Die Kriminalpolizei Rostock identifizierte zwei Männer als mutmaßliche Täter nach intensiven Ermittlungen. Sie wurden dem Haftrichter vorgeführt und inhaftiert.
Polizeierfolg in Evershagen: Zwei Tatverdächtige nach Raub in U-Haft

Rostock (ost)
Die Polizei in Rostock hat nach intensiven Ermittlungen zwei Männer als mutmaßliche Täter einer Raubstraftat im Februar dieses Jahres identifiziert. Die Männer im Alter von 16 und 19 Jahren befinden sich in Untersuchungshaft.
In diesem speziellen Fall handelt es sich um einen schweren Raub in Evershagen vom 15.02.2024 (siehe Pressemitteilung vom 16.02.2024, https://t1p.de/3nze4), bei dem der 16-jährige Deutsche und der 19-jährige Bulgare vom 24-jährigen Opfer die Herausgabe von Wertgegenständen verlangt haben sollen. Als das Opfer die Herausgabe verweigerte, soll es zu einem Angriff gekommen sein, bei dem die Beschuldigten das Opfer massiv mit Schlägen und Tritten attackiert haben sollen. Anschließend sollen die Beschuldigten mit der Tasche des Opfers in unbekannte Richtung geflohen sein.
Zusätzlich konnten die Beschuldigten auch als Tatverdächtige für ein Verbrechen am 05. März 2024 in Evershagen identifiziert werden. Dort sollen sie einen 19-jährigen Geschädigten unter Drohung mit einem Messer zur Herausgabe von Bargeld gezwungen haben.
Die umfangreichen Ermittlungen des Kriminalkommissariats Rostock führten zu einem Verdacht gegen die beiden Beschuldigten. In Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Rostock wurden Haftbefehle erlassen und am vergangenen Donnerstag vier Objekte in Rostock durchsucht. Bei den Durchsuchungen unterstützten Kräfte des Landeskriminalamtes, der Landesbereitschaftspolizei und der Fahndung Rostock. Dabei wurden unter anderem Mobiltelefone, Betäubungsmittel, Bargeld und mehrere gefährliche Gegenstände, darunter ein Baseballschläger und ein Messer, gefunden.
Die Beschuldigten wurden dem Haftrichter vorgeführt und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Die Unschuldsvermutung gilt.
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022
Die Raubüberfallraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 451 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 540 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 324 auf 380. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 416 auf 475, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 389 auf 436 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 27 auf 39 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 94 auf 113. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 11270 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 451 | 540 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 324 | 380 |
| Anzahl der Verdächtigen | 416 | 475 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 389 | 436 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 27 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 94 | 113 |
Quelle: Bundeskriminalamt







