienst-Anwärterinnen und Anwärter geschaffen. Auch studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte erhalten durch spezielle Regelungen eine stärkere und klar geregelte Vertretung.

Darüber hinaus werden die Freistellungsregelungen für Personalratsmitglieder angepasst, neue Vorschriften zur Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf aufgenommen und Maßnahmen zur Vermeidung personalratsloser Zeiten bei Umstrukturierungen eingeführt. Künftig sind - entsprechend vergleichbarer Regelungen in anderen norddeutschen Bundesländern - nur noch zwei Statusgruppen vorgesehen: Beamtinnen und Beamte sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die frühere Aufteilung der Arbeitnehmer in Arbeiter und Angestellte endet damit auch in Mecklenburg-Vorpommern. Zudem wird die Personalratswahl um die Möglichkeit der elektronischen Stimmabgabe erweitert.

"Gerade mit Blick auf die digitale Transformation und den zunehmenden Fachkräftemangel ist die Beteiligung der Beschäftigten ein entscheidender Erfolgsfaktor. Mitbestimmung heißt auch Mitverantwortung für eine leistungsfähige, moderne und effiziente Verwaltung", so der Minister weiter.

Mit der Neufassung des Gesetzes legt das Land Mecklenburg-Vorpommern den Grundstein für ein modernes, anwenderfreundliches und zukunftsfestes Personalvertretungsrecht im öffentlichen Dienst.

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Ministerium für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern
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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

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