Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern vom 17.06.2024
Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 17.06.2024 aus Mecklenburg-Vorpommern

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
POL-HRO: 2. Ergänzungsmeldung zur Pressemitteilung vom 14.06.2024 "Polizeieinsatz in Grevesmühlen": Aktueller Ermittlungsstand
Grevesmühlen (ost)
Nachdem die Kriminalpolizei ein Hinweisportal freigeschaltet hat, haben Zeugen und Anwohner der Polizei Hinweise sowie Foto- und Videoaufnahmen gemeldet. Die zehnköpfige Ermittlungsgruppe konnte bereits vielen Hinweisen nachgehen.
Basierend auf den aktuellen Ermittlungen hat das achtjährige Mädchen keine physischen Verletzungen erlitten, die auf die in der Erstmeldung beschriebene Tat hindeuten.
Der aktuelle Sachverhalt zeigt, dass das Mädchen mit ihrem Roller an einem Jugendlichen vorbeifahren wollte. Dieser blockierte offenbar den Weg des Mädchens mit seinem ausgestreckten Bein und traf sie mit seiner Fußspitze. Zu diesem Zeitpunkt befand sich eine größere Gruppe Jugendlicher in der Umgebung. Die Kinder waren danach verängstigt und weinten, als sie sich an ihre Eltern wandten.
Die Eltern des Mädchens planten, die Jugendlichen zur Rede zu stellen, was zu verbalen und körperlichen Auseinandersetzungen führte. Dabei wurden auch fremdenfeindliche Beleidigungen geäußert. Videos dieser Auseinandersetzung wurden bereits mehrfach in sozialen Medien und im Internet geteilt.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. Heute Nachmittag haben Beamte im Bereich des Tatortes weitere Befragungen durchgeführt und Flyer verteilt, die auf das Hinweisportal hinweisen. Fotos und Videos der Tat können weiterhin auf dem Hinweisportal unter https://mv.hinweisportal.de/ hochgeladen werden.
Die Ermittlungsgruppe möchte sich an dieser Stelle ausdrücklich bei der Bevölkerung für die zahlreichen erhaltenen Hinweise bedanken.
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Polizeipräsidium Rostock
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POL-NB: Diebstahl eines Radladers
Neubrandenburg (ost)
Heute Morgen hat das Polizeihauptrevier Neubrandenburg einen Diebstahl eines Radladers vom Firmengelände eines Garten- und Landschaftsbaus in der Johannesstraße in Neubrandenburg gemeldet bekommen.
Nach Angaben haben bisher unbekannte Täter das vollständig von einem Stabmattenzaun umgebene Betriebsgelände betreten, indem sie ein Zaunfeld abgebaut haben. An diesem Ort konnten die Beamten grobstollige Reifenabdrücke feststellen. Aufgrund der Umstände am Tatort wird vermutet, dass die 30 Jahre alte Baumaschine mit einem Generalschlüssel gestartet wurde und durch das fehlende Zaunfeld vom Gelände entfernt wurde.
Der angegebene Zeitraum für die Tat ist der Nachmittag des 14.06.2024 bis zum Morgen des 17.06.2024.
Es wurde ein Radlader der Marke Kramer, Typ Allrad 420, gestohlen. Der Schaden beläuft sich auf 15.000 Euro.
Die Polizei hat eine Diebstahlsanzeige aufgenommen. Zur Sicherung von Spuren wurde der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg hinzugezogen.
Die Polizei bittet um Unterstützung aus der Bevölkerung. Falls der Radlader auf dem Bild erkannt wird oder hilfreiche Informationen zum Diebstahl gemacht werden können, melden Sie sich im Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter der 0395-5582-5224 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.
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Johanna Liebich
Polizeiinspektion Neubrandenburg
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POL-HRO: Betrunkener Autofahrer nach Unfallflucht gestellt
Rostock (ost)
Ein 28-jähriger Mann, der unter Alkoholeinfluss stand, fuhr gegen 02:45 Uhr am vergangenen Sonnabend gegen eine Straßenlaterne in Warnemünde.
Der Mann aus Rostock und seine 24-jährige Beifahrerin waren in einem Mazda auf der Rostocker Straße in Warnemünde unterwegs. Dort stieß das Fahrzeug mit einer Straßenlaterne am Straßenrand zusammen, die umfiel und im Vorgarten eines Mehrfamilienhauses liegen blieb. Die beiden Insassen des Fahrzeugs flüchteten zu Fuß von der Unfallstelle und ließen das verunfallte Auto zurück. Zeugen, die den Vorfall beobachtet hatten, informierten sofort die Polizei.
Die Beamten konnten den 28-jährigen Fahrer nach einem Hinweis in einer Wohnung in Groß Klein aufspüren. Bei dem Verdächtigen konnten die Polizisten deutlichen Alkoholgeruch feststellen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,63 Promille.
Der Führerschein des Mannes wurde eingezogen und eine Blutprobe angeordnet. Zudem wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet.
Die Kriminalpolizei aus Rostock hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
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Polizeiinspektion Rostock
Katja Weizel
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POL-HST: Stralsunderin verliert mehrere tausende Euro durch Love-Scammer
Stralsund (ost)
Eine 63-jährige Deutsche erschien am Sonntag, dem 16.06.2024 im Polizeihauptrevier Stralsund, um einen Betrug zur Anzeige zu bringen.
Über einen längeren Zeitraum hinweg hatte sie scheinbar mit einer Person auf TikTok, Telegram und Instagram schriftlichen und telefonischen Kontakt. Diese behauptete, ein Sänger einer italienischen Band zu sein. Er umwarb sie und versprach, sie auf seine Tour mitzunehmen. Außerdem versprach er, die Geschädigte zu heiraten.
Um die 63-jährige zu besuchen, bat er die Geschädigte nun um Hilfe, die vorzugsweise über ApplePay-Karten erfolgen sollte. Daraufhin überwies sie mehr als 4.000 Euro innerhalb von drei Tagen an den Verdächtigen.
Die Polizei warnt vor der Betrugsmasche des Liebesbetrugs und ruft zur Vorsicht auf. Wie genau diese Form des Betrugs durch vorgetäuschte Liebe funktioniert und woran man einen Romance- oder Love-Scammer erkennt, kann hier nachgelesen werden: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming.
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Polizeiinspektion Stralsund
Juliane Boutalha
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POL-HST: Ehepaar wird Opfer von Betrugsmasche bei Online-Brokern
Bergen (ost)
Am 14.06.2024 hat eine 73-jährige Deutsche das Polizeihauptrevier Bergen besucht und eine Anzeige wegen Betrugsverdachts erstattet.
Da ihr Ehemann bereits seit Ende Mai 2024 Geld bei einem vermeintlichen Broker investiert hatte, entschied sie sich auch dazu und eröffnete ein Kundenkonto auf der Webseite "Mega26.com". Sie war telefonisch mit einem angeblichen Kundenbetreuer in Kontakt. Danach überwies sie 5.000 Euro auf ein angegebenes Konto. Zuerst schienen sowohl der direkte Kontakt mit den Mitarbeitern als auch die Webseite der Geschädigten seriös zu sein. Sie wurde dann jedoch misstrauisch und recherchierte im Internet über das Unternehmen. Dabei verdichtete sich der Verdacht, dass sie einem Betrug zum Opfer gefallen war.
Am nächsten Tag erstattete ihr Ehemann, ein 73-jähriger Deutscher, ebenfalls Anzeige. Auch er hatte ein Kundenkonto auf dieser Webseite eingerichtet und konnte sein Depot scheinbar einsehen. Er wollte sein Depot auflösen und sein avisiertes Guthaben von über 4.000 Euro auszahlen lassen. Leider war dies nicht möglich, aber sein persönlicher Berater kontaktierte ihn und versicherte ihm, dass er in der nächsten Woche sein Guthaben erhalten würde. Gleichzeitig forderte er weitere Transaktionen, was der Geschädigte jedoch ablehnte. Aufgrund der Recherchen seiner Frau geht er nun auch davon aus, Opfer eines Betrugs geworden zu sein und erstattete Anzeige.
Die Polizei empfiehlt daher, auf folgende wichtige Hinweise zu achten:
Weitere Informationen sind unter www.polizei-beratung.de verfügbar.
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Polizeiinspektion Stralsund
Juliane Boutalha
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POL-HST: Spritztour endet mit mehreren Anzeigen
Stralsund (ost)
Am Freitag, dem 14.06.2024, hat die Polizei in Stralsund um 12:10 Uhr einen Verkehrsunfall gemeldet. Ein 63-jähriger deutscher Fahrer eines Nissan verursachte einen Schaden an einem Skoda, als er vorbeifuhr.
Es schien, dass der Fahrer des Nissan unter Alkoholeinfluss stand (Atemalkohol 1,51 Promille) und er hatte keinen Führerschein. Er hatte das Fahrzeug kurz zuvor im Carl-Heydemann-Ring gestohlen, um eine "Spritztour" zu machen. Der PKW war unverschlossen und der Schlüssel steckte, da der Besitzer gerade beim Ausladen war. Der Nissan wurde dem Besitzer zurückgegeben.
Der Schaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt.
Bei dem alkoholisierten Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen. Außerdem wurden mehrere Anzeigen erstellt.
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Polizeiinspektion Stralsund
Juliane Boutalha
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POL-LWL: Polizei nahm Ruhestörer in Gewahrsam
Lübesse (ost)
Die Polizei hat in der Nacht zum Sonntag einen wiederholten Ruhestörer aus Lübesse festgenommen. Nachbarn hatten sich mehrmals über laute Musik auf einer Geburtstagsfeier beschwert, weshalb die Polizei insgesamt viermal zum Haus des 40-Jährigen gerufen wurde. Bei den ersten drei Besuchen versprach der Mann jedes Mal, die Musik leiser zu machen. Allerdings hielt er dieses Versprechen nur für kurze Zeit. Beim vierten Einsatz weigerte sich der Störenfried, die Musikbox herauszugeben. Daher entschieden die Polizisten, ihn vorübergehend in Gewahrsam zu nehmen, um weitere Störungen zu verhindern. Er wurde zur Polizeiwache gebracht und erhielt eine Ordnungswidrigkeitsanzeige wegen Lärmbelästigung.
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Polizeiinspektion Ludwigslust
Pressestelle
Klaus Wiechmann
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POL-LWL: Augenscheinlich berauschter E-Scooter-Fahrer hatte Betäubungsmittel im Rucksack
Parchim (ost)
Während einer Verkehrskontrolle am Samstagnachmittag in Parchim entdeckte die Polizei verschiedene Betäubungsmittel im Rucksack eines 23-jährigen E-Scooter-Fahrers.
Ein Streifenwagen des Polizeihauptreviers in Parchim bemerkte den Mann gegen 16:00 Uhr am Moltkeplatz, da ein Versicherungsschild am E-Scooter fehlte. Bei der folgenden Überprüfung des 23-Jährigen schien er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zu stehen, weshalb eine Blutprobe angeordnet wurde. Zudem stellten die Beamten fest, dass das Fahrzeug seit einem Diebstahl im März 2024 zur Fahndung ausgeschrieben war. Da der deutsche Roller-Fahrer keinen gültigen Versicherungsschutz vorweisen konnte, war dies ein weiterer Verstoß. Im Rucksack des bereits bekannten Mannes fand die Polizei diverse Betäubungsmittel wie Speed, Kokain und andere synthetische Drogen in größeren Mengen, weshalb auch seine Wohnung durchsucht wurde. Dort wurden neben weiteren verbotenen Betäubungsmitteln auch zwei Schreckschusswaffen beschlagnahmt. Der Beschuldigte muss sich nun wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln in größeren Mengen verantworten. Zudem wurde eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Führens eines Kraftfahrzeuges unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln erstattet.
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Polizeiinspektion Ludwigslust
Pressestelle
Felix Zgonine
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BPOL-HRO: Streckensperrung - mehr als 60 Schottersteine auf Gleise gelegt
Neubukow, Bad Doberan, Wismar, Rostock (ost)
Am Freitagabend, dem 14. Juni 2024, haben Jugendliche eine Streckensperrung auf der Bahnstrecke Wismar in Richtung Rostock bei Bahnkilometer 23,1 im Bereich Neubukow verursacht. Die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn AG informierte die Bundespolizeiinspektion Rostock über Jugendliche, die angeblich Schottersteine auf die Gleise gelegt haben. Die Strecke wurde sofort gesperrt. Eine alarmierte Streife der Bundespolizei fuhr mit Sonder- und Wegerechten zum Ort des Geschehens. Dort trafen die Bundespolizisten insgesamt drei Jugendliche an, die angeblich über 60 Schottersteine auf einer Strecke von etwa 20 m auf die Gleise gelegt haben sollen. Es gab keine Personen- oder Sachschäden.
Nach der Feststellung der Personalien wurden die Jugendlichen nachdrücklich belehrt und zwei der Jugendlichen im Alter von 13 und 14 Jahren wurden anschließend an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Der dritte Jugendliche (18 Jahre) wurde vor Ort entlassen. Die Bundespolizisten räumten daraufhin die Gleise. Nach Abschluss des Polizeieinsatzes konnte die Bahnstrecke nach einer halbstündigen Sperrung wieder freigegeben werden.
In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizeiinspektion Rostock erneut auf die extremen Gefahren beim Aufenthalt an und auf den Bahnanlagen hin. Die Züge fahren mit hoher Geschwindigkeit, sind sehr leise und werden daher erst spät bemerkt. Außerdem entsteht durch die vorbeifahrenden Züge eine enorme Sogwirkung, die zu schwerwiegenden Unfällen führen kann. Die Bundespolizei führt regelmäßig Präventionsveranstaltungen an Schulen und öffentlichen Einrichtungen durch, um Eltern, Schüler und Lehrer für die Gefahren zu sensibilisieren. Bahnanlagen sind keine Spielplätze!
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Bundespolizeiinspektion Rostock
Kopernikusstr. 1b
18057 Rostock
Pressesprecher
Frank Schmoll
Telefon: 0381 / 2083 1003
E-Mail: bpoli.rostock.contr-presse@polizei.bund.de
Twitter: @bpol_kueste
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.
Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.
Dazu gehören insbesondere:
-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.
Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.
POL-HRO: Ergänzungsmeldung zur Pressemitteilung vom 15.06.2024 "Polizeieinsatz in Grevesmühlen": Polizei richtet Ermittlungsgruppe ein und schaltet Hinweisportal frei
Rostock (ost)
Nach dem Überfall auf zwei ghanaische Mädchen am Abend des letzten Freitags in Grevesmühlen wurde eine spezielle Ermittlungsgruppe unter der Leitung des polizeilichen Staatsschutzes eingerichtet.
Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/5801987
Die Ermittlungsgruppe führt die intensiven polizeilichen Untersuchungen mit großer Dringlichkeit durch. Die Kriminalbeamten verfolgen auch Hinweise von Zeugen und analysieren bereits vorhandenes Bildmaterial. Die Kriminalpolizei bittet die Bevölkerung weiterhin um Unterstützung. Dafür wurde ein Hinweisportal eingerichtet, auf dem sich Zeugen melden und möglicherweise auch Bilder und Videos hochladen können.
Das Hinweisportal ist über den folgenden Link erreichbar: https://mv.hinweisportal.de.
Zeugen können sich auch weiterhin an den Kriminaldauerdienst in Wismar unter der Telefonnummer 03841-203156 oder an jede andere Polizeidienststelle wenden.
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Polizeipräsidium Rostock
Pressestelle
Dörte Lembke
Telefon: 038208 888 2040/ -2041
Fax: 038208 888 2006
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Polizeipräsidium Rostock
Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst
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POL-GÜ: Alkoholisierter Fahrzeugführer fährt Kind in Tarnow an und verletzt es schwer
Güstrow/ Bützow (ost)
Heute Morgen, gegen 06:30 Uhr, ereignete sich in Tarnow bei Bützow ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 59-jähriger Deutscher fuhr mit einem VW Caddy die Hauptstraße in Tarnow von Bützow kommend in Richtung Prüzen. Gleichzeitig überquerte ein 7-jähriges Mädchen die Straße von links nach rechts. Nach bisherigen Informationen kollidierte der 59-Jährige mit dem Kind auf der Fahrbahn und verletzte es schwer. Das Mädchen erlitt eine Fraktur im Arm- und Schulterbereich sowie Schürfwunden im Gesicht und Oberkörper und wurde zur Behandlung ins KMG Klinikum nach Güstrow gebracht. Während der Unfallaufnahme wurde ein Atemalkoholwert von 2,03 Promille beim Fahrer festgestellt. Aufgrund der Fahruntauglichkeit wurde eine Blutprobe in der Warnowklinik in Bützow entnommen. Der Führerschein wurde eingezogen, die Fahrzeugschlüssel sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Die L11 war während der Unfallaufnahme zeitweise voll gesperrt. Der entstandene Sachschaden am Fahrzeug beläuft sich auf etwa 2.000EUR.
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Polizeiinspektion Güstrow
Pressestelle
Diana Schmicker
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POL-LWL: Mann schlafend im aufgebrochenen PKW entdeckt
Friedrichsruhe (ost)
In Friedrichsruhe wurde am späten Sonntagabend ein schlafender Mann in einem aufgebrochenen Auto von der Polizei entdeckt. Es wird angenommen, dass der 27-jährige Mann nach einer Party den letzten Zug nach Hause verpasste und deshalb nach einem Schlafplatz suchte. Laut Polizei beschädigte er zwei geparkte Autos und entschied sich dann, in einem der Fahrzeuge auf dem Fahrersitz zu übernachten. Anwohner alarmierten daraufhin die Polizei. Der Mann aus dem Landkreis Nordwestmecklenburg wurde vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen, da sein Atemalkoholwert bei 1,6 Promille lag. Gegen ihn wurde eine Anzeige wegen Sachbeschädigung erstattet.
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Polizeiinspektion Ludwigslust
Pressestelle
Klaus Wiechmann
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POL-GÜ: Gefährliche Körperverletzung: Spaziergänger mit Holzknüppel attackiert und niedergeschlagen
Niendorf/ Papendorf (ost)
Am 15.06.2024 wurden Polizeibeamte aus Bad Doberan im Bereich Niendorf, südlich von Rostock, aufgrund einer gemeldeten körperlichen Auseinandersetzung eingesetzt.
Wie aus den vorliegenden Informationen des laufenden Ermittlungsverfahrens hervorgeht, war der 62-jährige Geschädigte gegen 19:45 Uhr spazieren gegangen, als er den 68-jährigen deutschen Verdächtigen hinter sich bemerkte. Beide Personen führten ihre Hunde aus. Es gab laut vorliegenden Informationen bereits in der Vergangenheit Unstimmigkeiten zwischen den Parteien aufgrund der Hunde.
Der Verdächtige bedrohte den Geschädigten zunächst verbal mit einem Holzknüppel und griff ihn schließlich auch mit mehreren Schlägen an. Der in Niendorf lebende Geschädigte wurde am Kopf getroffen und fiel zu Boden. Der ebenfalls in der Ortschaft lebende Verdächtige soll dann auf den Verletzten gekniet haben und versucht haben, mit einem abgebrochenen spitzen Teil des Knüppels auf den Mann einzustechen. Dies konnte durch das beherzte Eingreifen von Zeugen, die auf die Hilferufe des Verletzten aufmerksam wurden, verhindert werden.
Die alarmierten Polizeibeamten trafen den Verdächtigen kurz darauf an seiner Wohnadresse an. Der alkoholisierte Mann mit 0,35 Promille wurde zum Vorfall befragt. Auch der Kriminaldauerdienst war vor Ort im Einsatz. Unter anderem wurden Teile der mutmaßlichen Tatwaffe von den Beamten am Tatort sichergestellt. Darüber hinaus wurden mehrere Zeugen zum Vorfall befragt. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden dem laufenden Ermittlungsverfahren hinzugefügt, das von der Kriminalpolizei weitergeführt wird.
Nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort wurde der Geschädigte zur weiteren Behandlung in ein Rostocker Krankenhaus gebracht.
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Polizeiinspektion Güstrow
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Florian Müller
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BPOL-HRO: Hochwertige Fahrräder und Werkzeuge im Wert von über 100.000,- Euro sichergestellt
Rostock-Überseehafen (ost)
Während einer Kontrolle eines rumänischen Reisebusses mit Anhänger am Sonntagmorgen, dem 16. Juni 2024, im Hafen von Rostock entdeckten Bundespolizisten hochwertige Fahrräder und Werkzeuge. Diese waren unter Decken verborgen und teilweise noch mit Schlössern gesichert oder hatten aufgebrochene Schlösser.
Insgesamt wurden 62 hochwertige Carbonräder, E-Bikes, zwei E-Roller und Müllsäcke mit Werkzeugen der Marken "MAKITA", "HILTI", "MILWAUKEE" und "STIEHL" im Bus und Anhänger gefunden. Der rumänische Fahrer konnte keine Eigentumsnachweise für die Gegenstände vorlegen. Der 18-jährige gab an, die Fahrräder und Werkzeuge in der Nacht zum 16. Juni 2024 am Busbahnhof in Kopenhagen verladen zu haben. Die Gegenstände sollten nach Rumänien gebracht werden.
Um die Eigentumsverhältnisse zu klären, wurden die Fahrräder, E-Roller und Werkzeuge beschlagnahmt. Gegen den 18-jährigen Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Hehlerei eingeleitet.
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Bundespolizeiinspektion Rostock
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Frank Schmoll
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Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.
Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.
Dazu gehören insbesondere:
-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.
Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.
POL-LWL: Polizeiliche Einsätze zum Lindenfest in Ludwigslust
Ludwigslust (ost)
Das Lindenfest in Ludwigslust am vergangenen Wochenende verlief aus Sicht der Polizei größtenteils ohne Zwischenfälle. Trotzdem gab es vereinzelte polizeiliche Einsätze, unter anderem wegen einer Körperverletzung. Am Freitagabend kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, bei der ein 42-jähriger Mann aus Afghanistan angeblich einem 18-jährigen Deutschen in das Bein gebissen haben soll. Nach bisherigen Informationen hatte der 42-Jährige zuvor eine Gruppe von Männern und Frauen belästigt und provoziert. Außerdem leistete der Afghane den anschließenden polizeilichen Maßnahmen Widerstand, weshalb ihm Handschellen angelegt wurden. Gegen den Verdächtigen wurde Anzeige wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte erstattet.
In der Nacht zum Sonntag wurde der Polizei ein Mann mit einem Messer auf dem Lindenfest gemeldet. Die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes vor Ort informierten die Polizei, da der Verdächtige das Messer während eines Gesprächs mit dem Sicherheitspersonal offen in der Hand hielt. Er bedrohte jedoch niemanden unmittelbar mit dem Messer. Der 26-jährige Verdächtige widersetzte sich der Polizei und weigerte sich, das Messer herauszugeben. Die Polizei durchsuchte den Mann aus Ägypten und konfiszierte das Klappmesser. Gegen ihn wurde Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz erstattet.
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Polizeiinspektion Ludwigslust
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BPOLI PW - GdpD POM: Bundespolizei vollstreckt Haftbefehle in Pomellen
Pomellen/ Pasewalk (ost)
Ein 46-jähriger Mann aus Georgien wurde als Passagier in einem Flixbus auf der BAB 11 in Pomellen entdeckt und überprüft. Die polizeiliche Überprüfung ergab, dass er zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben war und zur Festnahme/Strafvollstreckung durch die STA Osnabrück wegen Urkundenfälschung gesucht wurde. Er sollte eine Geldstrafe von 2400,00EUR plus 77,00EUR Verfahrenskosten zahlen, was er jedoch nicht konnte. Deshalb muss er nun eine 120-tägige Haftstrafe in der JVA Neustrelitz verbüßen.
Zwei polnische Staatsbürger wurden von der Staatsanwaltschaft Memmingen wegen Trunkenheit im Verkehr gesucht. Ein 25-jähriger Mann sollte eine Geldstrafe von 750,00EUR plus 167,71EUR Verfahrenskosten zahlen. Alternativ waren 50 Tage Ersatzfreiheitsstrafe vorgesehen. Ein 35-jähriger Mann hatte eine Geldstrafe von 900,00EUR plus 379,22EUR Verfahrenskosten ausstehend. Die Ersatzfreiheitsstrafe betrug 30 Tage. Da beide die Geldbeträge nicht aufbringen konnten, wurden sie in die JVA Neustrelitz gebracht.
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Bundespolizeiinspektion Pasewalk mit Gemeinsamer deutsch-polnischer
Dienststelle Pomellen
Igor Weber
Telefon: 03 83 54 - 34 97 4 - 100
Mobil: 0172-511 0961
E-Mail: igor.weber@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.
Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.
Dazu gehören insbesondere:
-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.
Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.
POL-GÜ: Güstrower Stadtfest im Rückblick - Polizei zieht Bilanz
Güstrow (ost)
Am 14.06. und 15.06.2024 führte die Polizei Güstrow die Sicherheit des jährlichen Güstrower Stadtfestes durch. Laut Veranstalter waren an beiden Abenden jeweils etwa 2.000 Menschen auf dem Festgelände. Neben der freundlichen und fröhlichen Atmosphäre der Veranstaltung registrierten die Einsatzkräfte vereinzelte Störungen durch Straftaten sowohl auf dem Gelände als auch in der Umgebung.
Während der Veranstaltungstage wurden insgesamt sechs Ermittlungsverfahren wegen Verdachts auf begangene Straftaten eingeleitet. Darunter fallen derzeit vier Fälle von Körperverletzungen. Es gab auch Einzeldelikte wie Beleidigung und einen Fall von Volksverhetzung am 16.06.2024, bei dem ein 19-jähriger Güstrower angeblich verfassungsfeindliche Parolen zum Lied "L´amour toujours" gerufen haben soll. Der Deutsche erhielt nach der Anzeigenaufnahme einen Platzverweis.
Ein Vorfall vom 15.06.2024, der hervorgehoben werden sollte, war eine körperliche Auseinandersetzung. Gegen 00:30 Uhr kam es in der Gleviner Straße zu einem Vorfall. Ausgangspunkt war eine laute Beleidigung einer 16-jährigen Deutschen aus Güstrow durch einen 26-jährigen Syrer. Der Beschuldigte wurde daraufhin unerwartet von zwei weiteren Personen mit Faustschlägen und Tritten angegriffen. Als drei Zeugen versuchten einzugreifen, wurden auch sie von den Verdächtigen angegriffen. Die Deutschen erlitten leichte Kopfverletzungen und wurden medizinisch versorgt. Der verletzte Syrer wurde ins KMG Klinikum Güstrow gebracht und hatte mehrere Oberkörperverletzungen.
Die mutmaßlichen Verdächtigen im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung wurden von der Polizei im Umfeld des Tatortes festgenommen. Der 19-jährige Iraker und ein 21-jähriger Afghane müssen sich nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung verantworten.
Bei allen registrierten Straftaten wurden Anzeigen von der Polizei aufgenommen, die nun von der Kriminalpolizei weiter untersucht werden. Neben den Polizeibeamten aus Güstrow waren auch Einsatzkräfte des Landesbereitschaftspolizeiamtes M-V im Einsatz.
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Polizeiinspektion Güstrow
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Florian Müller
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IM-MV: Neue Broschüre zu rechtsextremistisch genutzten Immobilien in Ostdeutschland
Schwerin (ost)
Unter Federführung des Landes Sachsen-Anhalt haben die Innenministerien der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Thüringen sowie die Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport heute eine gemeinsame Handreichung zum Thema "Rechtsextremistisch genutzte Immobilien in Ostdeutschland" veröffentlicht. Neben einem Lagebild zur Situation in den ostdeutschen Bundesländern enthält die Broschüre Handlungsempfehlungen, die sich sowohl an Verantwortungsträger in den Kommunen als auch an private Immobilienbesitzer richten.
In Ostdeutschland sind rechtsextremistisch genutzte Immobilien überproportional stark verbreitet. 61 Prozent der bundesweit 210 rechtsextremistisch genutzten Immobilien befanden sich im Jahr 2022 in den Bundesländern Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin. Um die Nutzung von Immobilien für rechtsextremistische Zwecke einzudämmen, hatten sich die Innenminister der ostdeutschen Länder und der ehemalige Innensenator von Berlin bereits im September 2020 im Rahmen der Sicherheitskooperation Ost darauf verständigt, den länderübergreifenden Austausch der Verfassungsschutzbehörden zu diesem Themenkomplex zu intensivieren. Zu diesem Zweck wurde eine aus Vertretern der Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der ostdeutschen Bundesländer bestehende Arbeitsgruppe eingerichtet, die auch die neue Handreichung erarbeitet hat.
Kommunen und Immobilienbesitzer finden in der Broschüre Hilfestellungen und Anregungen für Maßnahmen, die geeignet sein können, die Nutzung von Immobilien zu rechtextremistischen Zwecken einzudämmen oder Versuche von Rechtsextremisten, Immobilien zu solchen Zwecken zu erwerben, erfolgreich zu verhindern. Die in der Publikation aufgezeigten Best-Practice-Beispiele zeigen, dass der demokratische Rechtsstaat den Bestrebungen seiner Feinde, für den Kampf gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung neue Räume und Ressourcen zu erschließen, keineswegs machtlos gegenübersteht.
Christian Pegel, Minister für Inneres, Bau und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern: "Der Rechtsextremismus ist weiterhin leider die mit absolutem Abstand größte Gefahr für unsere Gesellschaft. Und rechtsextremistische Bestrebungen sind äußerst facettenreich. Umso entscheidender ist es, diese einzudämmen und Maßnahmen zu ergreifen, um strategisch dagegen vorzugehen. Immobilien spielen dabei eine wichtige Rolle, da sie als Rückzugs-, Schulungs- und Veranstaltungsräume für die Szene dienen. Folglich ist eine gemeinsame Aufgabe, zu informieren, zu sensibilisieren und den Kommunen im Umgang mit rechtsextremistischem Immobilienerwerb die passenden Instrumente an die Hand zu geben."
Dr. Tamara Zieschang, Ministerin für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt: "Für die Landesregierung hat der Kampf gegen den Rechtsextremismus höchste Priorität. Dazu gehört auch die Eindämmung des Immobilienerwerbs. Um ein weiteres Ausbreiten rechtsextremistisch genutzter Immobilien zu verhindern, muss der Staat alle rechtlich zulässigen Maßnahmen konsequent anwenden. Neben den Sicherheitsbehörden kommt dabei auch den Verantwortungsträgern in den Kommunen eine wichtige Schlüsselrolle zu, geeignete Maßnahmen zu nutzen, um den Kauf oder die Anmietung einer Immobilie zu erschweren. Die vorliegende Broschüre soll die Kommunen bei dieser Tätigkeit unterstützen."
Iris Spranger, Senatorin für Inneres und Sport des Landes Berlin: "In Berlin gibt es zurzeit wenig Immobilien, die von Rechtsextremistinnen und Rechtsextremisten genutzt werden. Mit dieser Broschüre erhalten unsere Behörden und potenzielle Vermieter nun ein Kompendium an die Hand, das sie in die Lage versetzt, weitere Anmietungen oder den Erwerb von Immobilien durch Rechtsextremistinnen und Rechtsextremisten zu verhindern. Wir senden damit aus der Bundeshauptstadt ein deutliches Signal, dass wir dem Rechtsextremismus auch im eigentlichen Wortsinn keinen Raum für Hass und Hetze geben wollen. Über zielführende rechtsstaatliche Handlungsoptionen und Möglichkeiten klärt diese informative Broschüre auf. Sie soll ebenso Behörden und Zivilgesellschaft für dieses Thema sensibilisieren."
Michael Stübgen, Minister des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg: "Extremisten sind immer auf der Suche nach Gebäuden und Grundstücken. Dort planen und koordinieren Sie ihre Aktivitäten. Ebenso schulen sie Szeneangehörige. Und sie veranstalten Konzerte mit rechtsextremistischen Bands. Dabei kommt es immer wieder zu Straftaten. Solche Immobilien mit strategischer Szene-Bedeutung müssen im Sinne der wehrhaften Demokratie beobachtet und wo immer es geht dem Zugriff von Extremisten entzogen werden. Die vorliegende Handreichung dient diesem Zweck und damit dem Schutz unserer Freiheit."
Armin Schuster, Sächsischer Staatsminister des Innern: "Der Immobilienbesitz ist nicht nur ein Statussymbol, sondern wegen der bei Veranstaltungen erzielten Einnahmen auch fester Bestandteil eines szeneinternen Finanz- und Wirtschaftskreislaufs. Mit unserem Expertennetzwerk wollen wir im Freistaat Sachsen diesem Treiben im wahrsten Sinne des Wortes einen Riegel vorschieben. Mit entsprechenden Maßnahmen werden Innenministerium, Landesdirektion, Landesamt für Verfassungsschutz und Polizei mit den betroffenen Kommunen diesen Rechtsextremisten immer wieder Nadelstiche versetzen. Es soll ihnen so schwer wie möglich gemacht werden, Immobilien zu erwerben oder verfassungsfeindliche Veranstaltungen auszurichten. Wir senden damit das Signal: ihr seid bei uns nicht willkommen!"
Georg Maier, Thüringer Minister für Inneres und Kommunales: "Szeneimmobilien dienen Extremisten als Rückzugsräume und als Anker ihrer politischen Vernetzung. Oft werden sie auch genutzt, um demonstrativ einen Platz im öffentlichen Raum zu beanspruchen. Beides können demokratische Gemeinwesen nicht akzeptieren: Es gehört zu den Kernaufgaben einer wehrhaften Demokratie, frühzeitig vor der Etablierung derartiger Strukturen zu warnen und politischen Entscheidungsträgern vor Ort die notwendigen Informationen zur Verfügung zu stellen, um mit den Mitteln des Rechtsstaates gegen die Etablierung solcher extremistischen Strukturen vorgehen zu können. Extremisten verhalten sich dabei oft geschickt, indem sie ihre Anliegen zu verschleiern versuchen und gar in der Rolle als Kümmerer vor Ort oder als scheinbar finanzkräftiger Investor gerade in strukturschwächeren Regionen auftreten. Die vorliegende Publikation gibt der Öffentlichkeit nicht nur notwendige Informationen an die Hand, um mit Szeneimmobilien umzugehen. Sie eröffnet auch ein Format, um miteinander über rechtsstaatliche Gegenstrategien ins Gespräch zu kommen."
Die Broschüre kann unter dem folgenden Link heruntergeladen werden: https://www.regierung-mv.de/serviceassistent/_php/download.php?datei_id=1670327
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Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung
Mecklenburg-Vorpommern
Telefon: 0385/58812003
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BPOLI PW - GdpD POM: Schleusungen am Wochenende auf der Insel Usedom...
Seebad Ahlbeck/ Pasewalk (ost)
Am Freitagmittag haben Bundespolizisten sechs Syrer im Alter von 23 bis 46 Jahren auf der Strandpromenade im Seebad Ahlbeck festgestellt, nachdem sie einen Bürgerhinweis erhalten hatten. Die Männer waren illegal nach Deutschland eingereist und konnten weder Ausweisdokumente noch Aufenthaltslegitimierung vorlegen. Während der Befragung wurde bekannt, dass sie über die Route durch Belarus nach Deutschland gebracht wurden. Alle haben Schutzersuchen gestellt und wurden nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen zur Erstaufnahmeeinrichtung in Stern-Buchholz gebracht.
Gestern Nachmittag wurden vier Iraner im Alter von 19 bis 42 Jahren auf der Strandpromenade im Seebad Ahlbeck aufgegriffen, nachdem ein Bürgerhinweis eingegangen war. Die Männer waren zu Fuß unterwegs und hatten keine Dokumente bei sich. Sie waren zuvor illegal nach Deutschland eingereist. Während der Befragung gaben sie an, dass sie in einem Lastwagen von der Türkei bis nach Polen geschleust wurden. Die Ermittlungen dauern an.
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Bundespolizeiinspektion Pasewalk mit Gemeinsamer deutsch-polnischer
Dienststelle Pomellen
Igor Weber
Telefon: 03 83 54 - 34 97 4 - 100
Mobil: 0172-511 0961
E-Mail: igor.weber@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.
Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.
Dazu gehören insbesondere:
-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.
Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.
BPOLI PW - GdpD POM: Schleusungen am Wochenende im Raum Pasewalk...
Pasewalk (ost)
Am Freitagabend wurde eine Gruppe von vier Personen nach einem Hinweis eines Bürgers zu Fuß auf der B104 in Bismark festgestellt. Es handelte sich um zwei Inder, einen Pakistaner und einen Singhalesen. Nach den Ermittlungen waren die Männer illegal über die Route durch Belarus nach Deutschland eingereist. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie zur Erstaufnahmeeinrichtung in Stern Buchholz weitergeleitet.
Kurze Zeit später wurden am Bahnhof Grambow zwei Somalier entdeckt. Sie konnten weder Ausweisdokumente noch Aufenthaltslegitimierungsdokumente vorlegen. Auch sie waren illegal über die Route durch Belarus nach Deutschland gereist. Nach einem Schutzersuchen wurden sie zur Erstaufnahmeeinrichtung in Stern Buchholz weitergeleitet.
Am Samstagmorgen entdeckten Bundespolizisten vier indische Staatsangehörige im Regionalexpress 5352, der aus Szczecin kam, am Bahnhof Grambow. Sie hatten keine Ausweisdokumente bei sich. Während der ersten Befragungen machten sie falsche Angaben zu ihrem Alter und gaben vor, Jugendliche zu sein. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass drei der Personen erwachsene Männer waren. Nur eine Person war minderjährig und wurde in die Obhut des Jugendamtes Vorpommern Greifswald genommen. Die anderen drei Männer wurden nach Polen zurückgeschickt.
Um 10:00 Uhr entdeckten Bundespolizisten nach einem Bürgerhinweis zwei afghanische Staatsangehörige zu Fuß zwischen den Ortschaften Ramin und Retzin. Eine Person hatte keine Ausweisdokumente. Die zweite Person konnte eine Kopie ihres afghanischen Reisepasses vorlegen. Es fehlten jedoch Aufenthaltslegitimierungsdokumente bei beiden. Während der Vernehmungen gaben beide Personen an, über die Route durch Belarus gereist zu sein und stellten Schutzersuchen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie zur Erstaufnahmeeinrichtung in Stern Buchholz weitergeleitet.
Um 20:10 Uhr beobachteten Unterstützungskräfte der Bundespolizeiinspektion Stralsund, wie sich ein dunkler Pkw Audi A4 Kombi auf polnischer Seite am Bobliner Damm näherte, eine Person ausstieg, wieder einstieg und die Fahrt fortsetzte. Der Wagen war voll besetzt und trug polnische Kennzeichenfragmente. Eine gemeinsame deutsch-polnische Streife wurde informiert und konnte kurz darauf auf polnischem Hoheitsgebiet einen 22-jährigen Ukrainer als Schleuser festnehmen. Gleichzeitig wurden fünf Männer (drei Afghanen, zwei Pakistaner) am Bobliner Damm nach illegaler Einreise aufgegriffen. Ein Afghane hatte eine schwere Verletzung an der rechten Hand, wurde zur Behandlung ins Krankenhaus Pasewalk gebracht und musste am Sonntag zur Operation ins KKH Greifswald verlegt werden. Ein Pakistani hatte geschwollene Augen, sein Zustand verschlechterte sich im Laufe der Zeit. Er wurde ins KKH Neubrandenburg gebracht, medizinisch versorgt und dann zurück nach Pasewalk gebracht. Alle Personen stellten Schutzersuchen in Deutschland.
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Bundespolizeiinspektion Pasewalk mit Gemeinsamer deutsch-polnischer
Dienststelle Pomellen
Igor Weber
Telefon: 03 83 54 - 34 97 4 - 100
Mobil: 0172-511 0961
E-Mail: igor.weber@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.
Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.
Dazu gehören insbesondere:
-
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.
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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








