Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Polizeigewahrsam nach Bedrohungen in Parchim

Die Polizei nahm zwei Personen in Gewahrsam, die gefährliche Gegenstände mit sich führten und Bedrohungen aussprachen.

Foto: Depositphotos

Parchim (ost)

Abseits des Festes in Parchim musste die Polizei am Wochenende zwei Personen festnehmen, weil sie Drohungen aussprachen und gefährliche Gegenstände bei sich hatten. Bereits am Freitagnachmittag wurde gemeldet, dass ein Mann in der August-Bebel-Straße mit einer Pistole in der Hand in Richtung Stadtzentrum geht. Die sofort eingesetzten Beamten konnten den 46-jährigen Mann am Moltkeplatz stoppen und festnehmen. Bei ihm wurde eine Softair-Pistole gefunden, die einer echten Schusswaffe sehr ähnlich sieht. Aufgrund von Beleidigungen und Drohungen gegenüber den Beamten wurde er bis Samstagmorgen ins Polizeigewahrsam nach Schwerin gebracht. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2,4 Promille.

Am Samstagnachmittag soll eine 42-jährige Frau einem Fahrradfahrer mit einem Küchenmesser in der Hand hinterhergerannt sein und dabei fortwährend Bedrohungen ausgesprochen haben. Auch hier konnten die Beamten die Frau in der W-I-Lenin-Straße stoppen und ihr das 25 Zentimeter lange Messer abnehmen. Ein Drogenvortest im Gewahrsam war positiv auf Cannabis und Amphetamine. Später wurde die Frau aufgrund ihres psychischen Zustandes mit einem Rettungswagen in ein Klinikum gebracht.

Gegen beide Tatverdächtigen ermittelt die Polizei jetzt wegen Bedrohung und Verstößen gegen das Waffengesetz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle registriert, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 6598, wobei 5556 männliche und 1042 weibliche Verdächtige waren. 713 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 7972, wobei 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6573, darunter 5585 Männer und 988 Frauen. 875 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24