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Polizeieinsatz in Güstrower Südstadt

Ein 18-Jähriger löste einen Polizeieinsatz aus, weil er eine Softairwaffe in der Öffentlichkeit führte und Zielübungen durchführte. Eine Personengruppe wurde kontrolliert und die Waffe sichergestellt.

Foto: unsplash

Güstrow (ost)

Am Abend des 27.06.2024 informierte ein Augenzeuge die Polizei Güstrow über eine Person, die behauptete, eine Schusswaffe in der Öffentlichkeit zu tragen und dabei auch Zielschießübungen durchzuführen.

Um 20:00 Uhr soll sich der Vorfall laut dem Zeugen in der Hans-Beimler-Straße ereignet haben. Die alarmierten Einsatzkräfte entdeckten kurz darauf eine Gruppe von vier Personen in der Nähe des Platzes der Freundschaft. Einer der vier Männer hatte offensichtlich eine Schusswaffe im vorderen Teil seines Hosenbunds versteckt, was den Beamten sofort auffiel. Die Waffe wurde dem 18-jährigen Mann aus Syrien abgenommen. Eine genaue Überprüfung ergab, dass es sich bei der Pistole um eine Softairwaffe handelte, die jedoch nicht die erforderlichen Kennzeichnungen gemäß dem Waffengesetz aufwies. Aus diesem Grund wurde die Waffe beschlagnahmt.

Es wurde ein Bußgeldverfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Quelle: Presseportal

nf24