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Polizeierfolg: Betrüger gefasst

Ein 69-jähriger Mann meldete einen Betrug an die Polizei, nachdem er auf eine betrügerische Investitionsmöglichkeit im Internet gestoßen war. Der vermeintliche Mitarbeiter, der das Geld abholen sollte, wurde festgenommen.

Foto: Depositphotos

Wolgast (ost)

Gestern hat sich ein 69-Jähriger aus dem Wolgast-Gebiet bei der Polizei gemeldet, um einen Betrug zu melden.

Im Mai stieß der Mann auf eine Online-Anzeige, die vielversprechende Investitionsmöglichkeiten bewarb, von denen angeblich auch Prominente und Politiker profitiert hatten.

Nachdem der Rentner Interesse an der Anzeige zeigte, wurde er von einer vermeintlichen Angestellten kontaktiert. Diese erklärte ihm, dass er 250 Euro zahlen müsse, um eine Kundennummer zu erhalten und Zugang zum Kundenportal zu bekommen.

Später hatte der Geschädigte Kontakt zu einer anderen Mitarbeiterin, mit der er das angebliche Investment besprach.

Einen Monat später sollte sein Gewinn nun auf einen hohen fünfstelligen Betrag angewachsen sein. Um die Gewinnsumme auszuzahlen, war jedoch zuvor die Zahlung von 28.000 Euro als Sicherheit erforderlich. Diese Summe sollte gestern von einem Mitarbeiter der Firma abgeholt werden.

Da der 69-Jährige mittlerweile vermutete, Opfer von Betrügern geworden zu sein, wandte er sich noch vor der Geldübergabe an die Polizei.

Durch die gute Zusammenarbeit zwischen dem Revier und dem Kriminalkommissariat Wolgast, der Gemeinsamen Diensteinheit von Land und Bund sowie der Kriminalpolizeiinspektion Anklam gelang es den Beamten, den Clou aufzudecken:

Der vermeintliche Mitarbeiter, der das Geld abholen sollte, konnte gestellt und vorübergehend festgenommen werden. Es handelt sich um einen 22-jährigen Ukrainer, gegen den nun wegen Anlagebetrugs ermittelt wird.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 919 Fälle registriert, von denen 382 gelöst wurden. Es gab insgesamt 328 Verdächtige, darunter 209 Männer, 119 Frauen und 40 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden 818 Fälle gemeldet, von denen 409 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 394, wobei 244 männliche und 150 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Die Anzahl der Nicht-Deutschen Verdächtigen blieb konstant bei 40. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 919 818
Anzahl der aufgeklärten Fälle 382 409
Anzahl der Verdächtigen 328 394
Anzahl der männlichen Verdächtigen 209 244
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 119 150
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 40 40

Quelle: Bundeskriminalamt

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