Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern vom 17.03.2026
Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 17.03.2026 aus Mecklenburg-Vorpommern

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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LWSPA M-V: Entwendung von Rettungsringen von den Hafenanlagen in Sassnitz und Wesenberg +++ Rettungsringe sind keine Mitbringsel, sondern Lebensretter +++
Sassnitz (ost)
Am 16.03.2026 haben Polizisten der Wasserschutzpolizeiinspektion (WSPI) Sassnitz gegen 21:00 Uhr während ihrer Streifentätigkeit festgestellt, dass der Rettungsring von der Ostmole des Sassnitzer Hafens von unbekannten Tätern gestohlen wurde. Bereits am 13.03.2026 haben noch unbekannte Täter einen Rettungsring von der Steganlage des Stadthafens in Wesenberg (Woblitzsee) gestohlen.
In beiden Fällen wurden Strafanzeigen gemäß § 145 StGB (Missbrauch von Notrufen und Beeinträchtigung von Unfallverhütungs- und Nothilfemitteln) sowie wegen Diebstahls erstattet. Hinweise zu den Straftaten können bei den zuständigen Wasserschutzpolizeiinspektionen (WSPI Sassnitz 038392-308-0/WSPI Waren 03991-7473-0), jeder Polizeidienststelle oder der Onlinewache unter https://portal.onlinewache.polizei.de/de/ gemeldet werden.
Rettungsringe sind lebensrettend. Die offiziell an Molen und in Hafenbereichen angebrachten Rettungsmittel gehören den Hafenbetreibern oder Gemeinden und sind keine privaten Dekorationsgegenstände. Das Entfernen dieser Rettungsringe ist kein Kavaliersdelikt, sondern hat strafrechtliche Konsequenzen.
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Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern
Pressestelle
Polizeihauptkommissarin
Petra Kieckhöfer
Telefon: 038208/887-3112
E-Mail: presse@lwspa-mv.de
Internet: http://www.polizei.mvnet.de
POL-NB: Polizei warnt: Nichts bestellt, trotzdem Pakete geliefert bekommen
Jarmen-Tutow (ost)
Am Montag, den 16. März 2026, hat sich eine 63-jährige Frau bei der Polizei gemeldet, um einen ungewöhnlichen Betrug zu melden.
Nach den bisherigen Informationen erhält die Frau aus der Gegend Jarmen-Tutow seit etwa einem Monat immer wieder Pakete an ihre Wohnadresse geliefert, obwohl sie diese nie bestellt hat. Nach einem Gespräch mit den Versandhäusern erhärtete sich der Verdacht der 63-Jährigen, dass etwas nicht stimmt, weshalb sie sich an die Polizei gewandt hat.
Was auf den ersten Blick vielleicht harmlos erscheint, könnte jedoch Teil einer kriminellen Masche sein.
Die Täter könnten beispielsweise mit gestohlenen Kreditkarten oder Konten Waren bestellen und diese an eine andere Adresse liefern lassen. Anschließend könnten die Täter versuchen, das Paket abzufangen oder den Empfänger zu kontaktieren, um an die bestellte Ware zu gelangen. Außerdem könnte es sich um "Testbestellungen" handeln. Nachdem sie zuvor illegal an Daten gelangt sind, können Betrüger so überprüfen, ob die Bestellungen zugestellt werden und ob die Daten korrekt sind.
Die Polizei empfiehlt daher:
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Für Medienvertreter:
Kimberly Schätzchen
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Pressestelle
Telefon: 03971 251 3040
E-Mail: pressestelle-pi.anklam@polizei.mv-regierung.de
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Rückfragen außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende:
Polizeipräsidium Neubrandenburg
Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst
Telefon: 0395 5582 2223
E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de
IM-MV: Musterfeuerwehrhaus-Programm: Startschuss für 58 Gerätehäuser
Schwerin (ost)
Das Land Mecklenburg-Vorpommern stärkt seine Feuerwehren weiter: Mit dem bundesweit beachteten Programm für Musterfeuerwehrhäuser geht eine neue Phase der Modernisierung der Feuerwehrinfrastruktur in die Umsetzung. Insgesamt werden in den kommenden Jahren 58 neue Feuerwehrgerätehäuser in standardisierter Bauweise errichtet. Die Baufirma Goldbeck Nord GmbH mit Sitz in Rostock wurde am 16. März 2026 für die Umsetzung beauftragt.
"Unsere Feuerwehrkameradinnen und -kameraden leisten Tag für Tag Herausragendes - oft ehrenamtlich und unter Einsatz ihres eigenen Lebens. Es ist unsere Pflicht, ihnen moderne Technik und zeitgemäße Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Mit den Musterfeuerwehrhäusern schaffen wir genau das: schnell, effizient und bezahlbar", sagte Innenminister Christian Pegel.
Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, betont die Bedeutung des 50-Millionen-Programms für Mecklenburg-Vorpommern: "Die Landesregierung sorgt für eine gute Ausstattung der Feuerwehren im ganzen Land. Mit dem ersten 50-Millionen-Programm konnten 310 neue Feuerwehrfahrzeuge beschafft werden. Die Landesregierung hat ein zweites 50 Millionen-Euro-Programm für moderne Feuerwehrgerätehäuser beschlossen. Es gibt gute Nachrichten für 58 Feuerwehren. Sie erhalten das neue Feuerwehr-Mustergerätehaus. Darüber hinaus haben wir weitere Feuerwehren bei der Modernisierung und beim Neubau von Feuerwehrhäusern unterstützt. Und sie sind - gerade im ländlichen Raum - oft auch so etwas wie Dorfgemeinschaftshäuser, in denen Veranstaltungen und Versammlungen stattfinden."
Volker Huber, Geschäftsführer der Goldbeck Nord GmbH: "Als regional verankertes Unternehmen freuen wir uns besonders, ein so wichtiges Projekt für unsere Heimat und die Sicherheit der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern umzusetzen. Mit unserer systematisierten Bauweise liefern wir konsistente Grundrisse, kurze Wege und mitgedachte Erweiterungsoptionen für die beiden Gebäudetypen Langhaus und Kompakthaus. Wir planen einmal und bauen 58-mal. Das senkt die Stückkosten und sorgt für eine schnelle und sehr wirtschaftliche Umsetzung. Zwischen Baubeginn und Übergabe vergehen daher in der Regel nur 200 Tage."
Erfolgreiches Programm trotz schwieriger Startphase
Nach einem komplexen Vergabeverfahren und notwendigen Anpassungen - unter anderem aufgrund rechtlicher Vorgaben zur Trennung von Planung und Bau - konnte nun der entscheidende Schritt erfolgen: Die Baufirma für die Umsetzung wurde am 16. März 2026 beauftragt. Die Baukosten konnten dabei deutlich unter der ursprünglichen Prognose gehalten werden: Ein Musterfeuerwehrhaus kostet rund 1,1 Millionen Euro - inklusive Bodenplatte.
"Der Weg war anfangs steinig, aber wir haben die Herausforderungen genutzt, um ein rechtssicheres und zugleich innovatives Verfahren auf die Beine zu stellen. Kernstück des Programms ist das Musterfeuerwehrhaus mit zwei Stellplätzen. Die Idee ist so einfach wie genial: Wir bauen kostengünstige Feuerwehrhäuser standardisiert in hoher Zahl. Damit betreten wir Neuland. Und gerade in Zeiten steigender Baupreise ist es ein starkes Signal, mit dem wir zeigen, dass wirtschaftliches Bauen auch im öffentlichen Bereich möglich ist", so der Innenminister.
Das Projekt baut auf einem bereits erarbeiteten und mit der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse - quasi die Berufsgenossenschaft für die ehrenamtlichen Feuerwehrmitglieder - abgestimmten Raumkonzept auf. Dieses dient als Grund-lage für serielle, systemoffene Bauweisen, die eine hohe Qualität bei gleichzeitig verkürzten Planungs- und Bauzeiten ermöglichen. Ziel ist ein kostengünstiges, DIN-gerechtes Feuerwehrhaus für bis zu 35 Kameradinnen und Kameraden inklusive Jugendfeuerwehr.
Unterstützung insbesondere für kleine Gemeinden
Das Programm richtet sich gezielt an kleinere Kommunen, für die der Neubau eines Feuerwehrhauses oft eine große finanzielle Herausforderung darstellt. Insgesamt erfolgten 73 Bewerbungen auf die 58 vertraglich abrufbaren Bauten.
Die ausgewählten Gemeinden werden rund um Ostern informiert, erste Baumaßnahmen sollen spätestens im letzten Quartal 2026 beginnen können. Nicht berücksichtigte Gemeinden bleiben auf einer Warteliste und können nachrücken, falls geplante Vorhaben zunächst ausgewählter Gemeinden nicht umgesetzt werden können. Gemeinden können selbstverständlich zudem auch unabhängig vom offiziellen Landesprogramm mit dem Planer und/oder der Baufirma eigene Verträge abschließen und das "Musterfeuerwehrhaus" realisieren.
"Feuerwehrdeutschland blickt mit großem Interesse auf unser Programm. Wir haben wahrlich Pionierarbeit geleistet. Ich danke allen Beteiligten für ihren unermüdlichen Einsatz. Nur mit der Kreativität und dem Innovationswillen von Kolleginnen und Kollegen im Innenministerium, dem Landesamt für Zentrale Aufgaben und Technik der Polizei, Brand- und Katastrophenschutz, dem Landesfeuerwehrverband und den Kreisfeuerwehrverbänden, den Brandschutzdienststellen sowie dem fachlichen Verständnis der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse Nord (HFUK) konnte diese vage Idee in die Realität umgesetzt werden", ergänzt Minister Christian Pegel.
Ergänzende Förderprogramme für weitere Standorte
"Dass wir so viele Gemeinden mit dem 'Musterfeuerwehr-Programm' berücksichtigen können, ist ein großer Erfolg der Landesregierung. Gleichzeitig wissen wir, dass der Bedarf weiterhin hoch ist - deshalb sind die nächsten Schritte bereits in Planung. Beispielsweise werden wir mit 50 Millionen Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur die Landesbrandschule in Malchow erneuern. Die nächsten Schritte sind bereits in Planung. ", unterstreicht Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.
Das Land investiert neben dem Musterprogramm aus dem 50-Millionen-Euro-Sonderprogramm für Feuerwehrgerätehäuser weitere rund 15 Millionen Euro in 32 Projekte - darunter Sanierungen, Erweiterungen und kleinere Neubauten. Darüber hinaus stellt das Land aus dem Infrastruktur-Sondervermögen weitere 45 Millionen Euro für größere Feuerwehrhäuser mit mindestens drei Stellplätzen bereit. Den entsprechenden Programmaufruf hat das Ministerium für Inneres und Bau am Freitag veröffentlicht.
Bei der Auswahlentscheidung für dieses weitere 45-Millionen-Euro-Förderprogramm für große und größere Feuerwehren wird besonderes Augenmerk unter anderem auf finanzschwachen Kommunen, Feuerwehrwehren mit besonderen Aufgaben und der Einbindung der Feuerwehren in den Katastrophenschutz gelegt werden. Die Anträge für dieses weitere Sonderprogramm müssen bereits bis 30. April 2026 im Innenministerium gestellt werden. Bereits Mitte des Jahres sollen die antragstellenden Kommunen dann wissen, welche Förderungen aus diesem weiteren Pro-gramm sie erwarten können.
Auch außerhalb der Sonderförderprogramme fördert das Land weiterhin regulär die Feuerwehrinfrastruktur: Allein 2025 waren es 33 Feuerwehrfahrzeuge und zwölf Investitionen in Feuerwehrgerätehäuser.
Fortsetzung der Modernisierungsoffensive
Das Musterfeuerwehrhausprogramm ist eine Ergänzung zur umfassenden Modernisierungsoffensive "Zukunftsfähige Feuerwehr". Mit dem bislang größten Beschaffungsprogramm des Landes konnten seit 2020 Fahrzeuge und Infrastruktur gestärkt werden.
Basierend auf den Lehren aus dem Großfeuer bei Lübtheen im Sommer 2019 wurden elf geländegängige Tanklöschfahrzeuge für die Landkreise und kreisfreien Städte beschafft. Im bereits abgeschlossenen ersten Projektteil wurden insbesondere für kleine Feuerwehren 265 Tragkraftspritzenfahrzeuge Wasser (TSF-W) beschafft. Der zweite Teil umfasste die Auslieferung von 21 Löschgruppenfahrzeugen (LF 20) und 17 Tanklöschfahrzeugen (TLF 3000).
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Ministerium für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern
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POL-HRO: Körperliche Auseinandersetzung im Einkaufszentrum am Marienplatz - Tatverdächtiger gestellt
Schwerin (ost)
Gestern Nachmittag gab es in einem Einkaufszentrum am Marienplatz eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Männern.
Durch die Polizeikräfte, die im Bereich des Marienplatzes präsent waren, konnte ein Verdächtiger in der Nähe festgestellt und identifiziert werden.
Nach aktuellen Informationen trafen die beiden syrischen Staatsangehörigen im Alter von 23 und 30 Jahren gegen 14:40 Uhr scheinbar zufällig aufeinander. Einer der Beteiligten soll dann eine frühere Streitigkeit angesprochen haben, was zur Eskalation der Situation und zu einer körperlichen Auseinandersetzung führte. Danach verließ der 23-Jährige den Tatort. Der 30-jährige Geschädigte wandte sich daraufhin an die Polizeikräfte auf dem Marienplatz.
Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung aufgenommen und prüft derzeit die Hintergründe des Vorfalls.
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Polizeipräsidium Rostock
Newsroom
Juliane Zgonine
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E-Mail: pressestelle-pp.rostock@polizei.mv-regierung.de
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BPOL-HRO: Bundespolizei vollstreckt Haftbefehle innerhalb weniger Stunden
Rostock (ost)
Die Schwester eines 35-jährigen Deutschen verhinderte die Vollstreckung einer Ersatzfreiheitsstrafe, indem sie eine ausstehende Geldstrafe zahlte. Beamte der Bundespolizeiinspektion Rostock kontrollierten den Mann gestern Nachmittag am Hauptbahnhof Rostock. Bei der Überprüfung wurde festgestellt, dass ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Ulm gegen ihn vorlag. Das Amtsgericht Göppingen hatte ihn zuvor rechtskräftig wegen Körperverletzung zu einer Geldstrafe in Höhe von 900,- Euro nebst Kosten verurteilt. Bei der Durchsuchung seines mitgeführten Gepäcks fanden die Bundespolizisten ca. 25 Gramm einer weißen Substanz. Die Bundespolizeiinspektion Rostock leitete Ermittlungen wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.
Einige Stunden zuvor kontrollierten Bundespolizisten einen 41-jährigen Polen am Überseehafen Rostock, als er in Richtung Dänemark ausreisen wollte. Dabei stellten sie fest, dass ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin wegen Betruges gegen den Mann vorlag. Der 41-Jährige zahlte die Geldstrafe in Höhe von 1.500,- Euro. Danach setzte er seine Reise fort.
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Bundespolizeiinspektion Rostock
Kopernikusstr. 1d
18057 Rostock
Anja Kosmalla
Telefon: 0381 / 2083 - 1004
E-Mail: presse.hro@polizei.bund.de
Twitter: @bpol_kueste
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als
Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer
übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern
sowie auf Nord- und
Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter
Polizei- und Verwaltungsbeamte
sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und
weiterer Rechtsvorschriften
im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an
den Grenzen, auf
Bahnanlagen und auf See.
Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel,
Rostock, Stralsund und Pasewalk
sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und
die Kräfte der Mobilen
Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den
Bundespolizeiinspektionen See in
Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen
Kriminalitätsbekämpfung im
Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und
Trainingszentrum, verfügt die
Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine
maritime Einsatzkomponente.
Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die
Seegrenze (EU-Außengrenze),
maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee
mit modernen und
leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten.
Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie
unter www.bundespolizei.de.
GBA: Pressemitteilung aus Anlass der Durchsuchungen bei weiteren mutmaßlichen Mitgliedern einer rechtsextremistischen terroristischen Vereinigung ("Letzte Verteidigungswelle")
Karlsruhe (ost)
Seit dem heutigen Morgen (17. März 2026) durchsucht die Bundesanwaltschaft aufgrund von Entscheidungen des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs Räumlichkeiten an 16 Standorten in Mecklenburg-Vorpommern (Rostock und Landkreis Rostock, Landkreis Nordwestmecklenburg, Wismar), Nordrhein-Westfalen (Kreis Herford), Sachsen (Dresden, Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Vogtlandkreis, Landkreis Zwickau), Sachsen-Anhalt (Burgenlandkreis) und Schleswig-Holstein (Lübeck). Die Aktionen richten sich gegen insgesamt 10 Verdächtige.
Den Verdächtigen wird vorgeworfen, Mitglieder einer inländischen terroristischen Vereinigung (§ 129a Abs. 1 Nr. 1 StGB) gewesen zu sein, wobei sie als Jugendliche mit Verantwortungsgefühl oder als Heranwachsende (§§ 1, 3, 105 JGG) gehandelt haben sollen. Einer der Verdächtigen wird beschuldigt, die Führung übernommen zu haben (§ 129a Abs. 1 Nr. 1, Abs. 4 StGB). Gegen zwei Verdächtige wird auch wegen gefährlicher Körperverletzung (§ 223 Abs. 1, § 224 Abs. 1 Nr. 3 StGB) ermittelt.
Es besteht der Verdacht, dass die Verdächtigen sich zwischen April 2024 und Dezember 2024 verschiedenen Zeitpunkten einer rechtsextremistischen terroristischen Vereinigung angeschlossen haben, die sich selbst "Letzte Verteidigungs Welle (L.V.W)" nennt (siehe Pressemitteilungen Nr. 29 vom 21. Mai 2025 und Nr. 81 vom 18. Dezember 2025). Seitdem sollen die Verdächtigen als aktive Mitglieder für die Vereinigung tätig gewesen sein. Die Vorwürfe der Körperverletzung gegen zwei der Verdächtigen beziehen sich auf Angriffe auf vermeintlich pädophile Personen (siehe auch Pressemitteilung Nr. 81 vom 18. Dezember 2025).
Es gab keine Festnahmen. Die heutigen Durchsuchungen sollen dazu dienen, die bestehenden Verdachtsmomente zu konkretisieren.
Beamte des Bundeskriminalamtes sowie örtliche Polizeikräfte der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt sind an den Maßnahmen beteiligt.
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Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof (GBA)
Dr. Ines Peterson
Oberstaatsanwältin beim BGH
Brauerstr. 30
76135 Karlsruhe
Telefon: 0721 8191-4100
Fax: 0721 8191-8492
E-Mail: presse@generalbundesanwalt.de
http://www.generalbundesanwalt.de/
POL-NB: Abschlussmeldung: Rügenbrücke nach Verkehrsunfall voll gesperrt
Stralsund (ost)
Heute (17. März 2026) ereignete sich gegen 05:40 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Rügenbrücke. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108747/6236940.
Nach den vorliegenden Informationen fuhr der 44-jährige deutsche Fahrer eines Mercedes Sprinters auf der Bundesstraße 96 von Rügen in Richtung Stralsund, als er auf der Rügenbrücke ins Schleudern geriet und mit der rechten Leitplanke kollidierte. Das Fahrzeug überschlug sich daraufhin. Der Fahrer und seine 37-jährige deutsche Beifahrerin wurden leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ungefähr 15.000 Euro. Die Straße war für etwa drei Stunden gesperrt, um den Unfall aufzunehmen, das Fahrzeug zu bergen und die Fahrbahn zu reinigen.
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Für Medienvertreter:
Juliane Boutalha
Polizeipräsidium Neubrandenburg
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POL-HRO: 48-Jähriger kommt in Gnoien von Fahrbahn ab und touchiert sechs weitere Fahrzeuge
Gnoien/Landkreis Rostock (ost)
Am Montagmorgen ereignete sich in Gnoien ein ungewöhnlicher Verkehrsunfall, bei dem schließlich sieben Fahrzeuge beschädigt wurden. Zum Glück wurde niemand verletzt.
Ein 48-Jähriger fuhr gegen 08:30 Uhr auf der Straße Schützenplatz in Gnoien in Richtung Friedenstraße. In der Nähe der dortigen Regionalschule kam der Fahrer seines Fords nach rechts von der Straße ab und kollidierte mit einem geparkten Mazda. Dieser wurde dann durch den Aufprall gegen den davor geparkten Audi geschoben. Danach kehrte der 48-Jährige auf die Straße zurück und geriet erneut nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort stieß er gegen drei weitere Fahrzeuge, einen Skoda, BMW und Toyota. Schließlich kam der 48-Jährige ein drittes Mal von der Straße nach rechts ab und stieß mit einem geparkten VW Caddy zusammen.
Ob ein Reifenplatzer oder ein anderer Grund für diesen Unfall verantwortlich ist, wird derzeit noch untersucht. Während der Unfallaufnahme konnten die Polizeibeamten zunächst keine Auffälligkeiten beim Unfallverursacher feststellen.
Aufgrund des Unfalls wurden alle beteiligten Fahrzeuge beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf über 23.000EUR geschätzt. Der Ford war schließlich nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
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Polizeipräsidium Rostock
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Diana Schmicker
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POL-NB: Erstmeldung: Rügenbrücke nach Verkehrsunfall gesperrt
Stralsund (ost)
Heute, am Dienstag, den 17. März 2026, ereignete sich um 05:40 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Rügenbrücke.
Nach ersten Informationen war ein Lieferwagen in einen Unfall verwickelt. Dieser blockiert die Straße und es tritt Betriebsflüssigkeit aus.
Die Rügenbrücke ist momentan in beiden Richtungen vollständig gesperrt. Der Verkehr wird über den alten Rügendamm umgeleitet.
Weitere Informationen zum Unfallhergang und zum Gesundheitszustand der Beteiligten liegen derzeit noch nicht vor. Es wird später berichtet.
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Juliane Boutalha
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POL-HRO: Polizei ermittelt nach Verkehrsunfall auf B104 bei Teterow - Fahrzeugführer alkoholisiert
Teterow/ Landkreis Rostock (ost)
Am gestrigen Abend hatte ein 21-jähriger Ukrainer einen Unfall mit seinem Skoda auf der B104 und kollidierte schließlich mit einem Baum. Nach Informationen der Polizei fuhr der Fahrer gegen 21.45 Uhr auf der B104 von Teterow kommend in Richtung Malchin, als er an der Abzweigung Pampow nach rechts abbiegen wollte. Als er sich auf der Abbiegespur befand, verlor der 21-Jährige offenbar die Kontrolle über das Fahrzeug und kam im Einmündungsbereich nach links von seiner Spur ab. Daraufhin überfuhr er eine Verkehrsinsel und kollidierte schließlich mit einem Baum. Zum Glück blieben der 21-Jährige und seine beiden Mitfahrer (20,22) unverletzt.
Während der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten beim Fahrer einen Atemalkoholwert von 1,11 Promille fest. Daraufhin wurde eine Blutprobe bei dem 21-Jährigen angeordnet. Die weiteren Ermittlungen übernimmt nun die Kriminalpolizei in Teterow.
Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 2.500EUR geschätzt. Aufgrund der Beschädigungen am Fahrzeug musste der Skoda vom Unfallort abgeschleppt werden.
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Polizeipräsidium Rostock
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Diana Schmicker
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POL-NB: Zeugenaufruf nach räuberischer Erpressung zum Nachteil eines 12-jährigen Jungen am Bahnhof in Waren (Müritz)-LK MSE-
Waren (Müritz) (ost)
Am 16.03.2026 um etwa 21 Uhr wurde über die digitale Wache der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern eine Straftat gegen einen 12-jährigen deutschen Jungen gemeldet. Die Information wurde von der Mutter des Opfers übermittelt, der er sich anvertraute. Polizeibeamte des PHR Neustrelitz besuchten die Mutter und den Sohn an ihrem Wohnort und befragten sie zum Vorfall. Nach aktuellen Informationen soll der Junge am 16.03.2026 gegen 16:40 Uhr in der Unterführung des Bahnhofs in Waren (Müritz) von einem jungen Erwachsenen aus einer größeren Gruppe körperlich angegriffen worden sein. Kurz darauf, gegen 17:00 Uhr, sollen ihn zwei weitere Personen aus derselben Gruppe auf Bahnsteig 2, wo das Opfer auf den Zug nach Berlin wartete, angesprochen und bedroht haben. Einer der Täter soll ihm sein Handy weggenommen und auf den Boden geworfen haben. Außerdem wurde er gezwungen, seinen Gürtel abzugeben. Durch die Tat erlitt der 12-jährige deutsche Junge leichte Verletzungen. Zudem entstand ein Sachschaden von etwa 150 Euro.
Der Geschädigte gab folgende Beschreibung der Täter ab:
Es gibt Hinweise darauf, dass die Täter zwischen 13 und 19 Jahren alt waren.
Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zur Identität der Beteiligten geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Waren (03991/176-0), Neustrelitz (03981/258-0) oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden oder die digitale Wache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de zu kontaktieren. Gegen die bisher unbekannten Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung, gefährlichen Körperverletzung, Bedrohung und Sachbeschädigung eingeleitet.
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(Polizeiinspektionen Stralsund, Anklam oder Neubrandenburg sowie
Polizeipräsidium Neubrandenburg).
POL-NB: Räuberischer Diebstahl zum Nachteil eines 11-jährigen Kindes in Neubrandenburg
Neubrandenburg (ost)
Personen, die den Zwischenfall gesehen haben oder Informationen über den Verdächtigen haben, werden gebeten, sich an das Polizeihauptrevier Neubrandenburg, jede andere Polizeidienststelle oder die Internetwache der Polizei Mecklenburg-Vorpommern unter www.polizei.mvnet.de zu wenden.
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POL-NB: Diebstahl in einem Supermarkt in Greifswald endet mit Körperverletzung und vorläufiger Festnahme
Greifswald (LK V-G) (ost)
Am Montag, dem 16. März 2026, gegen 16:10 Uhr, ereignete sich in einem Supermarkt in der Rigaer Straße in Greifswald ein Diebstahl. Nach aktuellen Ermittlungen haben zwei Verdächtige Lebensmittel im Wert von ca. 35 Euro gestohlen. Ein 42-jähriger deutscher Ladendetektiv sprach die beiden Verdächtigen, einen 31-jährigen Deutschen und eine 22-jährige Deutsche, hinter dem Kassenbereich auf den Diebstahl an. Der männliche Verdächtige reagierte sofort aggressiv, schlug den Detektiv auf die Brust, trat nach ihm und bedrohte ihn verbal. Daraufhin flohen beide Verdächtige vom Tatort. Der Detektiv erlitt leichte Verletzungen und Schmerzen, eine ärztliche Behandlung war nicht erforderlich. Im Zuge einer sofortigen Nahbereichsfahndung mit mehreren Streifenwagen des Polizeihautreviers Greifswald konnten beide Verdächtige gefunden werden. Der 31-jährige Hauptverdächtige wurde vorläufig festgenommen. Gegen ihn wird wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls ermittelt. Die Ermittlungen wurden vom Kriminaldauerdienst Anklam übernommen. In Absprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft wird am 17.03.2026 geprüft, ob ein Haftbefehl beantragt wird. Die 22-jährige Täterin wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen.
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