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Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 21.04.2026 aus Mecklenburg-Vorpommern

Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern vom 21.04.2026

Foto: unsplash

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.

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21.04.2026 – 14:40

POL-NB: Unbekannte stehlen Kitesurf-Equipment

Peenemünde (ost)

Ein Mann im Alter von 47 Jahren hat vor Kurzem die Onlinewache der Landespolizei M-V kontaktiert, um den Diebstahl von Kitesurf-Ausrüstung zu melden.

Nach bisherigen Informationen begab sich das Opfer bereits am Donnerstag, den 09. April, gegen 16:00 Uhr an den Strand zwischen Karlshagen und Peenemünde. Nachdem er sein Equipment am Strand abgelegt hatte, ging der Betroffene zurück zu seinem Auto, um sich umzuziehen. Als er um 16:35 Uhr zum Strand zurückkehrte, stellte er fest, dass Unbekannte die Ausrüstung, bestehend aus einem Kiteschirm, einem -board, einer Kitebar und einer Pumpe der Marke "Core", gestohlen hatten. Der Wert der gestohlenen Gegenstände beträgt 2.200 Euro.

Die Polizei führt nun Ermittlungen wegen des Diebstahls durch und bittet um Zeugenhinweise, die Informationen zur Tat oder den Tätern liefern können. Eine genauere Lokalisierung des Tatorts ist derzeit nicht möglich.

Wenn Sie relevante Informationen haben, werden Sie gebeten, sich unter der 038378 2790 an das Polizeirevier Heringsdorf, unter www.polizei.mvnet.de an die Onlinewache der Landespolizei M-V oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

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Für Medienvertreter:
Kimberly Schätzchen
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21.04.2026 – 14:36

POL-NB: Großangelegter Einsatz der Neubrandenburger Drogenfahnder

Demmin/Jördenstorf/Brandenburg (ost)

Heute Morgen führte die Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen in 21 Objekten in und um Demmin sowie einmal in Jördenstorf (Landkreis Rostock) und einmal in Brandenburg durch. Vorangegangen waren monatelange Ermittlungen gegen 14 deutsche Beschuldigte im Alter von 21 bis 58 Jahren wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in großen Mengen. Einige der Beschuldigten gehören dem Rockermilieu an, daher wurden neben Wohngebäuden und Nebengelassen auch ein Clubhaus durchsucht.

Nachdem alle Objekte von Polizeikräften gesichert worden waren, begannen die Ermittler mit den Durchsuchungen der Räumlichkeiten. Die Maßnahmen dauerten bis zum Nachmittag an.

Im Rahmen des Einsatzes konnten unter anderem Betäubungsmittel im Kilobereich - auch harte Drogen - sowie Marihuana, scharfe Waffen und mehrere tausend Euro Bargeld sichergestellt werden. Zudem wurden Gegenstände entdeckt, die typischerweise im Drogenhandel verwendet werden. Drei Männer im Alter von 44, 29 und 28 Jahren und eine Frau im Alter von 34 Jahren wurden in Absprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Neubrandenburg vorläufig festgenommen. Ihnen wird unter anderem der unerlaubte Handel mit Betäubungsmitteln in großen Mengen bzw. auch der Verstoß gegen das Waffengesetz vorgeworfen. Morgen wird über mögliche Haftvorführungen entschieden.

Die Kräfte der Kriminalpolizei wurden unter anderem von landeseigenen Bereitschaftspolizeikräften, Diensthundführern, Spezialeinsatzkommando-Teams und Beamten aus sechs weiteren Bundesländern unterstützt. Insgesamt waren am heutigen Tag etwa 290 Kräfte im Einsatz. Während der Maßnahmen trafen die Einsatzkräfte in einem Objekt in Demmin auf einen Hund, der die Kräfte angreifen wollte und nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte. Um eine weitere Gefahr für die Einsatzkräfte auszuschließen, musste der Hund getötet werden.

Die Ermittlungen in diesem Großverfahren dauern an.

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Claudia Berndt
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21.04.2026 – 14:16

POL-HRO: Blitzeranhänger in Dreilützow beschädigt

Dreilützow (ost)

In den letzten Tagen wurde ein Blitzeranhänger, der an der L042 in Dreilützow aufgestellt war, von unbekannten Tätern beschädigt.

Die Mitarbeiter des Landkreises Ludwigslust-Parchim, die das Gerät bedienen, stellten heute Vormittag gegen 10:00 Uhr die Beschädigungen fest und informierten die Polizei. Es waren zwei größere Dellen im oberen Teil des Anhängers sichtbar.

Es ist derzeit unklar, ob die Funktionsfähigkeit des Messgeräts durch die Beschädigung der Außenverkleidung des Anhängers beeinträchtigt wurde. Der entstandene Sachschaden wird vorläufig auf etwa 6.000 Euro geschätzt.

Es scheint, dass die Verformungen durch Sprengkörper verursacht worden sein könnten. Anwohner berichteten von zwei lauten Detonationen in der Nacht zum Sonntag.

Die Polizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung und bittet Zeugen, die Informationen über die Tat oder die Täter haben, sich bei der Polizei in Hagenow (Tel.: 03883 6310) oder einer anderen Polizeidienststelle zu melden.

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Polizeipräsidium Rostock
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21.04.2026 – 14:10

POL-HRO: Mehrere Vorfälle mit Zweirädern im Bereich Güstrow - Polizei sucht Eigentümer

Güstrow (ost)

Derzeit beschäftigen drei Fälle im Zusammenhang mit Zweirädern die Polizei in Güstrow.

Frühmorgens wurde heute gegen 04:30 Uhr in Badendiek ein Motorrad am Straßenrand gefunden. Die rote Honda SLR in der Bölkower Straße wies mehrere Beschädigungen auf, die auf einen früheren Diebstahl hinwiesen. Bei den Ermittlungen zum Fahrzeughalter stellte sich heraus, dass das Motorrad vermutlich in der Nacht vom Grundstück im Fahrdämm in Güstrow von unbekannten Tätern gestohlen wurde.

Kurz darauf erhielten Polizeikräfte einen Hinweis auf ein stark beschädigtes Motorrad. Gegen 07:40 Uhr wurde es ausgebrannt auf einem Radweg zwischen der Neukruger Straße und der Straße Lange Stege entdeckt. Aufgrund der starken Brandbeschädigungen konnte der Hersteller des Motorrades nicht mehr festgestellt werden.

Ein weiterer Polizeieinsatz in Güstrow wurde durch den Diebstahl eines Motorrollers aus der Alt-Güstrower Straße ausgelöst. Ein grauer Motorroller der Marke Daelim wurde vom Parkplatz eines Einfamilienhauses gestohlen. Der Diebstahl ereignete sich nach Angaben des Eigentümers zwischen gestern 15:00 Uhr und heute Mittag 11.45 Uhr.

Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere Tausend Euro geschätzt. Die Polizei in Güstrow hat Spuren gesichert und ermittelt nun in allen drei Fällen. Ob die drei Vorfälle in direktem Zusammenhang stehen, wird ebenfalls im Rahmen der laufenden Ermittlungen geprüft. Die Güstrower Polizei bittet die Bevölkerung um Unterstützung. Zeugen, die Informationen zum Verbleib des Motorrollers, zum ausgebrannten Motorrad oder zum aufgefundenen Motorrad in Badendiek haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Güstrow (03843 56-224) zu melden.

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Polizeipräsidium Rostock
Christin Höfler
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21.04.2026 – 14:08

POL-NB: Drei Verletzte durch Unfall zwischen Pkw und Traktor

Pinnow (Murchin) (ost)

Heute Mittag ereignete sich gegen 11:25 Uhr ein Verkehrsunfall auf der B 110.

Nach bisherigen Informationen fuhr ein 38-jähriger Mann mit seinem Traktor auf der K 30, aus Klotzow kommend, und wollte in Pinnow nach links auf die B110 abbiegen. Zur gleichen Zeit fuhr eine 62-jährige Frau mit ihrem Auto auf der B 110 in Richtung Anklam. Trotz des herannahenden Autos fuhr der 38-Jährige auf die B 110, was zu einem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge führte. Dabei erlitten sowohl die 62-jährige Autofahrerin als auch ihre 68- und 78-jährigen Mitfahrer leichte Verletzungen.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 15.000 Euro. Das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Die B 110 war für eine Stunde vollständig gesperrt, um das Auto zu bergen und die Straße zu reinigen.

Alle Beteiligten sind deutsche Staatsbürger.

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Kimberly Schätzchen
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21.04.2026 – 14:00

IM-MV: Politisch motivierte Kriminalität bleibt relevant - Fallzahlen auf Vorjahresniveau

Schwerin (ost)

Innenminister Christian Pegel hat heute gemeinsam mit Rogan Liebmann, Direktor des Landeskriminalamtes, die Zahlen zur Politisch motivierten Kriminalität (PMK) in Mecklenburg-Vorpommern für das Jahr 2025 vorgestellt. Die Auswertung der Daten zeigt, dass die Fallzahlen auf dem Niveau des Vorjahres liegen: Wie aus dem Lagebild des Landeskriminalamtes hervorgeht, wurden insgesamt 3.360 Fälle registriert - ein Anstieg um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2024: 3.317).

"Die aktuellen Zahlen bewegen sich auf dem Niveau des Vorjahres. Vor dem Hintergrund des deutlichen Anstiegs im Jahr 2024 ist das jedoch keine Entwarnung, weil wir damit leider auf einem sehr hohen Niveau von politisch motivierten Straftaten verharren. Politisch motivierte Kriminalität richtet sich gegen das demokratische Miteinander und basiert auf Einschüchterung und Polarisierung. Sie ist und bleibt damit eine Gefahr für unser demokratisches Zusammenleben. Die größte Gefahr geht in Mecklenburg-Vorpommern leider auch weiterhin von rechten Straftaten aus.", betont Innenminister Christian Pegel in Schwerin.

Zahlen und Entwicklungen im Überblick

Mit 2.282 erfassten Delikten wurden für PMK -rechts- die meisten der Fälle registriert - eine Zunahme von 4,5 Pro-zent gegenüber dem Vorjahr (2024: 2.184). Vor allem Propagandadelikte (2025: 1.566 Fälle; 2024: 1.476) prägen dieses Phänomen. Die häufig niedrige Hemmschwelle und das geringe Entdeckungsrisiko bei Propagandadelikten begünstigten die Begehung von Straftaten im öffentlichen Raum - insbesondere durch Sachbeschädigungen mit Farbe und Sprühereien. 103 Gewaltdelikte wurden im vergangenen Jahr in diesem Phänomenbereich registriert. (2024: 113 Fälle).

Im Bereich der PMK -links- ist mit 392 festgestellten Straftaten ein Anstieg um 31 Fälle im Vergleich zum Jahr 2024 zu verzeichnen. Mit 209 Fällen bilden Sachbeschädigungen den deliktischen Schwerpunkt. Im Jahr 2025 wurden 17 Gewaltdelikte diesem Phänomenbereich zugeordnet (2024: 19 Fälle). Ein Anstieg ist bei den Verstößen gegen das Versammlungsgesetz zu verzeichnen (2025: 57; 2024: 28)

Im Jahr 2025 wurden 637 Straftaten als PMK -sonstige Zuordnung- erfasst (2024: 734), darunter 12 Gewaltdelikte (2024: 17). Ein Rückgang ist ebenfalls bei den Fällen von Beleidigung (2025: 87; 2024: 152) und Sachbeschädigung (2025: 255; 2024: 275) festzustellen. Die Anzahl der Straftaten im Phänomenbereich PMK -ausländische Ideologie- stieg im Jahr 2025 auf 26 (2024: 22). Im Phänomenbereich PMK -religiöse Ideologie- wurden für das Jahr 2025 insgesamt 23 Straftaten verzeichnet (2024: 16).

Mehr Straftaten mit Tatmittel Internet

Die Zahl der Straftaten, die unter Nutzung des Tatmittels Internet einschließlich sozialer Netzwerke begangen wurden, ist 2025 mit 740 Fällen (2024: 670 Fälle) gestiegen. Mit 298 Fällen wurden ebenfalls mehr Hasspostings registriert als im Vorjahr (2024: 287 Fälle).

"Hass im digitalen Raum ist kein isoliertes Phänomen einzelner Kommentare. Er ist Ausdruck politisch motivierter Kriminalität und richtet sich gezielt gegen Menschen, deren Herkunft, Religion oder Identität zum Angriffspunkt gemacht wird", so Innenminister Pegel. "Digitale Hasskriminalität verschiebt Grenzen im Stillen. Dem setzen wir eine klare Linie staatlichen Handelns entgegen. Das bleibt eine Aufgabe, der wir uns dauerhaft stellen werden."

Für das Jahr 2025 wurden insgesamt 740 Fälle registriert, die mit dem Tatmittel Internet, einschließlich sozialer Netzwerke, begangen wurden (2024: 670).

Diese Delikte unterteilen sich in:

Fälle 2025 / Phänomenbereich / Fälle 2024

507 / rechts / 419

43 / links / 26

168 / sonstige Zuordnung / 212

14 / religiöse Ideologie / 9

8 / ausländische Ideologie / 4

"Wir werden die spezialisierte Ermittlungsarbeit im digitalen Raum weiter verstärken. Gleichzeitig trägt die gestiegene Anzeigebereitschaft dazu bei, das Dunkelfeld weiter zu reduzieren und Kriminalität im Netz sichtbar zu machen. Klar bleibt weiterhin, auch im digitalen Raum wird jeder Straftat nachgegangen", macht der Minister deutlich.

Aufklärungsquote 2025

Die Aufklärungsquote im Bereich der politisch motivierten Kriminalität bewegt sich im Jahr 2025 mit 45,4 Prozent (2024: 45,1 Prozent) auf einem stabilen Niveau mit nur ge-ringen Schwankungen gegenüber dem Vorjahr. Einen Einfluss auf die Statistik haben dabei insbesondere Wahlstraftaten. Hierbei handelt es sich oft um Fälle mit geringem Ermittlungsansatz. Während des Wahlkampfes wurden 1.681 Wahlplakate beschädigt, besprüht oder entwendet. Von den in diesem Zusammenhang erfassten 451 Fällen wurden 296 als reine Sachbeschädigungen eingestuft.

Insgesamt konnten im Zuge der Aufklärung der Politisch motivierten Straftaten 2.081 Tatverdächtige ermittelt werden, wobei der größte Anteil zum Zeitpunkt der Tat 21 Jahre und älter (1.119 Tatverdächtige) war. Bereits im Jahr 2024 war allerdings gegenüber dem Vorjahr ein überproportionaler Anstieg der tatverdächtigen Kinder und Jugendlichen im Vergleich der Altersgruppen festzustellen. 2025 sind 751 Kinder und Jugendliche als Tatverdächtige ermittelt worden. Davon sind 581 Tatverdächtige dem Phänomenbereich PMK -rechts- zuzuordnen.

Innenminister Christian Pegel: "Diese Altersstruktur zeigt nicht nur eine Verschiebung hin zu jüngeren Tatverdächtigen, sondern auch, wie groß die Gefahr ideologischer Einflüsse ist. Besorgniserregend ist dabei die Rolle digitaler Räume, die als Beschleuniger wirken und junge Menschen frühzeitig mit extremistischen Einflüssen in Kontakt bringen. Gerade weil viele Tatverdächtige noch so jung sind, darf Prävention keine Randdebatte sein, sondern muss im Zentrum der gesellschaftlichen Auseinandersetzung stehen und auf mehreren Ebenen ansetzen, von Bildungseinrichtungen bis hin zum sozialen Umfeld."

Fazit

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die politisch motivierte Kriminalität in Mecklenburg-Vorpommern befindet sich erneut auf einem Höchststand. Insbesondere die rechtsmotivierten Straftaten sind Alarmsignale, denen entschlossen begegnet werden muss. "Die aktuellen Entwicklungen zeigen unmissverständlich, dass politisch motivierte Kriminalität im rechtsextremistischen Spektrum nach wie vor eine ernsthafte Bedrohung für unsere demokratische Gesellschaft darstellt. Wir dulden keine Form von Einschüchterung oder Gewalt, egal von welcher Seite sie ausgeht. Der Rechtsstaat steht fest an der Seite der von Anfeindungen Betroffenen und wird konsequent gegen jeden vorgehen, der unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung angreift.", so Innenminister Christian Pegel.

Weitere Informationen sowie weiterführende Daten zur Politisch motivierten Kriminalität 2025 finden Sie auf der Website des Innenministeriums Mecklenburg-Vorpommern.

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21.04.2026 – 13:36

POL-HRO: Mehrere Graffitis an Veranstaltungshalle in Elmenhorst - Staatsschutz ermittelt

Elmenhorst (ost)

Nach mehreren Vandalismusakten an einer Veranstaltungshalle in Elmenhorst bittet die Polizei nun um Informationen zu diesen Ereignissen. Unbekannte Täter sind wahrscheinlich in der Nacht zum Montag in das umzäunte Grundstück eingedrungen und haben anschließend zahlreiche Graffiti an der Halle in der Hauptstraße angebracht. Dabei handelt es sich laut bisherigen Erkenntnissen auch um Schriftzüge mit vermutlich politisch links motiviertem Hintergrund.

Die Schmierereien wurden sowohl an der Tür des Haupteingangs als auch an der Fassade der Halle hinterlassen und erreichen teilweise eine Höhe von über zwei Metern. Der entstandene Sachschaden durch die schwarze, rosa und grüne Sprühfarbe beläuft sich auf mehrere Tausend Euro. Insgesamt wurden fast zwanzig Graffiti an der Halle angebracht.

Die Abteilung Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Rostock hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise zu den Vorfällen nimmt das Polizeirevier in Bad Doberan (038203 56-224) entgegen. Auch über die Onlinewache auf der Website der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de können Hinweise abgegeben werden.

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Polizeipräsidium Rostock
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21.04.2026 – 13:30

IM-MV: Neues Landeskatastrophenschutzgesetz stärkt Sicherheit und Krisenfestigkeit

Schwerin (ost)

Mecklenburg-Vorpommern stellt seinen Katastrophenschutz zukunftsfest auf: Mit dem neuen Landeskatastrophenschutzgesetz reagiert das Land auf die tiefgreifend veränderten sicherheitspolitischen, klimatischen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Das Gesetz wurde in den zurückliegenden Monaten grundlegend neu strukturiert und inhaltlich weiterentwickelt - mit dem Ziel, schneller, flexibler und wirksamer helfen zu können, wenn es darauf ankommt.

"Die vergangenen Jahre haben uns eindrücklich gezeigt, dass Katastrophen und Krisen komplexer, dynamischer und oftmals länger andauernd sind als früher. Darauf müssen Staat und Gesellschaft vorbereitet sein. Mit dem neuen Landeskatastrophenschutzgesetz schaffen wir klare Zuständigkeiten, flexible Strukturen und moderne Instrumente, um die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern bestmöglich zu schützen", betont Innenminister Christian Pegel.

Dem jetzigen Gesetzentwurf war eine längere gemeinsame Erarbeitungsphase mit den im Katastrophenschutz tätigen Hilfsorganisationen und Verwaltungseinheiten im Land vorausgegangen. "Gemeinsam wurden Punkte im Gesetz eruiert, die der Neufassung oder Ergänzung bedürfen und erste gemeinsam getragene und gewollte Lösungsansätze entwickelt", erläutert der Minister die Entstehungsgeschichte des Gesetzentwurfes. "Anders als sonst oft bei der Gesetzeserarbeitung üblich haben wir also keinen Gesetzentwurf innerhalb der Regierung vorbereitet und diesen dann erstmalig im Rahmen der Verbändeanhörung einem Praxistest ausgesetzt, sondern wir haben schon vor der Erarbeitung die Praxis und vor allem die Hilfsorganisationen einbezogen, um mit den Erkenntnissen aus der Praxis heraus praktikable und so auch gebrauchte Lösungen zu entwickeln", so Pegel.

Lehren aus Krisen - konsequent umgesetzt

Starkregen- und Hochwasserereignisse, die Corona-Pandemie sowie die veränderte sicherheitspolitische Lage in Europa haben Defizite, aber auch Handlungsbedarfe deutlich gemacht - nicht nur auf internationaler und nationaler Ebene, sondern auch für Mecklenburg-Vorpommern. Das neue Gesetz zieht daraus Konsequenzen: Warnung, Koordination, Führung und Vorsorge werden gestärkt, Strukturen vereinfacht und anpassungsfähiger gestaltet.

"Das Gesetz verzichtet bewusst auf starre Maßnahmenkataloge und detaillierte Teileinheiten und ermöglicht stattdessen flexible Einsatzstrukturen - je nach Lage und Bedarf. Neue Landeseinheiten können künftig schneller aufgestellt werden, und auch ereignisbezogene Einrichtungen lassen sich leichter einbinden. So wird beispielsweise Veterinärwesen fest in den Katastrophenschutz integriert, ebenso wie Stellen außerhalb der klassischen Gefahrenabwehr", erklärt der Minister weiter.

Erstmals wird ein landesweites Krisenreaktionsmanagement gesetzlich verankert. Der neue Krisenbegriff schafft einen klaren Handlungsrahmen für langanhaltende oder ressortübergreifende Lagen - etwa bei Pandemien, Energieengpässen oder Angriffen auf kritische Infrastrukturen. Einheitliche Führungsstrukturen, feste Kontaktstellen und die Verstetigung der KRITIS-Koordinierungsstelle sorgen für mehr Übersicht und Schlagkraft.

"Krisen halten sich nicht an Zuständigkeitsgrenzen. Deshalb brauchen wir klare Regeln, wer wann welche Verantwortung trägt - und genau das leistet dieses Gesetz", so Pegel. Die Krise setzt vor dem Eintritt einer Katastrophe an und ermöglicht, bereits strukturiert bei einer drohenden Katastrophe nach den Regeln des Katastrophenschutzgesetzes tätig zu werden und nicht erst den Katastropheneintritt abwarten zu müssen. Dies ist eine zentrale Lehre aus der befürchteten Energiemangellage 2022.

Mehr Unterstützung für Helfende

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Stärkung der ehren- und hauptamtlichen Helferinnen und Helfer. Aus-, Fort- und Weiterbildung werden landesweit einheitlich geregelt. Auch Spontanhelfende werden erstmals klar definiert und von den originären Angehörigen des Katastrophenschutzes abgegrenzt.

Das Gesetz fördert zudem die Eigenvorsorge der Bevölkerung, führt einen Katastrophenvoralarm ein und passt den Datenschutz an moderne Anforderungen an - etwa bei der Nutzung von Drohnen oder zur Vermeidung von Mehrfachverplanungen. Die Beschaffung von Fahrzeugen und Großgerät kann künftig einheitlich und effizient per Verordnung geregelt werden.

"Dieses Gesetz ist ein zentraler Baustein für einen leistungsfähigen Bevölkerungsschutz. Es stärkt die Resilienz unseres Landes, erhöht die Sicherheit der Menschen und trägt den Realitäten unserer Zeit Rechnung. Wir setzen ein deutliches Zeichen: Der Schutz der Bevölkerung hat höchste Priorität - heute und in Zukunft - und die vor allem ehrenamtlich engagierten Kräfte der Hilfsorganisationen sind unser wichtigstes Gut im Katastrophenschutz und der Krisenvorsorge", fasst Innenminister Christian Pegel zusammen.

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21.04.2026 – 13:19

POL-HRO: Mehr als drei Promille: Autofahrer ruft nach Panne selbst die Polizei

Neustadt-Glewe/ Stolpe (ost)

Wegen eines Autoproblems am Montagnachmittag auf der A24 zwischen der Ausfahrt Neustadt-Glewe und dem Autobahnkreuz Schwerin bat ein 37-jähriger Fahrer die Polizei um Hilfe.

Schon auf dem Weg dorthin bemerkten die Polizisten einen unsicheren Gang des Fahrers. Auch vorbeifahrende Zeugen meldeten sich beim Notruf der Polizei und berichteten, dass sie den Mann mit schwankendem Gang neben seinem Auto gesehen hatten.

Bei der Ankunft vor Ort stellten die Beamten neben anderen körperlichen Auffälligkeiten auch einen starken Alkoholgeruch fest. Ein Alkoholtest beim 37-Jährigen ergab einen Wert von über drei Promille.

Die Polizisten ließen das defekte Auto abschleppen und brachten den polnischen Staatsbürger zur Entnahme einer Blutprobe in ein Krankenhaus.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Trunkenheit am Steuer. Außerdem wurde dem 37-Jährigen die Weiterfahrt untersagt und die polnischen Behörden über den Vorfall informiert.

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21.04.2026 – 12:15

POL-HRO: Schwerin: E-Scooter-Fahrerin nach Unfall mit Radfahrerin verletzt

Schwerin (ost)

Während eines Verkehrsunfalls gestern Nachmittag wurde eine 23-jährige E-Scooter-Fahrerin im Bereich des Bürgermeister-Bade-Platz in Schwerin verletzt.

Laut bisherigen Informationen fuhr zuerst eine 23-jährige deutsche E-Scooter-Fahrerin aus Schwerin entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf dem gemeinsamen Geh- und Radweg in Richtung Obotritenring. Gleichzeitig näherte sich ein 35-jähriger deutscher Radfahrer aus Schwerin, der aus Richtung Wismar kam.

Um 15:25 Uhr kam es im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß der beiden Verkehrsteilnehmer. Die E-Scooter-Fahrerin wurde verletzt. Sie wurde vor Ort vom Rettungsdienst behandelt und dann zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Radfahrer blieb nach ersten Informationen unverletzt.

Bisher sind keine Schäden an den Fahrzeugen bekannt geworden.

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21.04.2026 – 11:45

POL-NB: Vermisstensuche nach 18-Jähriger beendet

Altentreptow (ost)

Die Polizei stellt die Vermisstenfahndung nach der gesuchten 18-Jährigen aus Altentreptow ein, nachdem Kontakt hergestellt wurde.

Die Polizei dankt allen Hinweisgebern aus der Bevölkerung und für die Unterstützung bei der Verbreitung der Suchmeldung. Es wird gebeten, den Aufruf mit Foto und persönlichen Daten eigenständig zu entfernen.

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21.04.2026 – 10:54

POL-HRO: 87-Jährige bei Verkehrsunfall in Groß Laasch schwer verletzt

Groß Laasch (ost)

Bei einem Verkehrsunfall in Groß Laasch wurde eine 87-jährige Frau am Montagnachmittag schwer verletzt.

Es wird angenommen, dass die 87-Jährige gegen 17:05 Uhr mit einem elektrischen Krankenfahrstuhl von einem Radweg auf die Neustädter Straße fuhr und dort mit einem Kleintransporter kollidierte. Die Fahrerin des Krankenfahrstuhls wurde schwer an den Beinen und am Kopf verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Der 48-jährige Fahrer des Kleintransporters blieb unverletzt.

Die Polizei hat den Verkehrsunfall vor Ort aufgenommen und untersucht nun die genaue Unfallursache. Der entstandene Sachschaden wird insgesamt auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

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21.04.2026 – 10:43

BPOL-HST: Alkoholisierter, aggressiver Mann an Bundespolizei übergeben

Stralsund (ost)

Gestern Abend (26.04.20) haben Sicherheitskräfte der Deutschen Bahn einen betrunkenen, aggressiven Mann festgenommen, nachdem er am Bahnhof Stralsund von einem Kundenbetreuer von der Zugfahrt ausgeschlossen wurde, weil er keinen Fahrschein hatte.

Bis die Bundespolizei eintraf, wurde der Mann auf einer Bank am Bahnsteig unter Aufsicht festgehalten. Er zeigte zunehmend aggressives Verhalten und hob eine Glasflasche, um zuzuschlagen. Die Sicherheitskräfte verhinderten dies, überwältigten den Mann und fesselten ihn. Dabei wurden sie leicht verletzt.

Nachdem der Mann der Bundespolizei übergeben wurde, sprach ein Kundenbetreuer der Deutschen Bahn Regio die Beamten an und informierte sie, dass er zuvor von dem betrunkenen Mann bedroht worden war.

Bei der polizeilichen Überprüfung stellte sich heraus, dass es sich bei dem 48-jährigen Mann um einen polnischen Staatsbürger ohne festen Wohnsitz handelte, der bereits mehrfach wegen ähnlicher Vorfälle und Diebstahls aufgefallen war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,77 Promille.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und nachdem der Mann sich beruhigt hatte, wurde er freigelassen. Er muss sich nun wegen des versuchten gefährlichen Körperverletzung und der Bedrohung verantworten.

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Bundespolizeiinspektion Stralsund
Pressesprecherin
Uta Bluhm
Telefon: 03831 28432 - 106
Fax: 030 204561 2222
E-Mail: presse.stralsund@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
X: @bpol_kueste


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als
Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer
übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern
sowie auf Nord- und
Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter
Polizei- und Verwaltungsbeamte
sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und
weiterer Rechtsvorschriften
im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an
den Grenzen, auf
Bahnanlagen und auf See.

Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel,
Rostock, Stralsund und Pasewalk
sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und
die Kräfte der Mobile
Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den
Bundespolizeiinspektionen See in
Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen
Kriminalitätsbekämpfung im
Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und
Trainingszentrum, verfügt die
Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine
maritime Einsatzkomponente.

Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die
Seegrenze (EU-Außengrenze),
maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee
und mit modernen und
leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten.

Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie
unter www.bundespolizei.de.

21.04.2026 – 06:54

POL-NB: Verkehrsunfall zwischen Fahrrad und Pkw in Kramerhof

Kramerhof (ost)

Am Montag (20. April 2026) ereignete sich um 13:45 Uhr ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Fahrrad auf der Kreisstraße 26.

Nach aktuellen Informationen fuhr die 39-jährige deutsche Fahrerin eines Pkw Peugeot auf der Kreisstraße 26 von Stralsund kommend in Richtung Parow. Eine 20-jährige deutsche Radfahrerin stand an einer Seitenstraße an der Kreisstraße 26 aus Groß Kedingshagen kommend und wollte die Straße überqueren. Offensichtlich übersah sie den vorfahrtsberechtigten Peugeot und kollidierte mit diesem.

Die 20-jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von ungefähr 2.000 Euro.

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21.04.2026 – 02:17

POL-NB: 18-jährige Frau aus Altentreptow vermisst - Polizei bittet um Mithilfe

Neubrandenburg (ost)

Derzeit wird von der Polizei nach einer 18-jährigen Frau aus Altentreptow gesucht, die dringend medizinische Hilfe benötigt. Weitere Informationen sind hier zu finden: https://is.gd/73yo1D .

Bisher waren alle Suchmaßnahmen der Polizei nicht erfolgreich. Deshalb bittet die Polizei die Bevölkerung und die Medien um Unterstützung bei der Suche nach der vermissten 18-jährigen. Die regionalen Radiosender werden gebeten, eine Rundfunkdurchsage zu machen.

Wer hat die vermisste Frau gesehen? Wer kann Angaben zu ihrem Aufenthaltsort machen? Hinweise nimmt die Polizei Neubrandenburg unter 0395-5582 5224, der Polizeinotruf unter 110 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

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nf24