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Polizeieinsatz in Grimmen nach Hinweis durch Kinder

Kinder melden Bedrohung durch unbekannte Person mit waffenähnlichem Gegenstand. Polizei findet keine Hinweise auf Waffen im Gebäude.

Foto: Depositphotos

Grimmen (ost)

Heute Morgen (08.11.2024) kamen gegen 08:00 Uhr mehrere Kinder im Alter von neun bis 13 Jahren bei der Polizei in Grimmen an und berichteten, dass sie von einer unbekannten Person mit einem waffenähnlichen Gegenstand bedroht worden seien.

Nach den ersten Informationen befanden sich die Kinder aus Abenteuerlust im verlassenen Bahnhofsgebäude in Grimmen, als sie angeblich auf eine Person trafen, die sie mit einem waffenähnlichen Gegenstand bedroht haben soll.

Als Reaktion darauf wurden mehrere Streifenwagen des Polizeireviers und des Autobahnverkehrspolizeireviers Grimmen eingesetzt und durchsuchten das Gebäude mit spezieller Ausrüstung. Es wurde keine Person gefunden und es gab keine Anzeichen für Waffen oder Munition im Gebäude.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Bedrohung aufgenommen.

Es wird geprüft, ob es einen Zusammenhang zu einem anderen Hinweis gibt, der gestern Nachmittag ebenfalls von zwei Kindern eingegangen ist. Die Jungen im Alter von neun und 14 Jahren gaben an, dass sie im Gebäude Munition gefunden haben sollen. Auch dieser Hinweis hat sich als nicht zutreffend erwiesen.

Eltern werden gebeten, ihre Kinder darauf hinzuweisen, sich nicht in verlassenen und gesicherten Gebäuden aufzuhalten, da das unbefugte Betreten von Privatgrundstücken als Hausfriedensbruch angesehen werden könnte.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Im Jahr 2023 sank die Zahl auf 23 Fälle, von denen alle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 34 auf 26 zurück. Es gab 2023 23 männliche Verdächtige, 3 weibliche Verdächtige und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu wurden im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten Mordfälle in Deutschland registriert, insgesamt 470.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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