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Polizeieinsätze in Rostock durch 14-Jährigen

Ein 14-jähriger Jugendlicher löste mehrere Polizeieinsätze aus, beleidigte und bedrohte Personen, flüchtete vor der Polizei und leistete Widerstand bei seiner Festnahme.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Am Sonntag, dem 23. März 2025, gab es mehrere Polizeieinsätze im Stadtgebiet Rostock aufgrund des Verhaltens eines 14-jährigen Jugendlichen.

Am Morgen meldete sich ein 25-jähriger libanesischer Staatsbürger bei der Polizei und berichtete, von einem ihm bekannten jungen Mann in Groß-Klein beleidigt und bedroht worden zu sein. Der Verdächtige soll laut dem Geschädigten ein Messer in der Hand gehalten haben. Nach Ermittlungen handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen bereits mehrfach polizeilich bekannten 14-jährigen armenischen Jugendlichen.

Am frühen Sonntagnachmittag, gegen 15:30 Uhr, entdeckten zivile Einsatzkräfte den mutmaßlichen Verdächtigen im Bereich Schröderplatz während einer Streifenfahrt. Als die Beamten ihn ansprachen und sich als Polizisten zu erkennen gaben, flüchtete der Jugendliche. Die Einsatzkräfte nahmen sofort die Verfolgung auf und konnten ihn in einem Hinterhof in der Feldstraße stellen.

Der Verdächtige zeigte sich den Beamten gegenüber äußerst aggressiv, beleidigte und bedrohte sie. Er musste gewaltsam zu Boden gebracht und gefesselt werden und leistete massiven Widerstand gegen die Maßnahmen. Polizeibeamte des Polizeihauptreviers unterstützten die Kräfte vor Ort. Bei der Durchsuchung wurden keine gefährlichen Gegenstände gefunden.

Der Jugendliche wurde für weitere polizeiliche Maßnahmen zu einer Dienststelle gebracht. Dort randalierte er weiter und verursachte Sachschäden in einem Dienstzimmer. Nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft Rostock und dem Amtsgericht Rostock wurden eine Blutprobe und Ingewahrsamnahme angeordnet. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der Jugendliche seinen Erziehungsberechtigten übergeben.

Während des Einsatzes wurden keine Polizisten verletzt.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Rostock dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer und 4 Frauen. Insgesamt waren 6 der Verdächtigen nicht deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle aufgeklärt wurden. Es gab 26 Verdächtige, davon 23 Männer und 3 Frauen. 5 der Verdächtigen waren nicht deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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