Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern vom 24.03.2026
Polizei- und Feuerwehrmeldungen am 24.03.2026 aus Mecklenburg-Vorpommern

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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IM-MV: Polizeiliche Kriminalstatistik 2025: Kriminalität sinkt, Aufklärungsquote bleibt auf hohem Niveau
Schwerin (ost)
Innenminister Christian Pegel hat heute auf der Landespressekonferenz die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Berichtsjahr 2025 vorgestellt. Die Bilanz zeigt: Mecklenburg-Vorpommern wird sicherer, doch es gibt noch Herausforderungen in einzelnen Deliktsbereichen.
Gesamtbild: Weniger Straftaten, hohe Aufklärungsquote Im Jahr 2025 wurden in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 103.901 Straftaten registriert, was einem Rückgang von 4.643 Fällen gegenüber dem Vorjahr (2024) entspricht. Die Häufigkeitszahl, also die Zahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner, sank um 4,0 Prozent.
Besonders bemerkenswert ist, dass sich Mecklenburg-Vorpommern mit einer Aufklärungsquote von 63,3 Prozent das zweite Jahr in Folge über der 62-Prozent-Marke und damit konstant über dem Bundesdurchschnitt bewegt.
"Diese Zahlen sind kein Selbstläufer. Hinter jeder aufgeklärten Tat steckt konsequente Polizeiarbeit mit Ermittlungen, die oft wochenlang laufen und Spur für Spur zusammengesetzt werden müssen. Dass wir heute eine Aufklärungsquote auf diesem Niveau vorstellen können, verdient ausdrück-liche Anerkennung und großen Dank an unsere Landespolizei", lobt Innenminister Pegel.
Straftaten gegen das Leben
Im Jahr 2025 wurden 45 Straftaten gegen das Leben registriert - 2 Fälle weniger als im Vorjahr und damit weiterhin im Rahmen des mehrjährigen Mittels.
Die Zahl der Totschlagsdelikte blieb mit 24 Fällen (darunter 17 Versuche) gleich gegenüber dem Vorjahr. Die Morddelikte gingen um 3 Fälle zurück. Von insgesamt 7 Fällen waren 5 Versuche. Die Aufklärungsquote in diesem Bereich lag bei 84,4 Prozent. Bei den Morddelikten konnte die Polizei erneut eine Aufklärungsquote von 100 Prozent erreichen.
Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung
Im Jahr 2025 wurden 2.573 Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung registriert, was einem Anstieg von 28,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2024: 2.007 Fälle) entspricht. Dieser Bereich macht 2,5 Prozent der Gesamtkriminalität aus. Die Aufklärungsquote liegt mit 90,2 Prozent auf einem sehr hohen Niveau.
Besonders deutlich stiegen die Zahlen beim sexuellen Missbrauch von Kindern (+13,2 Prozent) und in der Deliktsgruppe Verbreitung, Erwerb, Besitz und Herstellung kinderpornographischer Inhalte (+60,2 Prozent). Dieser Anstieg ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Insbesondere ist die Zahl der Hinweise, die durch internationale Meldeplattformen wie das NCMEC und den DSA eingehen, deutlich gestiegen. Diese Hinweise verpflichten Polizei und Staatsanwaltschaft direkt zur Einleitung von Ermittlungen. Darüber hinaus begünstigt die wachsende Verfügbarkeit internetfähiger Endgeräte die Verbreitung strafbarer Inhalte, oft ohne, dass sich die Beteiligten des strafrechtlichen Hintergrunds bewusst sind.
Dazu Innenminister Christian Pegel: "Das steigende Hinweisaufkommen über Meldeplattformen ist kein Zufall. Es ist vielmehr das Ergebnis einer internationalen Vernetzung und konsequenterer Meldeprozesse. Das ist gut so. Denn jeder Hinweis ist eine Chance, Kinder zu schützen. Gleichzeitig müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass viele Kinder und Jugendliche strafbare Inhalte verbreiten, ohne zu wissen, dass sie sich damit strafbar machen. Das ist auch ein Aufklärungsproblem und das lösen wir nicht nur allein mit Ermittlungen."
Von den 792 ermittelten Tatverdächtigen im Zusammenhang mit Kinderpornographie sind 402 unter 18 Jahre alt. Das entspricht einem Anteil von 50,8 Prozent. Mehr als jeder zweite Tatverdächtige ist damit minderjährig.
Innenminister Pegel weiter: "Dass mehr als die Hälfte der Tatverdächtigen bei kinderpornografischen Inhalten minderjährig ist, zeigt, dass wir keine Debatte darüber brauchen, ob Prävention wichtig ist. Wir brauchen mehr davon. Das LKA hat mit seinem Online-Elternabend 'Digitale Welt - echtes Risiko' einen wichtigen Schritt gemacht. Eltern müssen wissen, was auf den Geräten ihrer Kinder passiert. Das ist keine Frage der Kontrolle, sondern des Schutzes."
Erneut Rückgang der Diebstahlsdelikte
Die Gesamtzahl der Diebstahlsdelikte sank im Jahr 2025 auf 27.535 Fälle. Den stärksten Rückgang verzeichnet der Ladendiebstahl ohne erschwerende Umstände mit - 9,1 Prozent. Auch der Diebstahl an/aus Kraftfahrzeugen ging spürbar zurück: -14,5 Prozent auf 1.039 Fälle.
Die Zahl der erfassten Wohnungseinbruchdiebstähle bleibt mit 933 Fällen auf dem Niveau des Vorjahres. Dieser Bereich bleibt dennoch im Fokus der Polizei. Die Präventionsberater der Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen sind landesweit unterwegs und stehen Bürgerinnen und Bürgern jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung. "Wohnungseinbruch trifft Menschen nicht nur materiell. Er erschüttert vor allem das Sicherheitsgefühl im eigenen Zuhause. Deshalb werden wir unsere Präventionsarbeit weiter ausbauen und die Bürgerinnen und Bürger aktiv dabei unterstützen, sich zu schützen. Unsere Beratungsangebote sind kostenlos, flächendeckend und niedrigschwellig. Ich lade Sie ausdrücklich ein, sie zu nutzen.", so der Innenminister.
Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit
Trotz des positiven Gesamttrends stiegen Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit von 20.033 auf 20.358 Fälle. So nahmen Bedrohungsdelikte: +8,6 Prozent (+445 Fälle) zu, während Körperverletzungsdelikte mit 12.172 Fällen auf dem Vorjahresniveau blieben. Die Aufklärungsquote in diesem Bereich blieb mit 90,2 Prozent stabil. "Leider setzt sich der Trend fort, dass sich nach der Corona-Pandemie die Rohheitsdelikte auf hohem Niveau fortsetzen. Der Ton und leider auch die Form der Auseinandersetzungen sind sehr rabiat geworden und auch 2025 geblieben", so Pegel.
Gewalt gegen Einsatzkräfte
Im Jahr 2025 wurden 540 Fälle von Widerstand gegen sowie 519 Fälle von tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte und gleichgestellte Personen erfasst. Beide Zahlen sind gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. 96,4 Prozent aller Opfer von Widerstand und tätlichem Angriff waren Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte.
Minister Pegel dazu: "96,4 Prozent aller Opfer von Widerstand und tätlichem Angriff sind Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte. Das ist kein statistisches Rauschen, das sind Menschen, die täglich für unsere Sicherheit im Einsatz sind und dabei selbst Schutz verdienen. Diesen Trend werden wir nicht kommentarlos hinnehmen, denn ein funktionierender Rechtsstaat schützt seine Einsatzkräfte."
Häusliche Gewalt
Im Jahr 2025 wurden 5.204 Fälle häuslicher Gewalt erfasst (2024: 5.005 Fälle). Darunter waren 3.378 Körperverletzungsdelikte, davon 596 gefährliche und schwere Körperverletzungen sowie 9 Tötungsdelikte, 4 davon vollendet. Die Aufklärungsquote lag bei 99,7 Prozent.
"Die alarmierenden Zahlen im Bereich häuslicher Gewalt und das Allzeithoch dieses Deliktsbereichs seit 1990 erfordern entschlossenes Handeln. Im Rahmen der SOG-Novelle werden konkrete Befugniserweiterungen für wirksame Kontakt- und Näherungsverbote gesetzlich geregelt. Diese greifen, bevor etwas Schlimmeres passiert. Unser Ziel ist es, die Betroffenen effektiv zu schützen und Wiederholungstaten konsequent zu verhindern", erklärte der Minister und verdeutlichte: "Mit der Einführung der elektronischen Fußfessel für Intensivtäter häuslicher Gewalt sowie dem sogenannten Spanischen Modell wird zusätzlicher Schutz geschaffen. Wenn sich ein Täter trotz Verbot annähert, muss das Opfer sofort gewarnt werden können. So schaffen wir Sicherheit, bevor es zu neuen Übergriffen kommt."
Messerangriffe
Seit 2020 werden Messerangriffe bundesweit gesondert erfasst. Gezählt werden Taten, bei denen ein Messer direkt gegen eine Person eingesetzt oder damit gedroht wird.
Im Jahr 2025 wurden 476 Messerangriffe registriert. Ein Anstieg um 24 Fälle gegenüber dem Vorjahr, aber weiterhin im Bereich des seit 2021 festgestellten Mittels. Insgesamt wurden 476 Tatverdächtige ermittelt.
"Messerangriffe sind für die Opfer traumatische Ereignisse und für die Polizistinnen und Polizisten extrem gefährliche Einsatzlagen. Genau deshalb haben wir 2025 mit einer neuen Landesverordnung die rechtliche Grundlage geschaffen, um mittels verdachtsunabhängiger Kontrollen die Verbote in Waffen- und Messerverbotszonen konsequent durchzusetzen. Wir setzen weiter auf sichtbare Präsenz und gezielte Kontrollen, denn klar ist auch, Prävention und Strafverfolgung müssen Hand in Hand gehen."
Weitere Informationen
Den vollständigen Bericht zur Polizeilichen Kriminalstatistik 2025 sowie weiterführende Daten finden Sie auf der Website des Innenministeriums Mecklenburg-Vorpommern.
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Ministerium für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern
Telefon: 0385/58812003
E-Mail: presse@im.mv-regierung.de
https://www.regierung-mv.de
HZA-HST: Bundesweite IT-Störungen
Stralsund (ost)
Verzögerungen in den Abläufen der Verfahren
Derzeit treten in ganz Deutschland IT-Störungen beim Zoll auf. Davon betroffen sind Teile der internen Kommunikation und verschiedene zollspezifische Fachverfahren, wie das Abfertigungsverfahren ATLAS.
Wir möchten um Ihr Verständnis bitten. Es wird mit großer Intensität an der Behebung gearbeitet.
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Hauptzollamt Stralsund
Sabine Mattil
Telefon: 03831-356 1195
E-Mail: sabine.mattil@zoll.bund.de
www.zoll.de
POL-NB: LKW mit Anhänger kommt von der Fahrbahn ab - Straße stundenlang gesperrt
Friedland (LK MSE) (ost)
Früh am 24.03.2026 gab es gegen 06:30 Uhr auf der L28 zwischen Brunn und Neddemin einen Unfall, der zu einer Straßensperrung führte. Ein Lastwagen mit Anhänger, beladen mit Paketen, kam kurz vor Neddemin in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab und landete im Graben. Der 35-jährige polnische Fahrer wurde leicht verletzt ins Klinikum Neubrandenburg gebracht. Die Straße blieb für mehrere Stunden gesperrt, um das Fahrzeug bergen zu können. Die Feuerwehren aus Brunn und Roggenhagen waren mit 8 Einsatzkräften vor Ort, um auslaufende Betriebsstoffe zu sichern. Der entstandene Schaden wird auf etwa 200.000 EUR geschätzt. Die Untersuchungen zur Unfallursache dauern an.
Während der Absicherung des Unfalls ereignete sich ein weiterer Vorfall, bei dem ein unbeteiligter Fahrer die Absperrung missachtete und Feuerwehrmaterial beschädigte. Die Polizei konnte den Fahrer stellen. Gegen den 64-jährigen Deutschen wird nun wegen Unfallflucht ermittelt.
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Polizeipräsidium Neubrandenburg
Einsatzleitstelle/ Polizeiführer vom Dienst
David Haupt
Erster Polizeihauptkommissar
Telefon: 0395 5582 2223
E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de
http://www.polizei.mvnet.de
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Bitte richten Sie Ihre Nachfragen innerhalb der Bürozeiten an die
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(Polizeiinspektionen Stralsund, Anklam oder Neubrandenburg sowie
Polizeipräsidium Neubrandenburg).
POL-NB: Versuch der Flucht vor der Polizei endet mit ausgebranntem PKW - Fahrer bleibt unverletzt
Strasburg (LK VG) (ost)
Am 23.03.2026, kurz vor Mitternacht, haben Polizisten vom Polizeirevier Friedland die Absicht, einen Audi PKW in Strasburg zu überprüfen. Als der Streifenwagen für die Kontrolle umkehrte, beschleunigte der Fahrer des Audi, fuhr mit hoher Geschwindigkeit durch die Ortschaft Strasburg, ca. 90km/h bei erlaubten 30km/h und ca. 130km/h bei erlaubten 50km/h und dadurch zeitweise mit quietschenden Reifen. Möglicherweise, um sich vor der verfolgenden Polizei zu verstecken, schaltete er auch das Licht des PKW aus. Nachdem es fast zu einer Kollision zwischen dem flüchtenden PKW und einem vorfahrtsberechtigten, unbeteiligten PKW kam, überholte der Audi diesen PKW und fuhr über die B104 in Richtung Woldegk.
In einer Rechtskurve zwischen Strasburg und Carlslust stieß der flüchtende PKW mit der linken Leitplanke zusammen und verlor dabei das linke Vorderrad, die Geschwindigkeit betrug dabei weit über 150 km/h. In der Folge geriet der Audi während der Fahrt in Brand und der Fahrer stoppte sein Fahrzeug, stieg aus, beendete seine Flucht vor der Polizei und wurde von dieser gestellt. Der PKW ist komplett ausgebrannt und musste von einem Abschleppdienst geborgen werden. Durch den Unfall und den Brand entstand Sachschaden an der Straße und ihren Elementen.
Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf ca. 10.000,00 EUR. Die freiwillige Feuerwehr Strasburg war vor Ort, um den Brand zu löschen. Der 20-jährige deutsche Fahrer wurde vor Ort von Rettungskräften untersucht und schien unverletzt zu sein. Im Rahmen der Ermittlungen zu diesem Vorfall stellte sich heraus, dass der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Gegen den Fahrer wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, verbotenem Kraftfahrzeugrennen und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.
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Polizeipräsidium Neubrandenburg
Einsatzleitstelle/ Polizeiführer vom Dienst
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POL-HRO: Verkehrsunfall mit schwerletzten Beteiligten auf B105 bei Dassow
Grevesmühlen (ost)
Am 23.03.2026 um etwa 21:41 Uhr ereignete sich auf der B105 zwischen den Ortschaften Zarnewenz und Dassow ein Verkehrsunfall mit Verletzten. Der Fahrer eines Mercedes PKW fuhr in Richtung Dassow. Aus bisher ungeklärten Gründen kam er beim Überholen von der Straße ab und prallte gegen eine Leitplanke. Das Auto mit den vier Insassen im Alter von 18-21 Jahren überschlug sich mehrmals und kam auf einem Feld zum Stehen. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der 18-jährige Fahrer wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus geflogen. Am Fahrzeug entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Zur Klärung der Unfallursache wurde die DEKRA auf Anordnung der Staatsanwaltschaft hinzugezogen. Die B105 war während der Unfallaufnahme und der weiteren Maßnahmen vollständig gesperrt und konnte erst um 02:40 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 25.000 Euro. Gegen den nicht lebensgefährlich verletzten Fahrer wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.
POK Ole Szabries
PR Grevesmühlen
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Einsatzleitstelle Polizeipräsidium Rostock
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Redaktioneller Hinweis: Unser Liveticker basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








