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Polizeieinsatz in Rostock Dierkow

SEK unterstützt bei Überwältigung eines Mannes in psychischem Ausnahmezustand. Mann anschließend in Klinik gebracht.

Foto: Depositphotos

Rostock (ost)

Heute, am 06.08.2026, erhielt die Polizei um 10:30 Uhr einen Hinweis, dass ein 47-jähriger deutscher Mann in einem psychischen Ausnahmezustand war und sich selbst verletzen wollte. Aufgrund eines ähnlichen Vorfalls im Jahr 2025 und weiterer Erkenntnisse mussten die Polizeibeamten davon ausgehen, dass sich der Mann mit gefährlichen Gegenständen in seiner Wohnung aufhielt.

Die Einsatzkräfte begaben sich sofort zu der Wohnung des Mannes in einem Mehrfamilienhaus im Rostocker Stadtteil Dierkow und versuchten zunächst, Kontakt zu dem 47-Jährigen aufzunehmen. Da er nicht auf die Beamten reagierte, wurden Spezialkräfte hinzugezogen.

Die Spezialkräfte konnten den 47-Jährigen in seiner Wohnung überwältigen. Zu keinem Zeitpunkt waren weitere Personen in Gefahr.

Aufgrund seines psychischen Zustands wurde der Mann anschließend in eine Klinik gebracht.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 männliche und 4 weibliche Verdächtige, sowie 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 23, von denen alle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 männliche und 3 weibliche Verdächtige, sowie 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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