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Polizeieinsatz in Grevesmühlen: Aktuelle Ermittlungen

Die Kriminalpolizei erhielt viele Hinweise und Aufnahmen von Zeugen. Das achtjährige Mädchen wurde nicht körperlich verletzt, aber es gab Auseinandersetzungen mit fremdenfeindlichen Äußerungen.

Foto: unsplash

Grevesmühlen (ost)

Nachdem die Kriminalpolizei ein Hinweisportal freigeschaltet hat, haben Zeugen und Anwohner der Polizei Hinweise sowie Foto- und Videoaufnahmen gemeldet. Die zehnköpfige Ermittlungsgruppe konnte bereits vielen Hinweisen nachgehen.

Basierend auf den aktuellen Ermittlungen hat das achtjährige Mädchen keine physischen Verletzungen erlitten, die auf die in der Erstmeldung beschriebene Tat hindeuten.

Der aktuelle Sachverhalt zeigt, dass das Mädchen mit ihrem Roller an einem Jugendlichen vorbeifahren wollte. Dieser blockierte offenbar den Weg des Mädchens mit seinem ausgestreckten Bein und traf sie mit seiner Fußspitze. Zu diesem Zeitpunkt befand sich eine größere Gruppe Jugendlicher in der Umgebung. Die Kinder waren danach verängstigt und weinten, als sie sich an ihre Eltern wandten.

Die Eltern des Mädchens planten, die Jugendlichen zur Rede zu stellen, was zu verbalen und körperlichen Auseinandersetzungen führte. Dabei wurden auch fremdenfeindliche Beleidigungen geäußert. Videos dieser Auseinandersetzung wurden bereits mehrfach in sozialen Medien und im Internet geteilt.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. Heute Nachmittag haben Beamte im Bereich des Tatortes weitere Befragungen durchgeführt und Flyer verteilt, die auf das Hinweisportal hinweisen. Fotos und Videos der Tat können weiterhin auf dem Hinweisportal unter https://mv.hinweisportal.de/ hochgeladen werden.

Die Ermittlungsgruppe möchte sich an dieser Stelle ausdrücklich bei der Bevölkerung für die zahlreichen erhaltenen Hinweise bedanken.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Cyberkriminalitätsraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2021 und 2022 gesunken. Im Jahr 2021 wurden 1715 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur noch 919 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 481 auf 382 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 427 auf 328, wobei 209 männliche und 119 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Insgesamt wurden 62 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2021 und 40 im Jahr 2022 erfasst. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 29667 die höchste Anzahl an Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 1.715 919
Anzahl der aufgeklärten Fälle 481 382
Anzahl der Verdächtigen 427 328
Anzahl der männlichen Verdächtigen 276 209
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 151 119
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 62 40

Quelle: Bundeskriminalamt

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