Polizeiliche Einsätze beim vergangenen Lindenfest in Ludwigslust verliefen störungsfrei. Es kam zu Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
Polizeieinsätze beim Lindenfest in Ludwigslust

Ludwigslust (ost)
Das Lindenfest in Ludwigslust am vergangenen Wochenende verlief aus Sicht der Polizei größtenteils ohne Zwischenfälle. Trotzdem gab es vereinzelte polizeiliche Einsätze, unter anderem wegen einer Körperverletzung. Am Freitagabend kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, bei der ein 42-jähriger Mann aus Afghanistan angeblich einem 18-jährigen Deutschen in das Bein gebissen haben soll. Nach bisherigen Informationen hatte der 42-Jährige zuvor eine Gruppe von Männern und Frauen belästigt und provoziert. Außerdem leistete der Afghane den anschließenden polizeilichen Maßnahmen Widerstand, weshalb ihm Handschellen angelegt wurden. Gegen den Verdächtigen wurde Anzeige wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte erstattet.
In der Nacht zum Sonntag wurde der Polizei ein Mann mit einem Messer auf dem Lindenfest gemeldet. Die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes vor Ort informierten die Polizei, da der Verdächtige das Messer während eines Gesprächs mit dem Sicherheitspersonal offen in der Hand hielt. Er bedrohte jedoch niemanden unmittelbar mit dem Messer. Der 26-jährige Verdächtige widersetzte sich der Polizei und weigerte sich, das Messer herauszugeben. Die Polizei durchsuchte den Mann aus Ägypten und konfiszierte das Klappmesser. Gegen ihn wurde Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz erstattet.
Quelle: Presseportal








